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Articles by Vanessa Gaigg
Nach Leichenfund in Wien-Döbling: "Noch nie war es im Hof so leise wie jetzt"
Wien – Die schwerfälligen, grauen Eingangstore des Ditteshofes in Wien-Döbling stehen weit offen. Nach ein paar Schritten steht man im ersten von zwei Innenhöfen des in die Jahre gekommenen Wiener Gemeindebaus. Eine Babyschaukel steht neben einer Wippe in der Mitte. Daneben ist ein Gitterkäfig, in dem normalerweise Abfallcontainer stehen. Der Käfig ist nicht versperrt wie sonst immer, sondern offen zugänglich. Davor stehen Teelichter, Grabkerzen, und Teddybären liegen auf dem Boden.
Wiener Stadtregierung: Ludwig macht bald "den Sack zu"
Wien – Das Rätselraten um die erneuerte Riege der Wiener Stadtregierung wird bald ein Ende finden: Der designierte Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) kündigte am Montag an, in den kommenden Tagen "den Sack zuzumachen", was die Personalentscheidungen hinsichtlich der vakanten Stadtratsposten betrifft. Vor dem Feiertag am Donnerstag könnten STANDARD-Informationen zufolge die neuen Gesichter zumindest parteiintern verkündet werden. Am 14.
Die rechtsextremen Wölfe aus der Türkei heulen auch hierzulande
Die auserkorenen Feinde sind zahlreich. Es sind Juden, Kurden, Armenier, Homosexuelle und Kommunisten; als Feindbilder fungieren die USA und Israel. Ihr parlamentarischer Ableger in der Türkei ist die MHP. Ihre Zeichen sind drei nebeneinander stehende Cs und der graue Wolf im Halbmond. Den Grauen Wölfen werden in der Türkei mehrere tausend Morde bis in die 1980er-Jahre hinein zugerechnet. In Österreich wiederum agiert die Türkische Föderation (ATF) als Außenstelle der MHP.
Was soll ein Wiener Markt leisten?
Handelsstände dürfen nur acht Gäste bewirten. Will man mehr Gäste versorgen, muss man um eine Gastrolizenz ansuchen und sich dann auch um die Erfüllung der damit verbundenen Auflagen kümmern, wie etwa den Einbau einer Toilette. Hinzu kommt, dass nicht jeder Standler um eine Lizenz zum Bewirten ansuchen kann, wenn es schon genügend andere am selben Markt gibt, die eine solche besitzen. Maximal ein Drittel der Standflächen pro Markt darf von reinen Gastrobetrieben bewirtschaftet werden.
Alle Länder bis auf Oberösterreich beim Jugendschutz einig
Wien / Hall in Tirol – Jugendministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) sowie die Bundesjugendvertretung (BJV) sprechen von einem "historischen" Beschluss, der am Freitag im Bereich des Jugendschutzes gefällt wurde. Acht Bundesländer konnten sich im Rahmen der Konferenz der Landesjugendreferenten in Hall in Tirol auf eine Angleichung der Regelungen einigen.
Sechs Baustellen der Wiener Kinder- und Jugendhilfe: Ein Überblick
Gerät ein Kind in der eigenen Familie in Gefahr, ist die Kinder- und Jugendhilfe da, um es zu schützen. Diese Aufgabe nehme das Amt in Wien ungenügend wahr, sagen Kritiker und Betroffene. Der STANDARD hat mit Experten über Baustellen des Jugendamtes gesprochen. 13.722-mal erfuhr die Behörde 2016 von einer vermuteten Gefährdung eines Kindes, in 10.649 Fällen wurde eine Abklärung durchgeführt. Aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor.
Zum Wohle des Kindes entscheiden: Das Jugendamt in der Zwickmühle
Tatsächlich kommt das Jugendamt kurz nach der Geburt in die Wohnung, Grund dafür seien Aussagen im Spital gewesen, die Überforderung signalisiert hätten, ist im Antrag nachzulesen. Als T. ihn Wochen später in der Hand hält, erkennt sie sich nicht wieder. "Vieles stimmt so einfach nicht." T. bestreitet, das jemals so gesagt zu haben, aber beim PSD läuten die Alarmglocken. Die Aussagen werden in Richtung Suizid oder erweiterter Suizid interpretiert, das Jugendamt wird verständigt. T.
Vereinheitlichung des Jugendschutzes droht an Oberösterreich zu scheitern
Wien/Linz/Hall – Sie sind zusammengekommen, um eine scheinbare Mammutaufgabe zu stemmen: Donnerstag und Freitag beraten die Landesjugendreferenten in Hall in Tirol über das Ansinnen, den Jugendschutz in Österreich zu vereinheitlichen. Der gleicht aktuell noch einem Fleckerlteppich, da er in jedem der neun Länder eigens geregelt wird. Das hat zur Folge, dass Jugendliche bis 18 hierzulande unterschiedliche Freiheiten genießen. Im Wesentlichen geht es um drei Punkte: Alkohol, Ausgehzeiten und Rauchen.
Neos fordern Erweiterung der U-Kommission zum Wiener KH Nord
Damit liegt sie richtig. Die Kooperationsbereitschaft im roten und grünen Rathausklub hält sich in Grenzen: "Wir haben unseren Antrag ausführlich und umfassend gemacht", sagt SP-Klubobmann Christian Oxonitsch zum STANDARD. Der Neos-Antrag beinhalte zahlreiche Unterstellungen, die eine neutrale Untersuchung von vornherein verunmöglichen würden. "Da nimmt man Untersuchungsergebnisse vorweg", so Oxonitsch. Ohnehin könne man aber auch in der Kommission neue Fragen aufnehmen.
Schuld in der Familie: Eine Enkelin eines NS-Täters trifft Überlebende
Wien/Hamburg – "Sieh dir an, was wir gemacht haben", sagte die Mutter von Patricia Paweletz zu ihr und dem Bruder, nachdem sie die Kinder mitten in der Nacht geweckt hatte. Sie deutete auf den Fernseher, wo eine Dokumentation über NS-Verbrechen lief. Dort war zu sehen, wie Menschen aus Viehtransportwägen gezerrt und in Gaskammern gedrängt wurden. Leichenberge und Massengräber wurden gezeigt.
Aktuelle Fälle bringen Diskussion um Sterbehilfe
Antwort: Im Fall der Wienerin wird wegen Mordverdachts ermittelt. Gelingt es der 52-jährigen Frau zu beweisen, dass ihr Partner nicht am Leben erhalten werden wollte, könnte ein anderer Paragraf schlagend werden. Tötung auf Verlangen ist laut Paragraf 77 StGB mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren belegt. Rechtsanwältin Astrid Wagner stellt im STANDARD-Gespräch eine Auflockerung in den Raum. Sie vermutet, dass Sterbehilfe "immer mehr zum Thema" wird.
Esoterik zwischen Kräuterbauer und Rechtsaußen
Wien – "Ich bin ein Medium", sagt Maria Elisabeth. "Jeder Mensch kann eines sein, wenn er möchte." Ungefähr neunzig Zuhörer sind gekommen, um den Vortrag von Maria Elisabeth auf der Esoterikmesse in der Wiener Stadthalle zu hören. Die Besucher sitzen im größten der vier Vortragssäle in mehreren Reihen hintereinander. Der Andrang ist groß. Manche lehnen an der Wand, weil keine Plätze mehr frei waren. Im Programm angekündigt wurden Jenseitskontakte inklusive Durchsagen der Verstorbenen.
Wien droht Lehrermangel wegen zunehmender Pensionierungen
Wien – All jene, die mit dem Gedanken spielen, den Lehrberuf zu ergreifen, dürfen sich in den nächsten Jahren gute Chancen ausrechnen. Sofern sie in Wien unterrichten wollen. Das belegen nun auch offizielle Zahlen, die die Stadt Wien auf schriftliche Anfrage der Neos veröffentlichte. Besonders die Neue Mittelschule (NMS) dürfte von Pensionierungen betroffen sein: 40 Prozent der NMS-Lehrer in der Bundeshauptstadt sind über 50 Jahre alt.
Autofahrer wurde 28 Mal vom selben Radar geblitzt
In Niederösterreich werden täglich 3000 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. Zu Ostern sind wieder verstärkte Tempo-Kontrollen geplantSt. Pölten / Wien – Radarboxen kennen kein Pardon: Auch wer öfter als einmal zu schnell daran vorbeifährt, wird geblitzt.
Oberkellner-Legende Herr Herbert sagt dem Wiener Café Mozart Adieu
Wien – So eine Verabschiedung bekommt nicht jeder, der in Pension geht. Herr Herbert schon. In der Beletage des prestigeträchtigen Café Landtmann in Wien wartete am Montag auf den Oberkellner nicht nur ein Imitat seiner selbst in Form einer lebensgroßen Pappfigur, sondern auch Prominenz aus der Wiener Kaffeehausszene und darüber hinaus.
Wien: Strafe für Demonstranten mit Israel-Fahne aufgehoben
Der Hintergrund: Als im Dezember 2017 in Wien eine Demonstration gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA stattfand, an der etwa 700 Personen teilnahmen, kam es zu antisemitischen Sprüchen sowie der Verwendung antisemitischer Symbole. So wurde laut Augenzeugen etwa ein Schild mit einem Davidstern, in dessen Zentrum ein Hakenkreuz zu sehen war, in die Höhe gehalten und die Vernichtung Israels gefordert – DER STANDARD berichtete.
Aufregung um FPÖ-Bezirksrat wegen Hakenkreuz-Postings
Wien – In der Wiener Leopoldstadt werden hitzige Debatten über "ethische Mindeststandards" für Politiker geführt. Die Grünen kündigten an, gemeinsam mit der SPÖ in der Bezirksvertretungssitzung am Dienstag eine Resolution einbringen zu wollen, die Mandatare zu einem demokratischen Selbstverständnis verpflichtet.
Ausstellung im Wiener Kindermuseum zu Flucht verlängert
Kindermuseum Zoom ging außerdem eine Partnerschaft mit einem indischen Kindermuseum ein und bietet Debattierklubs im Rahmen des Gedenkjahres 2018 anWien – Menschenrechte und Zusammenleben werden das Angebot des Wiener Kindermuseums Zoom in den nächsten Monaten dominieren: Das Museum reagiert damit auf die aktuelle demografische Entwicklung, die sich auch in der Besucherstruktur niederschlägt, erklärte Direktorin Elisabeth Menasse-Wiesbauer im Rahmen eines Pressegesprächs.Die Ausstellung "Du...
Wenn Gewaltopfer vor Gericht Unterstützung vom Staat erhalten
Vor dem Prozess hatte Kucher Herzrasen, Magenschmerzen, ihm war schlecht. "Man muss dem Gericht sein ganzes Leben erzählen, und die urteilen darüber, ob man die Wahrheit sagt", meint Kucher. Da frage man sich dann: "Was ist, wenn es an dem Punkt jetzt scheitert?" Am Anfang wollte Kucher in Anwesenheit seines Onkels aussagen: "Ich wollte, dass er hört, was er mir angetan hat." Davon hat ihm seine Anwältin aber abgeraten.
Opferanwältin Plaz: "Vor Gericht geht es um Schadensbegrenzung"
Plaz: Was ist das Beste? Und um welchen Preis? Das heimliche Ziel darf ja gern auch die Verurteilung sein. Aber es ist nicht primär. In manchen Fällen raten wir, das Strafverfahren lieber sausen zu lassen, bevor wir ein Kind ein weiteres Mal durch ein Gutachten schleifen. Kollegen, die Vertretungen ohne Rücksprache mit den psychosozialen Begleitern machen, kommen eher in diese Kollision. Plaz: Es ist nicht das, was mir zum Thema einfallen würde.
Arbeiterkammer warnt vor neuen Unihürden für Frauen
Wien Frauen haben ihre männlichen Kollegen zwar mittlerweile bei den Studienanfängern überholt – dort stellen sie mit 54 Prozent die Mehrheit. Sobald es aber auf der akademischen Leiter bergauf geht, nimmt der Frauenanteil ab. In diversen Absichtserklärungen wird zwar – nicht nur am Weltfrauentag – immer wieder erklärt, dass die Rolle von Frauen an den Universitäten gestärkt werden soll.
Nur jeder sechste Drogenabhängige erhält eine Therapie
Was die Verfügbarkeit von Opioiden angeht, macht der INCB eine globale "Schmerzkluft" aus: Die einen haben zu wenig, die anderen zu viel davon. So fehlt in einkommensschwachen Ländern ein ausreichendes Angebot an bestimmten Schmerzmitteln wie Morphin, um etwa eine Heroinabhängigkeit mit Ersatzmedikamentation behandeln zu können. Vor allem Nordamerika hat mit einer stark steigenden Anzahl an Opioidüberdosen zu kämpfen. 2016 starben allein in den USA 64.000 Menschen an einer Überdosis.
Rassistischer Faschingsscherz im Waldviertel
Kottes-Purk – Als sich Josef Freistetter vorletztes Wochenende mit seinen Eltern vom Familienhaus im Waldviertel am Weg zurück in die Bundeshauptstadt machte, wurde er unfreiwillig in einen Faschingsscherz miteingebunden. Der 33-Jährige und seine Eltern wurden auf der Durchfahrt von einem Herren angehalten. "Dann wurde uns ein Asylantrag ausgehändigt", erzählt Freistetter. In der 1600-Einwohner-Gemeinde wurde ein Faschingsumzug abgehalten.
Rotes Kreuz zu Syrien-Konflikt: "Haben Kontakt mit allen Kriegsparteien"
Sutrich: Es kommt darauf an, wo und wer man ist. In Homs ist es seit fast einem Jahr etwas ruhiger, in anderen Gebieten werden Leute auch heute noch vertrieben. Die Leute wollen zur Normalität zurückkehren. Gleichzeitig sind die humanitären Bedürfnisse extrem. Über die Hälfte aller Krankenhäuser sind außer Betrieb oder funktionieren nur ganz minimal. In Homs funktioniert das öffentliche Gesundheitswesen fast gar nicht mehr. Es gibt ein paar private Anbieter, bei denen es aber auch an allem mangelt.
"Die Menschheit hat nach Auschwitz nichts gelernt"
Schwarz-Friesel: Sehr weit. Seit über zehn Jahren sammle ich Zuschriften an israelische Botschaften und am Zentralrat der Juden in Deutschland. Anhand von diesem Material sieht man, dass die Mehrzahl der Schreiber aus der mittleren Gesellschaft kommt. Nur etwa drei Prozent sind Rechtsradikale oder Neonazis. Mehr als 60 Prozent sind gebildete Menschen, die sogar ihren Namen und ihre Anschrift angeben.
Wiener Linien in der NS-Zeit: 570.678 Arbeitstage unter Zwang
Untergebracht waren die Arbeiter in primitiven Behausungen, zum größten Teil in Lagern. Für viele wurden Baracken gebaut. In einer Unterkunft im vierten Wiener Gemeindebezirk stand den Arbeitern nicht mehr zur Verfügung als ein Strohsack, ein Polster und zwei Decken. Es gab keinen Spint, die Habseligkeiten wurden unter dem Bett verstaut, oft gab es keine Heizung. Desiderate in der Forschung gebe es, was das "große Bild" betreffe, nicht mehr so viele, meinte Perz.
Bürgerinitiativen fordern Umweltprüfung für zwei Bauprojekte in Wien
Um die Umweltprüfung zu vermeiden, bediene sich die Stadtregierung einer "kreativen Rechtsauslegung", so Emmerling. So würden etwa, um dem Verfahren zu entgehen, Stadtgebiete, die eigentlich zusammenhängen, getrennt oder benötigte Straßen im Nachhinein eingereicht. So wäre das Projekt nicht prüfungswürdig. Damit widerspreche man aber geltendem EU-Recht, meint Rechtsanwalt Wolfram Proksch. Kein Verständnis für die Kritik hat SPÖ-Planungssprecher Gerhard Kubik: "Die Stadt Wien hält sich an das Gesetz.
25 Millionen für praktische Ausbildung der angehenden Hausärzte
Gesundheitsministerin Hartinger-Klein präsentierte mit Ärztekammer und Sozialversicherung ein neues Finanzierungsmodell für die Praxisausbildung der HausärzteWien – Bereits am Montag ist der Salzburger Gesundheitsreferent Christian Stöckl (ÖVP) mit der Verkündung einer Einigung bei der Finanzierung von Lehrpraxen für Jungmediziner vorgeprescht.
Neos kritisieren Vergabe des Caterings für Wiener Kinderbetreuungsstellen
Seit 2002 hat die Aufgabe der Essensbelieferung an städtische Kindertagesheime per unbefristeten Vertrag die Firma "Gourmet" bzw. deren Vorgängerfirma, die von "Gourmet" übernommen wurde, inne. Damit ist die Essensbelieferung schon zu lange in einer Hand, wenn es nach den Wiener Neos geht: "Seit all den Jahren hat es keine öffentliche Ausschreibung gegeben. Das geht zulasten anderer Anbieter", sagt Sprecher Stephan Maier.
Im Schweiße des Opernballs
Blitzlichtgewitter am roten Teppich, anmutige Ballerinas und große Stimmen: Der Opernball gilt als gesellschaftliches Highlight in der Wiener Ballsaison. Für eine Eintrittskarte muss man tief in die Tasche greifen, für 290 Euro, die man berappen muss, heißt es aber, stehen, drängen und sich im Watschelschritt mit 5150 weiteren Ballgästen durch die verwinkelten Gänge der Staatsoper schieben. Für mehr Komfort muss man aufzahlen. Die billigste Loge kostet 10.000, die teuerste 20.500 Euro.
Opernballdemonstration dieses Jahr gegen die Regierung
Der Protest steht unter dem Motto "Gegen die Regierung der Reichen". Die Organisatoren erwarten 500 TeilnehmerWien – Viele Jahre war der Opernball nicht nur einer der wichtigsten Society-Events des Jahres, sondern sorgte auch für großangelegte Proteste in der Wiener Innenstadt.
"Team Austria" vertritt Österreich erstmals beim Roller Derby-Worldcup
Zwanzig Spielerinnen sind in England, um sich an den Weltmeisterschaften zu beteiligen. Bisher schlägt man sich nicht schlechtWien/Manchester – Es ist eine doppelte Premiere: Die dritte Ausgabe des Roller Derby Worldcup, der bisher immer in den USA ausgetragen wurde, findet von 1. – 4. Februar in Europa statt. Beim Wettkampf, der im englischen Manchester ausgetragen wird, ist das österreichische Nationalteam zum ersten Mal mit von der Partie.
Projekt Interspace soll jugendliche Zuwanderer in die Arbeitswelt bringen
"In Wien soll jeder, egal woher er kommt, auf eigenen Beinen stehen können", sagte Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) bei der Projekt-Präsentation. Mit Interspace soll eine "Brücke in eine Schule oder den Arbeitsmarkt gebaut werden".
Kein Einlass in Wiener Szeneclub für schwule Asylwerber
Wien – Auf der einen Seite vier schwule Männer aus Bangladesch im Alter zwischen 21 und 29 Jahren, die als Schwule aus ihrem Heimatstaat fliehen mussten – von denen einer in Österreich bereits Schutz erhalten hat. Sie wollten das Wiener Szenelokal Why Not – den eigenen Angaben zufolge "ältesten Gayclub Wiens" – besuchen, wurden in den vergangenen Wochen jedoch zweimal am Eingang von Securitymännern abgewiesen.
SPÖ-Umbau könnte zu "neuem Wickel" führen
Wien – Seit der Wahl des neuen Chefs der SPÖ-Wien am Samstag heißt es warten. Der neue Vorsitzende Michael Ludwig hatte angekündigt, als erstes mit Bürgermeister Michael Häupl ein Vier-Augen-Gespräch zu führen, ein genauer Termin sei noch nicht fixiert. Auch ein Besuch der Parteizentale soll anstehen. Dieser dürfte sich aber verzögern. Das Gespräch mit Häupl soll sich vor allem um den genauen Zeitpunkt der Übergabe des Bürgermeisteramts drehen.
"Hawi"-Wohnprojekt der Wiener Caritas wird geschlossen
Der Grund liege in den sinkenden Asylantragszahlen, die auch weniger Zuweisungen in Quartiere zur Folge hätten, sagt Schwertner. Im Jahr 2014/15 habe man auf Bitte der damaligen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner etliche Quartiere, insbesondere für minderjährige Flüchtlinge, aufgesperrt. Dass die Asylantragszahlen dermaßen sinken würden, damit habe man schlicht nicht gerechnet – "so wie niemand in Österreich".
SPÖ-Parteibasis: Nach der Chefwahl ist vor der Wien-Wahl
Es gibt Wurst, Käse und Soletti, die in einem Batzen Liptauer-Aufstrich stecken. Daneben stehen Sprite, Bier und Wein. An der Decke hängen Faschingsgirlanden. Ungefähr dreißig Leute haben sich am Montag im Lokal des Pensionistenverbands versammelt. Viele kommen direkt von der Arbeit. Sie sitzen an zwei langen Tischen, die parallel zueinander aufgestellt sind. Alle schauen ans Ende beider Reihen.
Zwischenbilanz: 2.000 Personen nutzten Winterpaket der Stadt Wien
1.200 Nachtquartierplätze werden im Winter zur Verfügung gestellt. Die Stadt nimmt zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit 78 Millionen Euro in die HandFür die Wiener Wohnungslosenhilfe ist im Winter Hochsaison: Besonders dann, wenn es kälter wird, wird es für Menschen, die auf der Straße stehen, prekär.
Hundert Euro Strafe für Halten von Israel-Fahne während Demonstration
Am 8. Dezember fand in Wien eine Kundgebung gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA statt. Weil Gegendemonstranten eine Israel-Fahne hochhielten, flatterte ihnen eine Strafverfügung ins HausAls US-Präsident Donald Trump vor rund einem Monat bekanntgab, Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen zu wollen, fanden in ganz Europa Protestkundgebungen statt.Auch in Wien versammelten sich am 8.
Viele Fehlalarme für die Feuerwehr
Die Alarmglocken läuten, die Feuerwehr rückt aus – und am Einsatzort ist gar nichts passiert. Wie aktuelle Zahlen der Stadt Salzburg zeigen, sind solche Fehlalarme alles andere als eine Seltenheit. Meistens sind Brandmelder dafür verantwortlich – allein in Salzburg rückte die Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr deswegen 700-mal aus, vorwiegend zu gewerblichen Gebäuden von Industrieunternehmen oder Hotels. Tatsächlich gebrannt hat es in Salzburg 360-mal.
Medizin: Wie die Eltern so die Kinder
Baumgartingers Karriereweg ist typisch: Welches Fach man studiert, wird oft von den Eltern beeinflusst. So weiß man schon lange, dass es in der Medizin häufig zur Staffelübergabe von einer Generation zur nächsten kommt. Hat man Ärzte in der Familie, steigen aber nicht nur die Chancen, Medizin zu studieren. Es wird auch wahrscheinlicher, dass man in der Psychologie landet. Zu diesem Schluss kommen Ulrich Tran und Martin Voracek von der Fakultät für Psychologie an der Uni Wien.
Tierpräparatorin: Ein Lehrberuf, der unter die Haut geht
Wien – Die Haut der Ratte liegt schlaff neben ihrem Fleisch. Sie hat einen Gelbstich vom Alkohol, in den sie über Nacht eingelegt war. Nur die kleinen Knochen sind noch dran. Eine Pfote steht leicht ab, es sieht so aus, als wollte sie noch ein letztes High Five geben. Melina Franz stülpt den noch innen liegenden Schädel nach außen und zeigt, dass er leer ist. Das Gehirn hat sie bereits entfernt. "Die Haut von einem Tier abzuziehen ist eine empfindliche Sache", sagt die 24-Jährige.
Der Klimawandel frisst den Wald in Österreich
Hier im Waldviertel glaubt man nicht daran, dass der Klimawandel in der Zukunft wartet. Er ist schon da. Dass der Borkenkäfer heuer einen großen Teil der Baumbestände vernichtet, sei kein Zufall, meint Doris Maurer vom Verein Waldviertler Kernland, einem Zusammenschluss von 14 Gemeinden der Region. Man will dem Klimawandel etwas entgegensetzen und nimmt deshalb am Klar-Projekt des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung teil.
Junge Mütter ohne Ausbildung: Lehre gegen Arbeitslosigkeit
Der Blick in die Zukunft damals: "Zu Hause sitzen und ab und an putzen gehen", erzählt Kostadinovic. Auch eine dreimonatige Ausbildung als Ordinationsassistentin half auf dem Arbeitsmarkt nicht weiter: "Ich hatte keine Erfahrung, also habe ich auch keinen Job bekommen", sagt sie. Der Lehrabschluss blieb ein Wunschtraum. "Auf Jugendliche wirkt sich Langzeitarbeitslosigkeit entsetzlich aus", sagt Doris Landauer vom AMS Wien, die an der Umsetzung von Job Navi mehrere Jahre lang gearbeitet hat.
Wie Frauen in der Forschung gefördert werden können
Heute ist Bassi Namensgeberin eines österreichischen Förderprogramms, das Benachteiligungen von Frauen in industrienaher Wissenschaft und Forschung ausgleichen soll: 2009 wurden vom Wirtschaftsministerium in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Laura Bassi Centres of Expertise gegründet. Mit der Leitung dieser Zentren wurden Wissenschafterinnen beauftragt, die in den Bereichen der Naturwissenschaften oder Technologie forschen.
Offene Gebäude für offene Hochschulen
Die neue WU, die am 4. Oktober 2013 nach vier Jahren Bauzeit eröffnete, wurde innerhalb des geplanten Zeit- wie auch Budgetrahmens realisiert. Warum das im Gegensatz zu manch einem Krankenhaus oder Flughafen gelang, macht BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss an der guten Vorbereitung fest: Diese sei essenziell für das Gelingen. In dem konkreten Fall hatten sich BIG und WU zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen, an der die Hochschule 49 Prozent der Anteile hielt.
"Ökologisch leben und trotzdem Spaß haben"
Novy: Das 20. Jahrhundert war eine Zeit des sozialen Fortschritts, insbesondere in Westeuropa mit einem Modell der Massenproduktion für den Massenkonsum. Das war unter sozialen Gesichtspunkten ein enormer Fortschritt gegenüber dem 19. Jahrhundert, in dem Kapitalismus bedeutete: Luxuskonsum für wenige. Indem sich diese Konsumgesellschaft in den reichen Ländern verallgemeinert hat, hat sich auch das ökologische Problem zugespitzt.
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