Anna Flörchinger
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Articles by Anna Flörchinger
Naturschutzgipfel in Jerewan : Nach dem Tunnel eine andere Welt
Nach einem Autobahntunnel ändert sich die Welt. Wer aus der armenischen Hauptstadt Jerewan Richtung Norden fährt, fährt durch sandiges Flachland, die Berge im Horizont. Es sieht trocken aus, als wäre der Regen des Vortags schon viel länger her. Nach etwa 100 Kilometern, nach dem Tunnel: unzählige Eichen- und Buchenwälder, herbstlich grün, rot und gelb. Direkt nach dem Tunnel soll in Dilijan in zwei Jahren ein Unesco-Biosphärenreservat beginnen.
Rheinland-Pfalz Zehn Jahre danach: BASF-Explosion mit fünf Toten
Rheinland-Pfalz Zehn Jahre danach: BASF-Explosion mit fünf Toten Stand: 07.10.2026 • 16:07 Uhr Am 17. Oktober jährt sich die BASF-Explosion von Ludwigshafen zum zehnten Mal. Ein Leiharbeiter hatte ein falsches Rohr angeschnitten. Das Unternehmen plant eine interne Gedenkfeier. Es waren gleich mehrere Explosionen, die am 17. Oktober 2016 Ludwigshafen erschütterten. Ein Leiharbeiter hatte im Landeshafen Nord der BASF aus Versehen eine falsche Leitung im Rohrgraben angeflext.
600 Jobs bedroht: IG Metall erhöht Druck auf Mann+Hummel
In dieser Woche hat die IG Metall weiter mit Mann+Hummel verhandelt. Der Filterhersteller will seinen Standort in Speyer bis Ende 2028 schließen - und hält daran wohl fest. Vor der Verhandlung hatte die IG Metall zu einer Demonstration aufgerufen. Denn: die Beschäftigten sind wütend. Das sagt der Gewerkschaftssekretär Wladislaw Wolter im Gespräch mit dem SWR. Man habe das Gefühl, dass Mann+Hummel nicht daran interessiert sei, über eine Zukunft des Standorts zu verhandeln.
Rheinland-Pfalz 600 Jobs bedroht: IG Metall erhöht Druck auf Mann+Hummel
Rheinland-Pfalz 600 Jobs bedroht: IG Metall erhöht Druck auf Mann+Hummel Stand: 02.10.2026 • 16:16 Uhr Mann+Hummel hält offenbar an den Schließungsplänen fest. Betroffen wären rund 600 Beschäftigte. Die IG Metall will nun mit Demonstrationen und möglichem Streik Druck machen. In dieser Woche hat die IG Metall weiter mit Mann+Hummel verhandelt. Der Filterhersteller will seinen Standort in Speyer bis Ende 2028 schließen - und hält daran wohl fest.
Klinikum Ludwigshafen bei Azubis voll angesagt - viel mehr Bewerber als Jobs
Von diesen Bewerberzahlen können andere Ausbildungsstätten nur träumen: In diesem Jahr haben sich am Klinikum Ludwigshafen 4.200 Menschen auf 200 Ausbildungsplätze beworben. Außerdem gab es 800 Praktikumsbewerbungen auf 400-500 Stellen. Der Gesamtschulleiter Benny Neukamm am Klinikum Ludwigshafen kann das erklären. So hohe Bewerberzahlen wie in diesem Jahr hatten sie auch hier noch nicht, sagt Benny Neukamm. Nach Corona gab es zunächst eine Flaute.
Rheinland-Pfalz Klinikum Ludwigshafen bei Azubis voll angesagt - viel mehr Bewerber als Jobs
Rheinland-Pfalz Klinikum Ludwigshafen bei Azubis voll angesagt - viel mehr Bewerber als Jobs Stand: 22.09.2026 • 17:29 Uhr Ausbildungsplätze am Klinikum Ludwigshafen sind begehrt. Die Azubis dort werden eng betreut und haben gute Übernahmegarantieren. Von diesen Bewerberzahlen können andere Ausbildungsstätten nur träumen: In diesem Jahr haben sich am Klinikum Ludwigshafen 4.200 Menschen auf 200 Ausbildungsplätze beworben. Außerdem gab es 800 Praktikumsbewerbungen auf 400-500 Stellen.
Tiefengeothermie in der Nähe von Speyer soll kommen
Geothermie: Das ist ein technisches Thema, bei dem vieles durcheinanderkommt. Ein Thema, das die Gemüter erhitzt. In Neuhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) ist das der Fall. Hier wurden Studien durchgeführt, hier wurde Wärme unter der Erde gefunden. Gebohrt wurde noch nicht, das könnte aber in gut einem Jahr der Fall sein. Dagegen gibt es Proteste, aber auch Befürworter. Aber, von vorn: 2023 wurde das kommunale Unternehmen "Geopfalz" gegründet. Dieses kümmert sich um das Geothermie-Heizwerk "Rhein-Pfalz".
"Kunst gegen Missbrauch": Wanderausstellung in Speyer
Eine Schultoilette, eine Turnhalle oder das Kinderzimmer: Die Kunstausstellung in Speyer zeigt Fotos von Orten, an denen Kinder und Jugendliche sexuellen Missbrauch erleben. Damit will Initiatorin und Künstlerin Nessi Nezilla auf sexuellen Missbrauch aufmerksam machen. Bis zum 24. Oktober können Besucherinnen und Besucher die Wanderausstellung im Sophie-La-Roche-Haus nahe dem Dom besuchen. Der Eintritt ist frei.
Rheinland-Pfalz Der Wurstmarkt in Bad Dürkheim: Die wichtigsten Infos zum Weinfest
Rheinland-Pfalz Der Wurstmarkt in Bad Dürkheim: Die wichtigsten Infos zum Weinfest Stand: 03.09.2026 • 08:14 Uhr Bald beginnt der 610. Wurstmarkt in Bad Dürkheim. Wer das "größte Weinfest der Welt" bis 16. September besuchen will, sollte den Besuch gut planen. Hier finden Sie wichtige Infos. Am 11. September startet der 610. Wurstmarkt in Bad Dürkheim. Hier gibt es Antworten auf Fragen zur Anreise, dem Parken, dem Programm, den Preisen und den Sicherheitskontrollen. Wann hat der Wurstmarkt geöffnet?
Rheinland-Pfalz Ehrenamt gegen Einsamkeit: Diese Projekte gibt es in der Pfalz
Rheinland-Pfalz Ehrenamt gegen Einsamkeit: Diese Projekte gibt es in der Pfalz Stand: 27.08.2026 • 07:29 Uhr Besser gemeinsam als einsam: In der Pfalz engagieren sich Menschen für andere und finden dabei selbst Gemeinschaft. Warum freiwilliges Engagement für viele mehr ist als Hilfe. Traudl Nierlich macht die Italienisch-Hausaufgaben immer auf den letzten Drücker. Wie früher in der Schule. Sie ist 74 Jahre alt und hält sich dadurch fit. Dazu engagiert sie sich in mehreren Ehrenämtern in Ludwigshafen.
Ludwigshafen: Streetworker der Bayreuther Straße geht nach 30 Jahren in Rente
"Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei", ruft ein Mann mittleren Alters mit einer Dose Bier in der Hand. Robert Azari, Streetworker in der Bayreuther Straße in Ludwigshafen, lacht. "Kommst du zu meiner Abschiedsfeier?", fragt Azari den Mann im Klappstuhl. "Gibt auch Bier." Der Mann trinkt einen Schluck aus der Dose. "Klar komme ich. Du wirst fehlen, du hättest dich schon längst verpissen können." Genau das hat Robert Azari, heute 66 Jahre alt, nie gemacht. Zu gehen.
Prozess in Frankenthal: 36-Jähriger soll Frauen heimlich fotografiert haben
Die Ermittler kamen dem Angeklagten bereits am 06. Dezember 2023 auf die Spur. Da hatte der 36-jährige Mann einen Fahrradunfall. Er war vom Schwimmbad in Maxdorf (Rhein-Pfalz-Kreis)auf dem Weg nach Hause. Die Polizei fand dann Folgendes in seiner Sporttasche: Einen Bademantel, eine Badehose, ein zweites Handy - und einen Akkubohrer. Zudem war in der Sporttasche ein Loch. Auf dem Handy fanden die Beamten dann 98 Fotos, die er heimlich von Frauen gemacht haben soll.
Rheinland-Pfalz Prozess in Frankenthal: 36-Jähriger soll Frauen heimlich fotografiert haben
Rheinland-Pfalz Prozess in Frankenthal: 36-Jähriger soll Frauen heimlich fotografiert haben Stand: 13.08.2026 • 06:50 Uhr Ein 36-Jähriger soll in einem Schwimmbad in Maxdorf heimlich Bilder von Frauen gemacht haben. Als die Polizei sein Haus durchsuchte, fanden sie auch kinderpronografische Inhalte. Jetzt steht der Mann vor Gericht. Die Ermittler kamen dem Angeklagten bereits am 06. Dezember 2023 auf die Spur. Da hatte der 36-jährige Mann einen Fahrradunfall.
Äpfel verbrennen bei 40 Grad: Obstbauern in der Pfalz fürchten um ihre Existenz
Es ist ein Brandbrief, der, passenderweise, während einer extremen Hitzeperiode kommt. Die Bundesfachgruppe Obstbau hat sich an den Deutschen Bundestag und die Landtage gewandt mit der Frage: "Wollen wir in Deutschland überhaupt noch heimisches Obst?" Auch der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd hat diesen Brandbrief unterschrieben.
Rheinland-Pfalz Äpfel verbrennen bei 40 Grad: Obstbauern in der Pfalz fürchten um ihre Existenz
Rheinland-Pfalz Äpfel verbrennen bei 40 Grad: Obstbauern in der Pfalz fürchten um ihre Existenz Stand: 07.08.2026 • 17:20 Uhr Die Obstbauern in der Pfalz schlagen Alarm: Hitze und Trockenheit setzen den Früchten zu. Hinzu kommt, dass billige Importware die regionalen Produkte im Supermarkt verdrängt. Es ist ein Brandbrief, der, passenderweise, während einer extremen Hitzeperiode kommt.
Rheinland-Pfalz Pfalz: Nimmt die Gewalt gegenüber Jugendamtsmitarbeitern zu?
Stand: 24.07.2026 • 14:26 Uhr Ende Juni wurden in Stade sechs Menschen im Jugendamt getötet. Eine Sozialpädagogin aus der Südpfalz spricht über Gewalt im Berufsalltag und fehlende Anerkennung. Der tödliche Fall im niedersächsischen Stade hat eine Frage aufgeworfen: Wie sicher sind Mitarbeitende in sozialen Berufen? Wir haben uns anonym mit einer Mitarbeiterin vom Jugendamt im Kreis Südliche Weinstraße getroffen. Sie sagt, die Gewalt nehme zu.
Pfalz: Nimmt die Gewalt gegenüber Jugendamtsmitarbeitern zu?
Der tödliche Fall im niedersächsischen Stade hat eine Frage aufgeworfen: Wie sicher sind Mitarbeitende in sozialen Berufen? Wir haben uns anonym mit einer Mitarbeiterin vom Jugendamt im Kreis Südliche Weinstraße getroffen. Sie sagt: Gewalt nimmt zu. Die Mitarbeiterin ist Anfang 60, sie macht den Job als Sozialpädagogin schon seit Jahren. Sie möchte anonym bleiben, der SWR kennt ihre Identität. Sie habe bereits zwei Morddrohungen erhalten, eine davon hat sie gerade zur Anzeige gebracht.
Bald Geschichte: Würfelbunker verschwindet aus Ludwigshafen
Ein Bunker ist ja eigentlich so gebaut, dass nichts reinkommt und nichts raus. Für den Würfelbunker in Ludwigshafen gilt das nicht mehr: Über die Hälfte ist schon weg. Der Bauleiter Alexander Braun steht vor der Ruine des Bunkers. Ein bisschen ist er stolz, dass die Bauarbeiten so gut vorangehen. Viele hätten ihm gesagt, dass es schwerer werden und länger dauern würde. Seit April wird der Bunker abgerissen, es läuft alles nach Plan. Bis Ende Dezember sollen die Abrissarbeiten durch sein.
Rheinland-Pfalz Bald Geschichte: Würfelbunker verschwindet aus Ludwigshafen
Stand: 23.07.2026 • 06:38 Uhr Schon jetzt ist vom Würfelbunker in Ludwigshafen von der Straße kaum noch was zu sehen. Doch unter der Erde wartet noch viel Arbeit: Keller, Stützmauern und meterdicker Beton. Ein Bunker ist ja eigentlich so gebaut, dass nichts reinkommt und nichts raus. Für den Würfelbunker in Ludwigshafen gilt das nicht mehr: Über die Hälfte ist schon weg. Der Bauleiter Alexander Braun steht vor der Ruine des Bunkers. Ein bisschen ist er stolz, dass die Bauarbeiten so gut vorangehen.
Dramatischer Grundwasserschwund in der Pfalz: "Wir müssen uns Sorgen machen"
Früher war hier überall Wasser: Beim Offenbacher Wald, Kreis Südliche Weinstraße. Vor 25 Jahren war das Wasser über der Erde, es war ein feuchter Wald. Heute ist davon nichts mehr zu sehen, erklärt der Gewässerexperte Hans-Jürgen Hahn vom Institut für Grundwasserökologie in Landau. Der Wald ist das ganze Jahr über trocken, Bäume sterben ab. Hahn beobachtet den Wald, und vor allem das Wasser unter dem Wald, schon lange. Wo früher einmal Wasser floss, ist heute ein trockener Bach.
Rheinland-Pfalz Dramatischer Grundwasserschwund in der Pfalz: "Wir müssen uns Sorgen machen"
Stand: 21.07.2026 • 06:54 Uhr Innerhalb von 25 Jahren ist der Grundwasserspiegel bei Landau um 50 Zentimeter gesunken. Die Auswirkungen sind bereits deutlich spürbar. Wir waren mit einem Experten unterwegs. Früher war hier überall Wasser: Beim Offenbacher Wald, Kreis Südliche Weinstraße. Vor 25 Jahren war das Wasser über der Erde, es war ein feuchter Wald. Heute ist davon nichts mehr zu sehen, erklärt der Gewässerexperte Hans-Jürgen Hahn vom Institut für Grundwasserökologie in Landau.
Wie weit sind Kommunen in der Pfalz mit Hitzeaktionsplänen?
Er soll eine Orientierung vom Land sein: Der Hitzeaktionsplan. Die Idee: Kommunen schützen Menschen vor extremer Hitze. Bereits im Juni gab es in der Pfalz Temperaturen von mehr als 40 Grad, Bad Bergzabern erreichte in einer Nacht einen Höchstwert von 26,2 Grad. Wie weit sind die Kommunen in der Pfalz gekommen? Weil die Hitzeaktionspläne der Landesregierung nicht verpflichtend sind, haben weder Ludwigshafen, Speyer, Bad Dürkheim oder Landau einen abschlossenen Plan.
Prozess um getötete Dilan A.: Angeklagter zeigt kaum Emotionen
Kurz vor Prozessbeginn stehen etwa 25 Demonstranten vor dem Bahnhof in Frankenthal, ganz in der Nähe des Landgerichts. Mit Bildern von Dilan A. und Plakaten. Auf einem Schild steht: "Trauer. Wut. Widerstand." Die Demonstranten - Verwandte und Freunde von der Getöteten sowie Frauenrechtsaktivisten - sind sichtlich bewegt, einige weinen vor Prozessbeginn. Eine Verwandte von Dilan A. sagt, dass nun alles wieder hochkomme und der Tag für die Familie sehr schwer sei.
Rheinland-Pfalz Prozess um getötete Dilan A.: Angeklagter zeigt kaum Emotionen
Stand: 22.05.2026 • 17:35 Uhr Der erste Verhandlungstag im Mordprozess um Dilan A. ist vorbei: Eine Notrufaufnahme und Zeugenaussagen von Polizisten rekonstruieren die Tatnacht in Ludwigshafen. Kurz vor Prozessbeginn stehen etwa 25 Demonstranten vor dem Bahnhof in Frankenthal, ganz in der Nähe des Landgerichts. Mit Bildern von Dilan A. und Plakaten. Auf einem Schild steht: "Trauer. Wut. Widerstand." Demonstrierende fordern: Dilan A.
Frau mit 43 Messerstichen getötet: Ehemann in Frankenthal vor Gericht
Der Mord an Dilan A. hat im vergangenen Jahr ganz Ludwigshafen erschüttert. Ab Freitag steht in Frankenthal der Mann vor Gericht, den die Staatsanwaltschaft für den Täter hält: der Ehemann der Getöteten. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal wirft dem 40-jährigen vor, "aus Wut und Eifersucht" gehandelt zu haben. Er sei davon ausgegangen, dass seine Frau eine außereheliche Beziehung hatte.
Rheinland-Pfalz Frau mit 43 Messerstichen getötet: Ehemann in Frankenthal vor Gericht
Stand: 22.05.2026 • 06:50 Uhr Dilan A. wurde im November 2025 mit 43 Messerstichen getötet, während nebenan die Kinder schliefen. Nun beginnt am Landgericht Frankenthal der Prozess: gegen ihren Ehemann. Der Mord an Dilan A. hat im vergangenen Jahr ganz Ludwigshafen erschüttert. Ab Freitag steht in Frankenthal der Mann vor Gericht, den die Staatsanwaltschaft für den Täter hält: der Ehemann der Getöteten.
Rheinland-Pfalz Abgestürztes Flugzeug in Limburgerhof wohl nicht explodiert
Stand: 19.05.2026 • 12:36 Uhr Nach dem Flugzeugabsturz in Limburgerhof am Wochenende geht die Suche nach der Ursache für das Unglück weiter. Eine Explosion hält die Polizei für ausgeschlossen. Dafür gebe es keine Hinweise. Die Polizei geht im Moment davon aus, dass das Flugzeug in der Luft auseinander gebrochen und dadurch abstürzt ist. Derzeit werden die aufgesammelten Trümmerteile des Flugzeugs für den Transport nach Braunschweig verpackt, so die Polizei.
Flugzeugabsturz in Limburgerhof: 25 Häuser beschädigt
Zwei Tage nach dem Unglück sind die Flugzeugtrümmer weg aus Limburgerhof. Einzig rote Markierungen auf den Straßen und dem Bürgersteig zeigen, wo die Maschinenteile runter gefallen sind. Viele Hausdächer sind beschädigt. Schon am frühen Morgen sind Dachdecker gekommen, um die freigegeben Häuser zu reparieren, sagt der Feuerwehrmann Fabian Scheidt, der dabei hilft. Freigegeben sind beschädigte Häuser dann, wenn die Kriminalpolizei die Ermittlungen an dem Objekt abgeschlossen hat, so Scheidt.
Rheinland-Pfalz Flugzeugabsturz in Limburgerhof: 25 Häuser beschädigt
Stand: 18.05.2026 • 15:32 Uhr Durch den tödlichen Flugzeugabsturz in Limburgerhof im Rhein-Pfalz-Kreis wurden laut Feuerwehr 25 Häuser beschädigt. Erste Dächer sind repariert. Die Versicherung des Flugzeughalters muss haften. Zwei Tage nach dem Unglück sind die Flugzeugtrümmer weg aus Limburgerhof. Einzig rote Markierungen auf den Straßen und dem Bürgersteig zeigen, wo die Maschinenteile runter gefallen sind. Viele Hausdächer sind beschädigt.
Gutachten legt nahe: Täter hätte den Tod von Serkan Çalar voraussehen können
Anfang Februar hatte ein 26-Jähriger Schwarzfahrer den Zugbegleiter Serkan Çalar während einer Ticketkontrolle im Regionalexpress bei Landstuhl angegriffen und tödlich verletzt. Nun hat der Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft Zweibrücken diese Tat grundsätzlich eingeräumt. Yalçın Tekinoğlu ist der Anwalt der Familie. Im Gespräch mit dem SWR erklärt er, was das heißt.
Rheinland-Pfalz Warum diesmal kaum jemand in WM-Stimmung ist
Stand: 15.05.2026 • 12:23 Uhr In einem Monat startet die Fußball-WM 2026. In Rheinland-Pfalz hält sich die Vorfreude bislang in Grenzen. Große Events wie Public-Viewing-Angebote sind bisher kaum angekündigt. Dabei steht der Spielplan für die deutsche Nationalmannschaft bereits fest: Deutschland startet am 14. Juni um 19 Uhr gegen Curaçao ins Turnier. Danach folgen Spiele gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni um 22 Uhr und gegen Ecuador am 25. Juni, ebenfalls um 22 Uhr.
Vom Bürgergeld bis zur Erbschaftssteuer: So denken Pfälzer über Wohlstand
Ist das Geld in Deutschland gerecht verteilt? Unter dieser Frage hat die ARD eine Mitmachaktion "Deine Meinung zählt!" gestartet. Im Ersten läuft dazu heute Abend um 21 Uhr eine Arena-Sendung. Bei der Umfrage im Vorfeld haben auch viele Leute aus der Vorder- und Südpfalz teilgenommen. Wir haben mit drei Personen gesprochen. Rente nach 47 Jahren Arbeit reicht nur knapp zum Leben Martina Milnazik ist 66 Jahre alt, sie ist Rentnerin und wohnt in Ludwigshafen.
Zwischen Hoffnung und Enttäuschung: Der BASF-Wohnungsverkauf in Ludwigshafen
In der Pfingstweide in Ludwigshafen führen die Straßennamen nach Oslo, Kopenhagen und Athen. Am "Londoner Ring" hat die BASF auch Wohnungen – noch. Dort wohnt Gerda Kügler seit 2008 im vierten Stock. Ihre Wohnung ist eine der 4.400 Wohnungen, die die BASF verkaufen wird. Kügler ist 72 Jahre alt. Jeden Morgen steht sie um 03:30 Uhr auf: "Ich habe jahrelang meinen Mann gepflegt, ich kriege das nicht raus", erklärt sie. Ihr Mann sei ihre Jugendliebe gewesen, er ist 2007 gestorben. Vermisst sie ihn?
Menschenkette gegen Kita: 300 Personen protestieren in Ludwigshafen
Innerhalb weniger Minuten stehen etwa 300 Menschen im Alwin-Mittsch-Park in Friesenheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen. Friedlich formen sie ein "NEIN". Eine Drohne fängt das Bild von oben ein. Mit der Menschenkette will die Bürgerinitiative verhindern, dass eine Kita an den Park kommt, denn Ludwigshafen brauche das Grün. In Ludwigshafen gibt es zwei Wahrheiten. Erstens, die Stadt braucht dringend mehr Kitas. 1.200 Plätze fehlen.
Rheinland-Pfalz Menschenkette gegen Kita: 300 Personen protestieren in Ludwigshafen
Stand: 18.04.2026 • 19:53 Uhr Die Stadt Ludwigshafen erwägt, eine Kita an den Alwin-Mittasch-Park in Friesenheim zu bauen. Dagegen hat sich eine Bürgerinitiative gegründet. Denn der Park soll bleiben. Innerhalb weniger Minuten stehen etwa 300 Menschen im Alwin-Mittsch-Park in Friesenheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen. Friedlich formen sie ein "NEIN". Eine Drohne fängt das Bild von oben ein.
600 Beschäftigte betroffen: Mann+Hummel will Speyerer Standort schließen
Am Donnerstag teilte der Filterhersteller Mann+Hummel mit, den Standort Speyer bis spätestens 2028 vollständig zu schließen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im baden-württembergischen Ludwigsburg. Die Produktion vom Speyerer Werk solle schrittweise an andere Werke verlagert werden. Mann+Hummel stellt in Speyer unter anderem Luft-, Öl- und Luftentölelemente für die Landwirtschaft und den Maschinenbau her. Seit 1945 gibt es den Standort in Speyer.
Rheinland-Pfalz 600 Beschäftigte betroffen: Mann+Hummel will Speyerer Standort schließen
Stand: 17.04.2026 • 13:48 Uhr Der Filterhersteller Mann+Hummel hat bekannt gegeben, seinen Standort in Speyer bis Ende 2028 zu schließen. Ein Grund ist die schwache Wirtschaftslage. Am Donnerstag teilte der Filterhersteller Mann+Hummel mit, den Standort Speyer bis spätestens 2028 vollständig zu schließen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im baden-württembergischen Ludwigsburg. Die Produktion vom Speyerer Werk solle schrittweise an andere Werke verlagert werden.
Mit Menschenkette gegen Kita-Standort am Park: Protest in Ludwigshafen
Mit einer Menschenkette gegen einen Kita-Standort protestieren: Das plant eine Bürgerinitiative am Samstag in Friesenheim. Denn am Alwin-Mittasch-Park könnte die Stadt eine neue Kita bauen. Die Stadt sei zu versiegelt und durch den Bau könnten 100 Jahre alte Bäume gefällt werden – so die Gegner. Wir brauchen in Friesenheim dringend eine neue Kita Im Gespräch für die Kita ist der Parkplatz vor dem Park oder andere Areale im Park.
Rheinland-Pfalz Mit Menschenkette gegen Kita-Standort am Park: Protest in Ludwigshafen
Stand: 17.04.2026 • 07:00 Uhr Die Stadt Ludwigshafen plant eine neue Kita im Bereich des Alwin-Mittasch-Parks. Dagegen gibt es Protest. Dabei sind Kita-Plätze in der Stadt Mangelware – 1.200 Plätze fehlen. Mit einer Menschenkette gegen einen Kita-Standort protestieren: Das plant eine Bürgerinitiative am Samstag in Friesenheim. Denn am Alwin-Mittasch-Park könnte die Stadt eine neue Kita bauen. Die Stadt sei zu versiegelt und durch den Bau könnten 100 Jahre alte Bäume gefällt werden – so die Gegner.
Frankenthaler Lehrerin bringt Politik ins Klassenzimmer: "Schüler sind sehr kritisch"
Wie kann man junge Menschen für Politik begeistern? Linda Fellmann ist Lehrerin am Karolinen-Gymnasium in Frankenthal. Sie hat eine Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl organisiert mit Vertetern alle Parteien. So hat sie auch bemerkt, was Schülerinnen und Schüler von den Parteien erwarten. Aus dem Termin vor der Landtagswahl zieht Linda Fellmann eine positive Bilanz: "Man entflammt da was.
Spenden aus der Pfalz für die Ukraine gehen zurück
Seit vier Jahren läuft die russische Vollinvasion auf die Ukraine. Das Land ist auf Spenden angewiesen - doch die werden zunehmend weniger. Auch in der Pfalz ist die Spendenbereitschaft zurückgegangen. Seit Anfang des Krieges unterstützt das Herz-Jesu-Kloster aus Neustadt die Ukraine: Zum Beispiel organisieren die Priester alle zwei Monate drei Hilfstransporte oder sie geben Gelder an die Caritas in Charkiw. Der Priester Gerd Hemken sagt, dass dafür 30.000 Euro im Monat notwendig seien.
Rheinland-Pfalz: Menschen in der Pfalz spenden weniger für die Ukraine
Stand: 24.02.2026 • 07:30 Uhr Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine jährt sich zum vierten Mal. Zu Beginn war die Spendenbereitschaft in der Pfalz hoch - nun sind die Summen weniger geworden. Seit vier Jahren läuft die russische Vollinvasion auf die Ukraine. Das Land ist auf Spenden angewiesen - doch die werden zunehmend weniger. Auch in der Pfalz ist die Spendenbereitschaft zurückgegangen.
Forschung zum Zypernkonflikt: Was zwischen uns Zyprern liegt
Für ihr Forschungsprojekt musste die türkisch-zyprische Ayse zur britischen Amy werden. Das sei notwendig gewesen, um neutral forschen zu können. Ayse Biyikoglu untersucht Vorurteile im Zypernkonflikt. Für das Gespräch hat sie die Passkontrolle am Übergang Markou Drakou in Nikosia passiert. Durch die zyprische Hauptstadt schlängelt sich eine Pufferzone, bewacht von UN-Soldaten. Darin ist ein einziges Café. Biyikoglu bestellt einen Flat White und raucht dünne Zigaretten.
Zugbegleiter in der Pfalz: "Ich wurde schon angespuckt und angepöbelt."
Die Ticketkontrolle auf der Fahrt von Neustadt nach Karslruhe ist ruhig verlaufen für Zugbegleiter Marcel G. Er wünscht jedem einen schönen Tag - für ihn gehört das dazu. "Von 100 Fahrgästen sind zwei blöd und der Rest nett", sagt der 35-Jährige. Vor fast zwei Wochen ist sein Kollege Serkan Çalar bei einer Fahrkartenkontrolle tödlich attackiert worden. Was fühlt Marcel G. jetzt, wenn er durch den Zug läuft? "Angst ist das falsche Wort.
Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter in der Pfalz: "Ich wurde schon angespuckt und angepöbelt"
Stand: 14.02.2026 05:04 Uhr Nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Çalar aus Ludwigshafen haben Bahn, Bund und Länder über Sicherheit in Zügen beraten. Aber was sagen die Kollegen des Getöteten? Wir haben einen von ihnen begleitet. Die Ticketkontrolle auf der Fahrt von Neustadt nach Karslruhe ist ruhig verlaufen für Zugbegleiter Marcel G. Er wünscht jedem einen schönen Tag - für ihn gehört das dazu. "Von 100 Fahrgästen sind zwei blöd und der Rest nett", sagt der 35-Jährige.
Immer mehr Gewalt: So gefährlich ist inzwischen der Dienst von Einsatzkräften und Beamten
"Ich bin froh, wenn ich abends heil nach Hause komme und nicht bespuckt oder bepöbelt wurde", sagt Zugbegleiterin Michaela Kettner. Damit ist sie nicht alleine. Auch Rettungskräfte, Behörden und Kliniken sind in Alarmbereitschaft wegen der zunehmenden Bedrohung im Miteinander. Eine Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts ergab, dass in 66 Prozent der Krankenhäuser die Übergriffe mäßig oder deutlich gestiegen seien. 95 Prozent davon in Notaufnahmen.
Rheinland-Pfalz: Warum auch Kliniken, Einsatzkräfte und Behörden um Sicherheit fürchten
Stand: 13.02.2026 13:01 Uhr Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter zeigt ein Problem, auch bei Behörden, Klinik- und Einsatzkräfte in Rheinland-Pfalz: Gewalt und Respektlosigkeit nehmen zu. "Ich bin froh, wenn ich abends heil nach Hause komme und nicht bespuckt oder bepöbelt wurde", sagt Zugbegleiterin Michaela Kettner. Damit ist sie nicht alleine. Auch Rettungskräfte, Behörden und Kliniken sind in Alarmbereitschaft wegen der zunehmenden Bedrohung im Miteinander.
Winzer aus Ilbesheim: "Wir wollten nie einen Riesling kopieren"
Es schmeckt nach Thymian und Zitrone. Ein bisschen trocken, ein bisschen prickelnd. Bitter. Ein besonderer Geschmack gut zu Essen passen könnte. Seit Oktober verkauft der Winzer Sven Leiner seinen Proxy-Wein. Aber: Ein Wein ist das nicht. Proxy-Weine erinnern geschmacklich an Wein und enthalten keinen Alkohol. Alkoholfreie Weine sind sie aber nicht, weil die entalkoholisiert sein müssen, erklärt Winzer Leiner aus Ilbesheim bei Landau.
Windeln wechseln, Therapeutin sein, Deutsch beibringen: Kita-Personal am Limit
Windeln wechseln, Therapeutin sein, Deutsch beibringen: Für Erzieherinnen und Erzieher werden die Aufgaben immer mehr - und anstrengender. Und das Personal immer weniger. In Ludwigshafen fällt das besonders auf. Hier fehlen aktuell 1.145 Kita-Plätze für Kinder über zwei Jahren. Deswegen veranstaltete die Gewerkschaft Verdi am Mittwochabend einen "Kita-Gipfel": Dort erzählten Fachkräfte von ihrem zunehmend stressigen Alltag.
Rheinland-Pfalz: AfD macht Stimmung gegen Windräder in Dirmstein
Stand: 10.12.2025 07:17 Uhr 17 neue Windräder könnten nach Dirmstein bei Bad Dürkheim kommen. Dagegen hat sich eine Bürgerinititative gegründet. Nun hat sich die AfD auf die Seite der Gegner gestellt. Bis 2030 will Rheinland-Pfalz zwei Prozent seiner Fläche für Windräder ausweisen. Nach Dirmstein im Kreis Bad Dürkheim könnte deshalb ein neuer Windpark kommen: Geplant sind 17 Windräder, je 266 Meter hoch. Zum Vergleich: Der Pariser Eiffelturm hat eine Höhe von 300 Metern.
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