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Articles by von Andreas Postel
Gefährliche Überfahrt: Deutlich mehr Bootsmigranten als 2022
Seit Jahresbeginn sind mehr als vier Mal so viele Geflüchtete an den italienischen Küsten angelandet wie im Vorjahreszeitraum. Allein an diesem Wochenende waren es 5.500 Menschen. Sehr viele Migranten machen sich trotz der hochgefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer weiter auf den Weg nach Europa. Allein an diesem Wochenende kamen nach Angaben aus Rom 5.573 Menschen an den süditalienischen Küsten an.
Nach schwerem Zugunglück: Griechische Journalisten streiken
In Griechenland gibt es für 24 Stunden keine aktuellen Nachrichten. Die Journalisten streiken für die lückenlose Aufklärung des verheerenden Zugunglücks vom 1. März mit 57 Toten. Keine Moderationen im Radio, keine Online-Texte, keine Zeitungen - In Griechenland sind Journalistinnen und Journalisten in einen 24-stündigen Streik getreten, einen Tag lang wird es keine Nachrichten geben.
Zehn Jahre im Amt: Papst Franziskus für eine offenere Kirche
Zehn Jahre ist Papst Franziskus im Amt. Spektakuläre Reformen der Kirche sind ausgeblieben, aber sie wurde offener, weniger moralisierend. Die Austrittszahlen bleiben dennoch hoch. Mit dieser Aussage bei der ersten fliegenden Pressekonferenz im Sommer 2013 wenige Monate nach seiner Wahl ließ Papst Franziskus aufhorchen. Wenige Wochen später sagte er in seinem ersten Interview, dass die Kirche nicht immer nur über Moralfragen sprechen könne. Es brauche eine neue Balance bei den Themen.
Griechenland: Zugunglück wohl wegen "menschlichen Fehlers"
Noch immer laufen die Bergungsarbeiten nach dem Zugunglück in Griechenland. Die Regierung verspricht vollständige Aufklärung und geht von menschlichem Versagen aus. Nach dem schweren Zugunglück in Griechenland mit mindestens 42 Toten soll am Donnerstag ein festgenommener Bahnhofsvorsteher vor Gericht aussagen. Dem 59-Jährigen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Rücktritt Papst Benedikts XVI.: Motiv wohl Schlaflosigkeit
Dass gesundheitliche Gründe Auslöser für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. waren, ist bekannt. Einem Bericht nach was das "zentrale Motiv" Schlaflosigkeit. Der an Silvester gestorbene emeritierte Papst Benedikt XVI. hat Medienberichten zufolge während seines Pontifikats unter Schlaflosigkeit gelitten und starke Schlafmittel nehmen müssen.
Indigene in Kanada: Weitere Kindergräber entdeckt?
In Kanada sind auf einem Internatsgelände vermutlich weitere Gräber von indigenen Kindern entdeckt worden. Darauf wiesen Bodenradar-Untersuchungen hin, hieß es. Auf einem Internatsgelände im Westen Kanadas sind vermutlich 66 weitere Gräber indigener Kinder gefunden worden. Darauf wiesen Bodenradar-Untersuchungen an der St. Joseph's Mission Residential School nahe der Stadt Williams Lake in der Provinz British Columbia hin.
Bericht: Flüchtlinge auf Mittelmeer-Fähren angekettet
Asylsuchende werden auf Mittelmeer-Fähren wohl unter unmenschlichen Bedingungen systematisch eingesperrt und angekettet - auch Jugendliche. Das zeigen Recherchen mehrerer Medien. Asylsuchende werden einem Medienbericht zufolge auf Fähren zwischen Italien und Griechenland offenbar systematisch in engen Metallschächten und anderen dunklen Räumen gefangen gehalten. Teilweise würden die Flüchtlinge sogar mit Handschellen festgekettet, berichtet das ARD-Politikmagazin "Monitor".
Abschied von Benedikt XVI.: Bundesweit sollen Glocken läuten
Trauergeläut für Benedikt XVI.: In den katholischen Kirchen sollen zur Beerdigung des Ex-Papstes bundesweit die Glocken läuten. Viele Gläubige nehmen indes im Petersdom Abschied. In allen katholischen Kirchen in Deutschland sollen zur Beerdigung des früheren Papstes Benedikt XVI. am Donnerstag die Glocken läuten. Man habe allen 27 Bistümern empfohlen, bundesweit gegen 11 Uhr ein Trauergeläut zu ermöglichen, sagte ein Sprecher der Bischofskonferenz am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur.
Abschied von Benedikt XVI.: Lange Schlange vor dem Petersdom
Seit dem Morgen ist der Leichnam Benedikts XVI. im Petersdom aufgebahrt. Schon Stunden vor Öffnung der Kirche bildete sich eine lange Warteschlange von trauernden Gläubigen. Nach dem Tod des emeritierten Papstes wird der Leichnam von Benedikt dem XVI. im Petersdom aufgebahrt. Die Menschen können dort von ihm Abschied nehmen. Im Petersdom hat am Montagmorgen die öffentliche Aufbahrung des Leichnams von Benedikt XVI. begonnen. Dort liegt Benedikt vor dem großen Altarraum.
Benedikt XVI.: Vatikan veröffentlicht Fotos von Aufbahrung
Der Vatikan hat Fotos des aufgebahrten Leichnams von Benedikt XVI. veröffentlicht. Am Montag wird er in den Petersdom überführt - damit die Gläubigen Abschied nehmen können. Der Heilige Stuhl hat nach dem Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. erste Fotos von dessen Leichnam veröffentlicht. Die sterblichen Überreste des ehemaligen Papstes liegen in der Hauskapelle des ehemaligen Klosters Mater Ecclesiae im Vatikan.
Geistliches Testament: Benedikt XVI. bittet um Verzeihung
Der Vatikan veröffentlichte das geistliche Testament von Papst Benedikt XVI., welches er 2006 verfasst hatte. Darin bittet dieser um Verzeihung seiner Sünden und ein Gebet. Der verstorbene emeritierte Papst Benedikt XVI. hat in seinem geistlichen Testament um Verzeihung für Fehler gebeten. "Alle, denen ich irgendwie Unrecht getan habe, bitte ich von Herzen um Verzeihung", heißt es in dem Text, den Benedikt XVI.
Neues Dekret: Italien geht gegen zivile Seenotrettung vor
Ein neues Dekret der rechten Regierung Italiens schreibt zivilen Seenotrettern neue strenge Regeln vor. Diese würden die Arbeit extrem einschränken, kritisieren die Helfer. Die italienische Regierung hat ein Dekret verabschiedet, das die Einsätze von zivilen Seenotrettern im Mittelmeer deutlich einschränken soll. Internationale Helfer reagierten empört auf die Initiative der rechten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Gesundheitszustand: Die Welt betet für Papst Benedikt XVI.
Gläubige haben weltweit für den emeritierten Papst Benedikt XVI. gebetet. Ihm soll es gesundheitlich schlecht gehen. Aus dem Vatikan aber hieß es, die Lage sei "unter Kontrolle". Nach den Nachrichten zum schlechten Gesundheitszustand von Benedikt XVI. wird in vielen Kirchen und Bistümern weltweit für den emeritierten Papst gebetet. Der amtierende Papst Franziskus hatte die Gläubigen dazu in einer kurzen Ansprache bei der Generalaudienz am Mittwoch gebeten, weil Benedikt "sehr krank" sei.
Papst bei Christmette: "Möge Nächstenliebe wieder aufblühen"
Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtspredigt dazu aufgerufen, den Armen und Schwachen zu helfen. Bei der Christmette im Petersdom rief er dazu auf, Hoffnung zu verbreiten. Nach einem Jahr im Zeichen des blutigen Konfliktes in der Ukraine hat Papst Franziskus an Heiligabend die Kriege und Auseinandersetzungen auf der Welt gegeißelt.
Riesenwelle tötet Kreuzfahrt-Passagierin in der Antarktis
Ein Schiff, ein Sturm und eine riesige Welle: Auf einer Kreuzfahrt durch die Antarktis ist ein Passagier getötet worden. Offenbar handelt sich dabei um eine US-Amerikanerin. Auf einer Kreuzfahrt durch die Antarktis ist ein Fahrgast getötet worden. Eine gewaltige Welle war auf das Schiff geprallt. "In tiefer Traurigkeit bestätigen wir, dass ein Gast im Zusammenhang mit dem Vorfall gestorben ist", teilte das Kreuzfahrtunternehmen Viking Cruises am Donnerstag (Ortszeit) mit.
E-Autos: Droht Europa ein neuer Handelskonflikt mit den USA?
"Die Frage wird sein, wie viele Autos noch in Deutschland produziert werden": Der Ökonom Felbermayr über europäische Sorgen angesichts von Milliarden-Subventionen in den USA. Es ist ein gigantisches Paket, das die meisten Rettungsschirme weltweit in den Schatten stellt: Der "Inflation Reduction Act" von US-Präsident Joe Biden. Mit mehr als 400 Milliarden US-Dollar unterstützt die Biden-Regierung klimaneutrale Technologien.
Habeck gegen Übernahme von Elmos-Chipfabrik durch China
Eigentlich wollte Chiphersteller Elmos eine Fertigung an chinesische Investoren verkaufen. Der Deal scheint jedoch zu platzen, Bundeswirtschaftsminister Habeck will intervenieren. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will den Verkauf einer Chipfertigung des Dortmunder Unternehmens Elmos an einen chinesischen Investor untersagen.
Menschenrechte: Scholz soll China "Leitplanken" aufzeigen
Bundeskanzler Scholz reist zu einem eintägigen Besuch nach China. CDU-Außenpolitikexperte Hardt fordert vom Kanzler, dass dieser auf seiner Reise die Menschenrechtslage anspricht. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jürgen Hardt im ZDF-Morgenmagazin Der CDU-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu aufgefordert, bei seiner China-Reise die Menschenrechtslage in der Volksrepublik anzusprechen.
Antrittsbesuch: Forderungen an Scholz vor China-Reise
China ist wichtiger Handelspartner Deutschlands. Die China-Reise von Olaf Scholz steht in den Kritik. Von allen Seiten kommen nun Forderungen an den Kanzler. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reist Ende nächster Woche zum Antrittsbesuch nach China. Begleitet wird er von Wirtschaftsvertretern. Die deutsche Wirtschaft drängt auf robusteres Auftreten gegen Peking. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) appellierte an Scholz, einseitige deutsche Abhängigkeiten zu verringern.
Mord an Journalistin auf Malta: 40 Jahre Haft für Brüder
Fünf Jahre nach dem Mord an der Investigativjournalistin Caruana Galizia sind in Malta zwei geständige Brüder verurteilt worden. Die Suche nach den Drahtziehern geht aber weiter. Fast genau fünf Jahre nach dem Autobombenanschlag auf die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia sind zwei Männer wegen Mordes verurteilt worden. Eine Richterin verhängte gegen die Brüder, die sich zuvor überraschend schuldig bekannt hatten, am Freitag in der Hauptstadt Valletta Haftstrafen von jeweils 40 Jahren.
EU-Abgeordnete besorgt über Wahlsieg Melonis in Italien
Giorgia Meloni liegt nach ersten Zählungen bei der Parlamentswahl vorne, Italien rutscht nach rechts. EU-Abgeordnete sind in Sorge. Nach der Parlamentswahl in Italien haben führende EU-Abgeordnete vor einer Regierung unter Führung der rechten Politikerin Giorgia Meloni gewarnt. "Giorgia Meloni wird eine Ministerpräsidentin sein, deren politische Vorbilder Viktor Orbán und Donald Trump heißen.
Berlusconi: Putin wurde zu Angriff auf Ukraine gedrängt
Meloni könnte die erste Frau im italienischen Ministerpräsidentenamt werden. In Umfragen liegt sie seit Wochen vorn. Sie war 2012 Mitgründerin der weit rechts stehenden Partei Fratelli d'Italia, die seit den Wahlen 2018 stark an Popularität gewonnen hat. Die 45-Jährige wäre eine der bislang jüngsten Personen im Ministerpräsidentenamt Italiens. Gegen Meloni gibt es Vorwürfe, sie habe sich nicht eindeutig von der neofaschistischen Vergangenheit ihrer Partei distanziert.
Parlamentswahl in Italien: Wer ist Giorgia Meloni?
Ihren 2021 erschienenen Memoiren "Ich bin Giorgia" zufolge wurde ihre Identität zum großen Teil dadurch geprägt, dass sie in einem Arbeiterviertel in Rom aufwuchs. Mit 15 trat sie der Jugendorganisation der italienischen Sozialen Bewegung bei, der neofaschistischen Partei mit dem Flammensymbol. Als sie 31 war, machte Berlusconi sie zu seiner Jugendministerin. Wenig später schlug Meloni ihren eigenen Weg ein, wurde 2012 zur Mitbegründerin der Fratelli d'Italia.
Nach Kanada-Reise: Papst schließt Rücktritt nicht aus
Gerade hat Papst Franziskus seine Kanada-Reise beendet - nun kündigt er an, weniger reisen zu wollen. Und spricht auch über einen möglichen Rücktritt. Die einwöchige Reise in Kanada habe Papst Franziskus deutlich gemacht, dass er es langsam angehen müsse. Einen Rücktritt von seinem Amt schließt er nicht aus, sagte der 85-Jährige. Papst Franziskus schließt einen Rücktritt als Oberhaupt der katholischen Kirche weiterhin nicht aus.
Papst Franziskus bittet um Vergebung - Ende der Kanadareise
Für den Abschluss seiner Reise hat Papst Franziskus einen Ort im Norden Kanadas ausgewählt. Auch hier bittet er um Vergebung. Iqaluit beschäftigt jedoch auch ein anderes Thema. Papst Franziskus hat die jungen Ureinwohner im Norden Kanadas aufgefordert, ihre Tradition und ihr Land zu bewahren. Die Jungen seien die Zukunft in den Gebieten, sagte der 85 Jahre alte Argentinier am Freitagabend (Ortszeit) im kleinen Küstenort Iqaluit.
Papst in Kanada: Eine apostolische Reise der Buße
Papst Franziskus ist in Kanada eingetroffen. Im Mittelpunkt seiner Reise stehen die Verbrechen der katholischen Kirche an indigenen Kindern. Es ist die erste Reise, seitdem ihn sein Knieleiden in den Rollstuhl gezwungen hat, und deshalb ist die Aufmerksamkeit über den Wolken groß, als Papst Franziskus im Flugzeug nach Kanada an diesem Sonntag zur Begrüßung ans Mikrofon kommt. Wird der 85-Jährige sitzen, kann er durch die Reihen gehen und wie üblich jeden Journalisten persönlich begrüßen?
Kurz vor dem nächsten Kollaps: Der italienische Patient
Gerade hatte es Dauerpatient Italien zurück auf die Weltbühne geschafft, dank der Aufbaukur Mario Draghis. Mit dessen Rücktritt droht der nächste Kollaps. So könnte es weitergehen. Italiens Lungenflügel hatten sich nach der schweren Corona-Pandemie gerade wieder zu erholen begonnen. Die Aufbaukur, die Mario Draghi seinem Land verordnet hat, zeigt Wirkung sowohl beim wirtschaftlich-sozialen, als auch beim außenpolitischen Flügel. Wie schaffte Italien es zunächst aus der Dauerkrise?
Regierungskrise in Italien: Votum ohne Fünf-Sterne-Bewegung?
Die Vielparteienregierung unter Mario Draghi steht schon länger auf wackeligen Beinen. Jetzt droht neuer Ärger: Die Fünf-Sterne-Bewegung will einem wichtigen Votum fernbleiben. Italiens Regierung steht wegen einer Abstimmung im Parlament vor einer Zerreißprobe. Die kleinere Kammer des Zwei-Kammern-Parlaments - der Senat - votiert an diesem Donnerstag über Milliardenhilfen und Investitionen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges für italienische Haushalte und Unternehmen.
Italiens Außenminister Di Maio verlässt Fünf-Sterne-Bewegung
Italiens Außenminister Luigi Di Maio steigt aus seiner Fünf-Sterne-Bewegung aus. Der Parteiaustritt folgt parteiinternen Streitigkeiten über Waffenlieferungen an die Ukraine. Italiens Außenminister Luigi Di Maio ist nach Querelen in seiner Partei aus der Fünf-Sterne-Bewegung ausgetreten. "Heute verlassen ich und viele andere Kollegen die Fünf-Sterne-Bewegung. Wir verlassen das, was morgen nicht mehr die erste Kraft im Parlament sein wird", sagte der 35-Jährige am späten Dienstagabend in Rom.
Zum 9. November: Demokratie braucht Demokraten
Die Los Angeles Lakers um Kobe Bryant stecken in der NBA weiter in Schwierigkeiten. Der 16-malige Champion unterlag den New York Knicks 95:99, für die Lakers war es die fünfte Pleite im sechsten Spiel. Zwei Tage nach dem Erfolg bei den weiter sieglosen Brooklyn Nets kam Bryant auf 18 Punkte, traf aber nur sechs von 19 Würfen aus dem Feld. Von den New Yorker Fans wurde Bryant gefeiert. "Ich erinnere mich an mein erstes Spiel hier. Ich wusste nicht, was mich erwartet und was ich zu tun habe.
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