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Articles by Walter Hämmerle
Die Regierung ist kopflos in den Uni-Sparkurs hineingestolpert
In schlechten Zeiten sollen möglichst alle einen Beitrag leisten. Von daher spricht wenig bis nichts dagegen, auch von den Universitäten einen Obolus zur Budgetkonsolidierung einzuheben, zumal sich deren Budget in den vergangenen Jahren nominell beinahe verdoppelt hat. Statt der von den Universitäten geforderten 18 Milliarden Euro, müssen sie nun mit 16 Milliarden für die Jahre 2028 bis 2030 das Auskommen finden.
Sparkurs: Rektoren werfen der Regierung Unkenntnis vor
Der Begriff der Generalabrechnung kommt dem sehr nahe, was die Spitze der Universitätenkonferenz (uniko) am Montag mit Blick auf die Einigung der Bundesregierung über ein Uni-Budget von 16 Milliarden Euro für die Jahre 2028 bis 2030 präsentierte. Besonders irritiert die versammelten Rektoren das Schönreden einer massiven Kürzung.
Pro & Kontra: Ist es richtig, dass die Koalition bei den Unis spart?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Pro & Kontra: Ist es richtig, dass die Koalition bei den Unis spart? © IMAGO/Isabelle Ouvrard Nicht nur in Wien wurde in den vergangenen Wochen demonstriert Die Unis laufen gegen die realen Kürzungen Sturm, für die Regierung müssen alle zur Budgetsanierung einen Beitrag leisten. vor 4 Minuten18.
Uni-Budget: Rektoren vermissen Details und befürchten Schlimmes
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Uni-Budget: Rektoren vermissen Details und befürchten Schlimmes Die Universitätenkonferenz (uniko) geht von „enorm negativen Folgen“ für Unis, Studierende und Forschende durch das Budget für die Jahre 2028 bis 2030 aus. © APA / Eva Manhart Rektoren-Vorsitzende Brigitte Hütter vor 26 Minuten18. Oktober 2026 um 14:25 Am Samstag hat sich die Dreierkoalition auf das Uni-Budget für die Jahre 2028 bis 2030 verständigt.
Wehrdienst: Tanner will Verlängerung des Zivildiensts vorziehen
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) wünscht sich eine frühere Verlängerung des Zivildiensts im Rahmen der geplanten Wehrdienstreform. „Mir persönlich wäre es am liebsten, man würde hier über alle Parteigrenzen hinweg wirklich einen Beschluss finden, der auch diese Regelung für den Zivildienst nach vorne schiebt“, sagte sie am Sonntag in der ORF-Pressestunde. Es handle sich um eine Frage der Verhandlungen.
Dreierkoalition: Es geht was weiter
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Dreierkoalition: Es geht was weiter © APA / Max Slovencik Kein Dreamteam, aber ein Team ÖVP, SPÖ und Neos kämpfen – mit sich selbst und den Problemen des Landes. Aber das immer wieder mit Erfolg. vor 18 Minuten18. Oktober 2026 um 08:00 Ob wir uns Sisyphus wirklich als glücklichen Menschen vorstellen müssen, darf bezweifelt werden.
Dreierkoalition: Dreieinhalb Einigungen in neun Stunden
Am Ende dauerte das Arbeitstreffen doch länger als geplant. Um 9 Uhr begannen Kanzler Christian Stocker (ÖVP), Vize Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) ihre Beratungen im Bundeskanzleramt in wechselnder Besetzung bis fast 18 Uhr. Dem Versprechen der Koalition von einem „Herbst der Ergebnisse“ doch noch etwas Substanz einzuhauchen, erforderte offensichtlich längere Diskussionen als ursprünglich vorgesehen.
Sparbudget: Die Unis wollen sich nicht abspeisen lassen
Wer dieser Tage die prachtvolle Aula der Akademie der bildenden Künste am Wiener Ring betritt, findet ein ungewohntes Szenario vor: handgemalte Protestplakate, verstreute Kleidungsstücke, Sofas, eine Hängematte samt Palästina- und Regenbogenfahne. Eine Gruppe Studierender hält die Aula besetzt – und „wir bleiben so lange, bis es eine Antwort der Regierung auf die Budgetkürzungen gibt“, sagt am Freitag Ertuğrul Bayraktar, der Vorsitzende der Studierenden an der Bildenden mit fester Überzeugung.
Wer ist schuld an Bablers Abgang: die Medien, die SPÖ oder doch er selbst?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Wer ist schuld an Bablers Abgang: die Medien, die SPÖ oder doch er selbst? Darüber diskutieren Meinungsforscher Peter Hajek und Innenpolitik-Chef Walter Hämmerle in der neuen Podcast-Folge von „Das Orakel“. © APA / Georg Hochmuth Teilt aus, muss aber auch einstecken: Noch-SPÖ-Chef Babler vor 20 Minuten16.
Arbeitstreffen am Samstag: Regierung will Neuwahl-Gespenst vertreiben
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Arbeitstreffen am Samstag: Regierung will Neuwahl-Gespenst vertreiben Am Samstag trifft sich die Regierungsspitze, um die eigene Lage zu analysieren und bei festgefahrenen Themen etwas weiterzubringen. © APA / Helmut Fohringer Die Leute wollen, dass was weitergeht: Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) vor 25 Minuten15.
Marterbauer als Vizekanzler: „Meine Frau war ‚not amused‘“
Herr Marterbauer, wie geht es Ihnen? Markus Marterbauer: Gut. Ich bin auf dem Wege der Genesung. Die Behandlung läuft wie erwartet und so, wie sich das auch meine Ärzte vorstellen. In dem Sinne bin ich optimistisch. Wie hat Ihre Familie reagiert, als klar wurde, dass Sie Andreas Babler zunächst als Vizekanzler beerben? Meine Kinder sind grundsätzlich begeistert, meine Frau war „not amused“. Aber am Ende wurde die Entscheidung demokratisch getroffen?
Zurück zum Absender: Paketsteuer als Stresstest für Koalition
Wer geben will, muss nehmen. Das ist kein Problem, solange das Gesamtpaket aus Be- und Entlastung als stimmig wahrgenommen wird. Im Fall der umstrittenen Paketsteuer ist diese Balance jedoch am Kippen. Bei ÖVP und Neos häufen sich die Stimmen, die die seit Oktober geltende Abgabe am liebsten gleich wieder abschaffen wollen. Beate Meinl-Reisinger sprach sogar von einem „Murks“. Richtig ist, dass ÖVP wie Neos schon dem Gesetzesentwurf kritisch gegenübergestanden sind. Zugestimmt haben sie trotzdem.
Markus Marterbauer: Roter Retter wider Willen
Politik ist die Kunst, eine eckige Geschichte möglichst rund zu erzählen. Das lässt sich lernen und trainieren, obwohl Übung in diesem Beruf nicht zwingend zum Meister macht. Wissen und Erfahrung können ebenfalls helfen, sind aber, wie ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt, kein Muss. Worauf es wirklich ankommt, sind Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft. Und diese beiden Goldstandards in der Politik sind das Ergebnis einer wunderlichen Alchemie, die sich bis heute nicht entschlüsseln lässt.
SPÖ: Warten auf Markus Marterbauer
Die SPÖ arbeitet unübersehbar an einem Neustart – personell, aber auch in der inhaltlichen Ausrichtung. Die arg gebeutelte Partei muss dabei allerdings mit einem Dilemma umgehen, das sie auch in den kommenden Wochen, vielleicht sogar Monaten begleiten und damit auch belasten wird: Es fehlt die letzte Gewissheit bei den entscheidenden Personalfragen.
SPÖ-Gremien tagen: Babler gibt sich diplomatisch
Der Stehsatz ist manchmal die letzte Rettung. Vor allem dann, wenn mit Kameras, Mikrofonen und gezückten Schreibblöcken ausgestattete Journalisten Fragen stellen, auf die es im Moment noch keine – oder jedenfalls noch keine befriedigende – Antworten gibt.
Zeiler gibt den Gentleman – und erspart seiner Partei eine Zerreißprobe
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Geschichte sollte nie noch heiß gelesen werden. Zu viele Gefühle und persönliche Befindlichkeiten verdecken einen nüchternen Blick auf die Ereignisse und Entwicklungen. Das gilt wohl auch für den Beitrag von Gerhard Zeiler zu den jüngsten Entwicklungen in der SPÖ, die schlussendlich zu einem Rückzug von Parteichef Andreas Babler auf Raten geführt haben.
SPÖ kürt Duo – Warten auf Zeiler – Bangen in Koalition
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Analyse SPÖ kürt Duo – Warten auf Zeiler – Bangen in Koalition Die SPÖ kürt am Donnerstag ihre interimistische Parteiführung. Ansonsten kreisen die meisten Fragen um die Pläne von Andreas Babler und Gerhard Zeiler. © KLZ / Georg Aufreiter Zieht er es durch oder zieht er zurück: Warten auf Gerhard Zeiler vor 18 Minuten7.
Wehr- und Zivildienst: Entwurf fertig, doch Mehrheit fehlt
Ohne einen Entwurf in Begutachtung keine weiteren Verhandlungen über eine Zustimmung zur geplanten Reform des Wehr- und Zivildiensts: So lautete die Forderung von FPÖ und Grünen an die Koalition – und ÖVP, SPÖ und Neos lieferten am Mittwoch. Schließlich läuft der Bundesregierung die Zeit davon, soll die Verlängerung des Wehrdiensts doch bereits 2027 in Kraft treten.
Dreierkoalition: Wann wirklich Neuwahlen drohen
Der erste, der aus den Reihen der Koalitionsparteien das N-Wort in den Mund genommen hat, war Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner. Allerdings recht lapidar und höchst allgemein mit folgendem Satz in der ORF-„Pressestunde“ vom vergangenen Sonntag: „Neuwahlen“, so erklärte der ÖVP-Politiker aus dem fernen Westen, „kann ,man nie völlig ausschließen“.
Babler geht in die Offensive und will Minister bleiben
Nach den turbulenten Krisentreffen am vergangenen Wochenende, bei denen der Abgang von Andreas Babler auf Raten beschlossen wurde, werden die SPÖ-Mitglieder mit Post von verschiedenen Absendern geradezu eingedeckt. Den ersten Aufschlag machte Medienmanager Gerhard Zeiler, der mit seiner Bereitschaft, für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen, den Stein zur Ablöse von Babler ins Rollen gebracht hat.
Eine Chance zum Neustart
Politische Koalitionen sind nicht für die Ewigkeit gebaut. Sie existieren als Zweckbündnis auf Zeit zum wechselseitigen Vorteil und zur Durchsetzung eines gemeinsamen Gestaltungswillens. Manchmal muss auch schon ein unliebsamer Gegner als Klebstoff ausreichen, um die Partnerschaft zusammenzuhalten. So oder so haben Erschütterungen in den Reihen eines Partners zwangsläufig Folgen für die Stabilität einer Koalitionsregierung.
Wie es dazu kam, dass Babler jetzt doch noch bleibt
Am Tag danach sind die meisten Spitzenfunktionäre in der SPÖ tunlichst bemüht, ein großes Aufatmen zu vermitteln. Und die wenigen, die das anders sehen, ziehen es vor, ihre Befindlichkeit nicht an die große Glocke zu hängen. Das mag für alle außerhalb der Partei ein kleiner Schritt sein, für die SPÖ kommt diese Selbstbeherrschung einem Quantensprung gleich.
Andreas Babler: Von Anfang an verehrt, umstritten und angefeindet
Am Ende, das wollen viele seiner größten Fans nur ungern wahrhaben, fiel Andreas Babler jenen Methoden zum Opfer, mit denen er einst selbst die Spitze der SPÖ erobert hatte. Sein Aufstieg in der Öffentlichkeit ging Hand in Hand mit der Flüchtlingskrise von 2015/16. In Traiskirchen liegt Österreichs größtes Erstaufnahmezentrum für Asylwerber und Babler war der so erfolgreiche wie populäre Bürgermeister der niederösterreichischen Kleinstadt vor den Toren Wiens.
Auf das SPÖ-Krisentreffen folgt ein Beinahe-Debakel
Vorbereitung ist Schwäche: Den Satz hat der große Peter Rapp, als Showman weltberühmt in Österreich, nicht nur einmal gesagt. Damit gemeint hat er: ein Lob auf die Kunst der Improvisation, auf die Fähigkeit, sich auf schnell verändernde, dynamische Situationen einzustellen und dabei trotzdem stets Herr – oder Frau – der Lage zu sein. Nicht nur Entertainer vor Live-Publikum müssen diese Kunst beherrschen, sondern auch Feldherren und Politiker.
Die Hängepartie endet mit Dreierspitze für SPÖ
Die meisten Krisen fallen nicht vom Himmel. Auch die Zuspitzung der Ereignisse in der SPÖ kündigte sich vor neun Tagen an. Mindestens. Da hatte der Medienmanager Gerhard Zeiler mit der Ankündigung, für die Übernahme des Parteivorsitzes bereit zu stehen, etwas in Bewegung gebracht, von dem auch noch am Sonntag niemand in der Partei zu sagen vermochte, wohin das am Ende führen sollte.
Vor SPÖ-Krisentreffen: „Man darf ja noch hoffen“
Warum sind die Jungen beim Krisentreffen der SPÖ nicht vertreten? Mati Randow: Das ist eine gute Frage. Ich weiß es nicht. Aber die SPÖ hat so viele Teilorganisationen, von der Jugend bis zu den Pensionisten und Akademikern, dass man wohl einfach nicht alle einladen konnte. Ich finde es aber gut, dass sich jetzt einmal alle neun Landesparteien zusammensetzen – auch diejenigen, die schon länger nicht mehr an den Gremiensitzungen teilnehmen.
Ist Markus Marterbauer der Richtige, Herr Hajek?
Hätte Medienmanager Gerhard Zeiler das Potenzial gehabt, die SPÖ wieder nach vorne zu bringen? Peter Hajek: Das ist eine interessante Frage. Es hätte mit ihm keinen Sebastian-Kurz-Effekt gegeben, aber eine Stabilisierung der SPÖ bei etwa 17 Prozent wäre möglich gewesen. Eine nähere Analyse der Daten hat aber auch gezeigt, dass da Spielraum nach oben vorhanden ist, vor allem bei jenen, die mehr über Zeiler gewusst haben.
Vor SPÖ-Krisentreffen: Neuanfang mit Absturzgefahr
Vielleicht beschlich Gerhard Zeiler schon am Dienstag ein maues Gefühl: „Jetzt ist es an der SPÖ zu entscheiden, wie es weitergehen soll“, sagte er zur Kleinen Zeitung – sei es „mit Andreas Babler, mit mir oder einem Dritten. Wie auch immer das ausgeht, bin ich mit mir im Reinen.“ Jetzt schaut es so aus, als ob ihn seine Partei beim Wort nimmt.
„Am Ausscheiden Bablers führt kein Weg vorbei“
Die SPÖ steckt in einer tiefen Krise. Was sollte aus Ihrer Sicht beim Krisentreffen am Sonntag herauskommen? Josef Kalina: Das Wichtigste ist, dass die Partei in ihrer jetzigen Situation schnell personelle Klarheit herstellt. Es schaut so aus, als würde Gerhard Zeiler, der die jetzige Entwicklung mit seinem Antreten gegen Andreas Babler ausgelöst hat, bereits aus dem Spiel sein.
Die Gefahr der guten Absichten
Hand aufs Herz: Wissen Sie, welchen Erinnerungstag Sie gestern verpasst haben? Zur Auswahl standen unter anderem der Weltvegetariertag, der Welttag des Kaffees und der Tag der älteren Menschen. Eine, aber feine Festgesellschaft hatte am Donnerstag jedoch anderes im Sinn: Sie versammelte sich auf der Wiener Freyung Numero 8, um an den Beschluss des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes 1920 zu erinnern.
Pro & Kontra: Soll Großbritannien zurück in die EU?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Pro & Kontra: Soll Großbritannien zurück in die EU? © AFP/Toby Melville Passt das wieder: Premier Andy Burnham und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen? Andy Burnham, der neue britische Premier, liebäugelt mit einer Rückkehr seines Landes in die EU. Wäre das ein Gewinn für die Union? vor 22 Minuten1. Oktober 2026 um 15:07 Der „Brexit“ hat weder wohlhabender noch stärker gemacht.
Babler gegen Zeiler: Showdown in der SPÖ am Sonntag
Die Länder wollen, dass was geschieht. Schließlich ist völlig offen, wie es nach der Bereitschaft von Gerhard Zeiler, den Vorsitz in der SPÖ zu übernehmen, in der Partei nun weitergeht. Nachdem Kärntens Landeschef und Landeshauptmann Daniel Fellner vorgeprescht war und sich auch der Steirer Max Lercher dafür ausgesprochen hatte, setzte am Mittwoch Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler ein Treffen der roten Spitzenfunktionäre für kommenden Sonntag, 16 Uhr, in Wien an.
Gerhard Zeiler über die SPÖ: „So kann es nicht weitergehen“
Herr Zeiler, am Freitag kündigten Sie an, als SPÖ-Vorsitzender zur Verfügung zu stehen. Bis heute hat sich kein Spitzenfunktionär öffentlich hinter Sie gestellt. Das kann doch nicht Ihr Plan gewesen sein, oder? Gerhard Zeiler: Einen solchen Plan hat es von mir auch nicht gegeben. Schauen Sie, es ist relativ einfach: In den letzten Wochen und Monaten bin ich mit sehr vielen Spitzenfunktionären, aber auch einfachen Mitgliedern, ins Gespräch gekommen.
Wehrdienstreform: Grüne pochen auf Gedenkdienst
Die Grünen, auf deren Zustimmung die Bundesregierung bei der geplanten Zivildienst-Reform hofft, sind gegen die von der Koalition vorgesehene Einschränkung beim Zivilersatzdienst. Künftig soll sich nur noch ein Prozent der Stellungspflichtigen einen Freiwilligendienst (z.B. freiwilliges soziales Jahr) anrechnen lassen können. „Dann gibt es weniger Gedenkdiener und weniger Burschen, die im Sozialbereich Fuß fassen“, warnte Parteichefin Leonore Gewessler am Dienstag.
Hat Gerhard Zeiler einen Plan, und wenn ja, welchen?
„Alle Täuschung beruht auf Kriegsführung. Wenn wir also fähig sind anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen.“ Der Ratschlag stammt aus der Feder des chinesischen Strategen und Philosophen Sunzi, der im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung lebte – und alle in der SPÖ (und darüber hinaus), die dieser Tage Gerhard Zeiler die Daumen drücken, werden hoffen, dass sich auch der höchst erfolgreiche Medienmanager genau deshalb so verhält, wie er sich verhält.
VfGH-Präsident Grabenwarter: „Nach einem Verbot zu rufen, sollte das letzte Mittel sein“
Die Regierung ist zuversichtlich, dass das Kopftuchverbot für Mädchen vor dem Verfassungsgerichtshof halten wird. Sie auch? Christoph Grabenwarter: Dieses Verbot ist ein gutes Beispiel, um die Rolle des Verfassungsgerichtshofs festzumachen. Nach der Aufhebung der alten Regelung Ende 2020 gibt es jetzt wieder Anträge, welche die Neuregelung bekämpfen. Es gibt eine neue Rechtslage, neue Anträge von Betroffenen und neue Argumente der Bundesregierung.
Das Staatsversagen hinter Gittern
Hätte, hätte Fahrradkette. Die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen und die Folgen getroffener Fehlentscheidungen lassen sich für die Gegenwart nicht mehr ungeschehen machen. Das zeigt sich beim Zustand des heimischen Strafvollzugs. Zuletzt gab es zwei Tote in zwei Wochen. Zwischen 2015 und 2024 gab es laut Daten des Justizministeriums insgesamt 387 Todesfälle, 101 davon waren Folge eines Suizids – und besonders hoch ist der Anteil in Untersuchungshaft.
Senioren warnen bei Pensionen vor Panikmache
Wenige Debatten werden auf der politischen Bühne so erbittert geführt wie die Frage nach der Stabilität des Pensionssystems. Dabei stehen sich zwei Lager gegenüber: Die eine Seite sieht lediglich kleinere Anpassungen als notwendig an, während die andere Seite auf eine massive Reform drängt, deren zentraler Teil eine Erhöhung des faktischen wie gesetzlichen Pensionsantrittsalters fordert.
SPÖ: Nur eine Sitzung in der Krise
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Analyse SPÖ: Nur eine Sitzung in der Krise Normal ist die Lage der SPÖ derzeit nicht, aber das Treffen der Regierungsmitglieder war es schon. © APA / Roland Schlager Immer was los in der SPÖ: Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler vor 13 Minuten16.
Der Knast, unser Spiegelbild
„Der Grad der Zivilisation einer Gesellschaft lässt sich am Umgang mit ihren Gefangenen ablesen.“ Der Satz stammt aus Fjodor Dostojewskis „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“. Darin hat der Autor seine Erlebnisse mit der Brutalität in einem sibirischen Gefangenenlager im zaristischen Russland Mitte des 19. Jahrhunderts geschildert – samt Nischen menschlicher Empathie. Dostojewskis Satz ist von zeitloser Gültigkeit, zumal mit Blick auf die Gewalttaten in den Haftanstalten der Republik.
SPÖ: Die Geschichte eines Sturms im Wasserglas
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik SPÖ: Die Geschichte eines Sturms im Wasserglas Am Dienstagnachmittag kam plötzlich die Nachricht einer SPÖ-Krisensitzung am Mittwoch. Medien witterten bereits die Ablöse von Parteichef Babler. © APA / Helmut Fohringer SPÖ-Chef Andreas Babler vor 23 Minuten15.
Covid: Bisher rund 160 Millionen Euro an unberechtigten Förderungen festgestellt
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Covid: Bisher rund 160 Millionen Euro an unberechtigten Förderungen festgestellt Finanzverwaltung prüft 2024 aufgelöste Cofag – bis dato mehr als 11.700 Prüfungen durchgeführt. © APA / Helmut Fohringer Finanzminister Markus Marterbauer vor 30 Minuten15.
EZB-Chefin in Wien: Wehe, wenn Europa nicht aufholt
müsse.“der Van der Bellen hat das seltene Talent, den pompösen Schein mit wenigen Worten zu entzaubern. Als er am Montagabend rund 200 geladene Gäste „in den bescheidenen Räumen der Hofburg“ willkommen hieß, erklärte er, dass es „zu den stillen Vorteilen gehöre, in der sogenannten alten Welt zu leben, dass man keine neuen Ballsäle bauen muss“.
Länger arbeiten: Nur eine Frage der Zeit
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Länger arbeiten: Nur eine Frage der Zeit © APA / Barbara Gindl Ein Jahrhundertthema: sichere Pensionen Wifo-Chef Felbermayr plädiert für ein höheres Pensionsalter. Das wird unumgänglich sein, als alleinige Lösung reicht es nicht. vor 22 Minuten13.
Wifo-Chef Felbermayr: „Keine gute Nachricht für Österreich“
Der Fortgang des Kriegs im Mittleren Osten löst eine fatale Spirale aus: Höhere Ölpreise bedeuten höhere Gaspreise, teureres Gas führt zu teurerem Strom – und das wiederum treibt die Inflation an. Eben erst hat die EZB die Zinsen erhöht. Nicht nur in Österreich, sondern auch im Rest Europas. Und der Winter steht erst noch vor der Tür.
Der ORF und die Politik: Jedem Anfang wohnt ein Schrecken inne
Am Anfang stand, wie so oft, ein folgenschwerer Irrtum. „Aus dem Büdlradio wird nix. In des Kastl schaut kaner eini“: Mit diesem legendären Satz sollte sich in den 1950ern Julius Raab (ÖVP) seinen Platz in der heimischen Mediengeschichte erobern. Zumindest in dieser Hinsicht erwies sich der „Kanzler mit der Virginia“ als ein Mann von gestern. Für Raab, Jahrgang 1891, war das Radio nicht nur das Medium der Gegenwart, sondern auch der Zukunft.
Jörg Haider, endlich Übervater
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Jörg Haider, endlich Übervater © APA / Expa/ Johann Groder FPÖ-Chef Kickl überreicht der Witwe Jörg Haiders ein eigens erfundenes Verdienstzeichen Kickl verpasst der FPÖ ein neues Gründungsdatum. vor 5 Minuten12. September 2026 um 16:00 Jede Partei braucht ihre Heldengestalten aus der Vergangenheit. Auf dass sich die Gegenwart auf sie berufen kann, wenn es um die Zukunft geht.
Missbrauch am Handy: Lücken im Sexualstrafrecht werden geschlossen
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Missbrauch am Handy: Lücken im Sexualstrafrecht werden geschlossen Arbeitsgruppe startet Ende September – künftig sollen auch Missbrauchsdarstellungen am Handy strafbar sein. © AFP/Bodo Marks Frauen protestieren Gewalt vor 19 Minuten10.
Mit diesen zwei Maßnahmen sollen die Pensionen sicherer werden
Ab 2028 will die Bundesregierung die Abfertigung Neu und die betrieblichen Pensionskassen neu aufstellen. Welche Ziele stecken dahinter? Antwort: Das langfristige Ziel ist die Stabilisierung des Pensionssystems. Im bestehenden Umlageverfahren müssen immer weniger Beitragszahler eine wachsende Zahl von Pensionsbeziehern finanzieren; weil sich das schon jetzt nicht ausgeht, muss der Staat aus dem Budget erhebliche Mittel zuschießen.
Kickl im ORF-Sommergespräch: Schlagabtausch um Klima, Pensionen und Identitäre
Von Rückenwind zu sprechen, käme bei der FPÖ derzeit einer grob fahrlässigen Untertreibung gleich. Eher schon handelt es sich um einen Orkan, der die Partei von Herbert Kickl samt ihren europäischen Partnern antreibt. Und entsprechend bleibt im Anschluss in der jeweiligen politischen Landschaft kein Stein auf dem anderen. Man denke nur an Sachsen-Anhalt, wo die hart rechte bis gesichert rechtsextreme AfD bei den Landtagswahlen auf fast 44 Prozent gekommen ist.
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