Anna Goldenberg
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Articles by Anna Goldenberg
Deportationen aus den heutigen FALTER-Büros : Letzte Adresse Marc-Aurel-Straße 9
Die Geschichte der Redaktionsadresse würde ich bestimmt kennen, sagte sie. Der Falter residiert seit 1986 in der Marc-Aurel-Straße 9, ein fünfstöckiges Wohnhaus beim Schwedenplatz im ersten Bezirk. Anzeige Ähm, nein? „Dort waren während der NS-Zeit Sammelwohnungen”, sagte sie. Zunächst hoffte ich, dass sich die Lehrerin geirrt hatte.
„Unser Haus“ : In der Marc-Aurel-Straße 9 wurden 43 Menschen deportiert
In den Räumen der heutigen Falter-Redaktion pferchte das NS-Regime einst Wiener Juden zusammen – und deportierte sie in Vernichtungslager. Wer waren die 43 Menschen aus den Sammelwohnungen in der Marc-Aurel-Straße 9?
Projektionen : Die Disney-Tiere und die Realität
Dass sich diese menschlichen Eigenschaften in der Realität nicht auf Tiere übertragen lassen, ahnte ich schon damals. Schließlich verhielten sich bei Zoobesuchen ganz anders.
„Sie können es nicht lassen“: Die Wahl in Israel und der Antisemitismus anderswo
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. „Sie können es nicht lassen: Juden beeinflussen Wahl in Israel.“ Ich musste schlucken. Der Instagram-Post schien von einem deutschsprachigen Medium zu stammen. Die fette Schlagzeile stand über einem Foto einer Wahlurne. Echt jetzt? Hilfe. Dann sah ich mir den Eintrag genauer an. Der Post stammte vom Satiremagazin „Titanic“. Viele Userinnen und User hatten ihn kommentiert. „Die stecken wirklich überall dahinter.
Binsenweisheiten : Der kognitive Geizhals
Meine psychologischen Binsenweisheiten sind mir ein wenig peinlich. Kommen Gäste, hoffe ich, dass sie meine Schrift nicht lesen können oder kein Englisch verstehen. Mir ist klar: Vom Carpe-Diem-Wandtattoo bin ich wohl nur eine kleine Lebenskrise entfernt. Anzeige Mein Instagram-Algorithmus weiß das längst, und spuckt ständig Weisheiten aus.
Nobelpreis: Schon wieder sind nur zwei Frauen unter den Ausgezeichneten
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Immerhin zwei Frauen: Den Literatur- und den Friedensnobelpreis erhielten Anne Carson und Navi Pillay. Alle weiteren Nobelpreise, die vergangene Woche bekannt gegeben wurden, gingen an Männer. Über alle Preiskategorien und Jahre hinweg liegt der Frauenanteil bei 6,7 Prozent.
Reflexionen : Seit dem 7. Oktober soll ich für alles stehen
Einerseits fand ich seine Freude und Neugier schön. Ich wollte ja sichtbar sein, zeigen, dass Jüd:innen nicht nur auf den Schwarz-Weiß-Fotos in Holocaustgedenkstätten vorkommen. Der Mann stammte aus der Nachkriegsgeneration und war vermutlich mit Schweigen aufgewachsen. Anzeige Gleichzeitig fühlte ich mich ausgegrenzt und klein gemacht. Jüdin, das war also das Wichtigste, was er mit mir verband? Nicht Journalistin, nicht Autorin, nein, mein Judentum schien das zu überstrahlen.
Trenddroge Kratom : Der Kräutertee, der süchtig macht. Und töten kann
Ein 22-Jähriger in Innsbruck starb beinahe an einer Überdosis. Dabei kann jeder die Pflanze ganz legal im CBD-Shop und im Automaten kaufen von Illustration: Haras Ananas Anzeige Keine Hirnblutung, keine Lungenembolie, kein Herzfehler. Im Blut weder Alkohol noch Schlafmittel, im Urin keine Drogen. Amphetamine, Opiate, Kokain – alles negativ. Und trotzdem war der 22-jährige Mann, augenscheinlich gesund, in seiner Wohnung zusammengebrochen. Sein Mitbewohner rief die Rettung. Herzstillstand.
Na Mahlzeit: Jetzt will sogar McDonald’s gesünder werden
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Auch du, McDonald’s? Mit ihren billigen Burgern zählt die Fast-Food-Kette zu den letzten Horten des Hedonismus. Das ändert sich nun. Bei seinem Investorenmeeting vorige Woche gab McDonald’s bekannt, künftig kleinere Portionen anbieten zu wollen. Außerdem sollen die Speisen mehr Protein enthalten. Der US-Konzern hat sich wohl kaum zum Gesundheitsanbieter gemausert.
Servus, Erstsemester! : Neu in der Stadt? Dieser kleine Wien-Crashkurs gibt Halt
Anzeige A Nackerter im Hawelka Stadttour, Museumsbesuch, Reiseführer, alles würdig und recht. Noch effizienter ist Wien durch seine Lokale kennenzulernen. Im Szenebeisl Gutruf (1., Milchgasse 1) traf sich in den 1950ern die Boheme um Helmut Qualtinger, später galt hier „Frauenverbot“. Das Krah Krah (1., Rabensteig 8) war 1980 eines der ersten Lokale im Ausgehgrätzl Bermudadreieck, untertags gibt’s günstige Hausmannskost.
Semesterstart : Wer Leistung will, muss studieren möglich machen
An den Universitäten herrscht österreichische Gemütlichkeit. Das geht auf Kosten der Gerechtigkeit Kommentar, FALTER 40/2026 , 29.09.2026 Foto: Dom Fou | Unsplash Anzeige Morgens DNA entschlüsseln, mittags über römisches Recht streiten, abends Marx verstehen. Danach Yoga und Fetischparty. An den Universitäten schärfen junge Erwachsene ihren Verstand, erhalten dabei eine Ausbildung, die für den Arbeitsmarkt taugt, und entfalten sich nebenbei persönlich.
Neuer Glanz : Der Stadttempel ist wieder offen
Die größte Synagoge Wiens wurde aufwändig saniert. Seit 11. September dürfen Gläubige und Gäste wieder hinein – und staunen Knapp elf Monate dauerte die Sanierung des Wiener Stadttempels Foto: APA/IKG/ROSA Anzeige In der Garderobe stehen jetzt gepolsterte Sitzbänke, den Gang ziert eine Lichtinstallation, im Gebetsraum blitzt alles sauberer und knalliger. Knapp elf Monate dauerte die Sanierung des Wiener Stadttempels in der Seitenstettengasse; zu Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr am 11.
Jom Kippur : Soll ich heute fasten?
Der Fasttag ist auch unter säkularen Jüd:innen beliebt. In Israel verzichten 47 Prozent der nicht-religiösen jüdischen Israeli:innen zumindest einen Teil des Tages auf Essen und Trinken. Auch in der Diaspora ist dieser Anteil hoch. Anzeige Ich habe hingegen nie gefastet. Dabei finde ich Selbstreflexion großartig. Aber wieso muss ich das hungrig tun? Wenn ich einen Tag nichts esse, bin ich so grantig, dass ich danach einen Versöhnungstag brauche, argumentierte ich gerne.
Darf man überhaupt noch bei den Essenslieferdiensten bestellen?
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Pink oder orange, manchmal blau. Wer in einer größeren österreichischen Stadt lebt, kennt die kastenförmigen Rucksäcke der Lieferdienste Foodora und Lieferando, manchmal auch Wolt. Um die 5000 Menschen im ganzen Land arbeiten als sogenannte Rider. Spätestens seit der Pandemie prägen sie das Stadtbild. Zumindest für Menschen wie mich, die sich Essensbestellungen leisten können, machen sie das Leben bequemer.
Länge ist nicht alles
Anzeige Länge ist nicht alles. Mit diesem Satz trösten wir Falter-Redaktionsmitglieder uns öfters. Das Problem: Wir machen eine gedruckte Zeitung mit endlich vielen Seiten, die nicht mit Text zugepflastert werden sollen wie ein Telefonbuch. Das Layout, die Fotos, die Illustrationen brauchen Platz – der natürlich auf Kosten des Textes geht. Ein Kampf um knappe Ressourcen also, der interessante Überzeugungstechniken zutage fördert.
Alt-Erlaa : Der Wohnpark feiert 50 Jahre Erstbezug mit einem Porträtband
Der Wohnpark Alt-Erlaa zählt 31 Clubs und Vereine, 14 Pools und 21 Saunen Foto: Harald Eisenberger Anzeige Anton arbeitete als Modezeichner, bevor er Hausmeister wurde. Monika zog mit 16 Jahren zu ihrer demenzkranken Großmutter, um sie zu pflegen. Manfred setzte sich fürs Radfahren im Wohnpark ein, Maria gründete die Nachbarschafts-Facebook-Gruppe. Anna Goldenberg Ich leite das Stadtleben-Ressort des Falter und berichte über Gesellschafts- und Wissenschaftsthemen sowie über Erinnerungspolitik.
Das Dorf in der Stadt : Die Sargfabrik wird 30
Österreichs größte selbstverwaltete Wohnhausanlage machte Schule: In Wiens Stadtentwicklungsgebieten boomen Baugruppen. Was macht sie so attraktiv? Ute Fragner, Gründungsmitglied der Sargfabrik: „Wir wollen das Projekt nicht als kollektives Altersheim an die Wand fahren“ Foto: Christopher Mavrič Anzeige Die Badewannen! Darüber haben sie lange diskutiert. Sollten Wohnungen aus Platzgründen wirklich nur Duschen haben? Oder doch auch ein gemeinsames Badehaus statt schnöder Wannenbäder?
Alpinismus-Boom: Und wieder ein Skandal am Großglockner
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Die blonde Frau klettert vorsichtig, ihr Mann ermutigt sie. Auf einmal drängt sich ein anderer Bergsteiger dazwischen. „Hey! Ich denke, ich gehe als Erster! Bist du verrückt oder was?“ Der Weg ist schmal und ausgesetzt. „Halt’s Maul, ich bin Bergführer!“, erwidert der Drängler, „Fucking idiot“, setzt ihm der Mann entgegen.
Schwimmparade am Donaukanal : Ein bisschen wie früher, nur bunter
Foto: Paul Simon Anzeige Gute Reise!“, tönt es durch die Lautsprecher. 17.39 Uhr, 29. August, Hermannpark am südlichen Donaukanalufer im dritten Bezirk. Gerade ist der letzte der rund 300 Menschen über eine Betontreppe ins Wasser getapst, um sich stromabwärts bis zur Rotundenbrücke treiben zu lassen. Mit einer Mischung aus Selbstironie und Sendungsbewusstsein nennt sich das Spektakel Schwimmparade. Der Schwimmverein Donaukanal organisiert das Event heuer zum dritten Mal.
Andreas Richter : Er erforscht mit Ozempic-Geld das Mikrobiom der Erde
Was machen Mikroben in der Erde? Der Ökosystemforscher will es wissen – und bekam dafür nun Millionen von Ozempic-Entwickler Novo Nordisk Andreas Richter, Jahrgang 1962, ist Professor für Ökosystemforschung an der Universität Wien. Er hat sich auf Mikroorganismen im Boden spezialisiert und zählt zu den meistzitierten Wissenschaftlern in seinem Bereich Foto: Ian Ehm Anzeige Er ist das Fundament. Ist er nicht stabil, brechen Gebäude, ja Berge ein.
Vorbild Wunderkind: Was der Wunsch nach geradlinigen Karrieren mit uns macht
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Mit zehn Jahren bastelte Vera Rubin aus Karton ein Teleskop und beobachtete damit von ihrem Kinderzimmer aus den Sternenhimmel. Die US-Astronomin (1928–2016) leistete spätestens mit ihrer Forschung über die Verteilung der dunklen Materie Pionierarbeit. Viele meinten, Vera Rubin hätte dafür den Nobelpreis verdient.
Verhaltensforschung : Nette Langeweile
Im aktuellen FALTER habe ich mich gründlich mit diesem Zustand auseinandergesetzt. Anders als manche Lifestyle-Artikel und Influencer:innen behaupten, ist Langeweile in der Regel nichts Gutes. Sie signalisiert uns zwar, dass wir etwas verändern sollen, aber was wir dann am besten tun, verrät sie uns nicht. Die Forschung konnte keinen Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität nachweisen.
Überfall auf Dorotheum-Filiale : Was will ein Räuber im Pfandleihhaus?
Ein Räuber versuchte sich am Dorotheum. Wofür steht die Institution? Am 6. August machte das Dorotheum Schlagzeilen, als ein Mann die Filiale in der Währinger Straße überfiel Foto: APA/Tobias Steinmaurer Anzeige Ein Porsche Cayenne, aktuelles Gebot 38.000 Euro. Ein Rubin-Armband, Startpreis 4000 Euro, eine Rolex Daytona, zu kaufen um 28.000 Euro. Das Dorotheum mit seinen 29 Standorten im ganzen Land ist Auktionshaus, Pfandleiher und nobles Secondhand-Geschäft zugleich. Am 6.
Bonjour Fadesse : So spannend kann Langeweile sein
La La Langeweile: Musik zum Thema Dusty Springfield I Just Don’t Know What to Do with Myself Feeling B Langeweile Buzzcocks Boredom The Clash I’m So Bored with the U.S.A. Hubert Kah La La Langeweile Pet Shop Boys Being Boring Morrissey Everyday Is Like Sunday Reinhard Mey Ich habe nie mehr Langeweile Clemens Denk Band Bis es fad wird Iggy Pop I’m Bored The Adverts Bored Teenagers Die Ärzte Langweilig Los Campesinos! Romance Is Boring Egotronic Langeweile Tyler, The Creator Boredom Billie...
Das Gras auf der anderen Seite des Zauns: Von Solidarität und Vernaderertum
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Ein Rasensprenger, fünf Beschwerden. Weil ein Hausbesitzer in einer oberösterreichischen Gemeinde vergangenen Sonntag seinen Garten goss, wandten sich fünf Nachbarinnen und Nachbarn an den Bürgermeister. Das berichtet die „Kronen Zeitung“ – und es ist mehr als eine Sommerloch-Anekdote. In der Gemeinde gilt seit einigen Tagen eine Wassersparverordnung.
Sonnenfinsternis : Der August macht Astronomie-Fans glücklich
Auf die partielle Sonnenfinsternis am 12. August folgt der alljährliche Perseiden-Schauer. Wo man die Spektakel am besten betrachten kann Eine Frau betrachtet am 20. März 2015 mit einem Teleskop eine partiellen Sonnenfinsternis über Wien Foto: APA/Georg Hochmuth Anzeige Sechs Minuten lang war es mitten am Tag plötzlich dunkel und still. Die Truppen waren dermaßen verdutzt, dass sie mitten in der Schlacht das Kämpfen einstellten.
Waldbrand-Dilemma : Naturschutz oder Brandschutz, das ist hier die Frage
In ganz Europa wüten Feuer. Was hilft dagegen? Natur- und Brandschutzmaßnahmen kommen einander manchmal in die Quere. Ein Überblick Einer von 300 Waldbränden heuer: In Matrei in Osttirol gerieten am 30. Juli rund 500 Quadratmeter Wald in Flammen. Die meisten Vegetationsbrände in Österreich beschränken sich auf relativ kleine Flächen Foto: FF Matrei i. O Anzeige Berndorf, Winzendorf-Muthmannsdorf, Fischbach in der Steiermark, Pernegg an der Mur, Tragwein, Pölstal, Ebbs in Tirol, Nenzing.
„Peeing is political“ : Das stillste Örtchen
Wir feierten eine Hochzeit, und als nahe Verwandte des Bräutigams übernahm ich die verantwortungsvolle Aufgabe, die Toiletten zu dekorieren. Der private Moment inmitten des Trubels sollte schließlich auch schön sein – und illuminierte Gäste davon abhalten, sich anderswo zu entleeren. Anzeige Bei solchen Veranstaltungen haben sich kleine „Kosmetik-Stationen“ auf Damentoiletten längst etabliert. Ein Körbchen mit Deo, Taschentüchern, Tampons, Zahnstochern und dergleichen steht meist bereit.
Stadtforschung : Was Wien von Weltstädten lernen kann. Und Weltstädte von Wien
1000 Forscher aus 96 Ländern haben vergangene Woche in Wien über die Stadt der Zukunft nachgedacht. Wir haben einige von ihnen gefragt, wie eine gerechte Metropole aussehen muss von Illustration: Haras Ananas Anzeige Der Karl-Marx-Hof ist natürlich auch dabei. Als gezeichnetes Logo prangt der größte Wiener Gemeindebau auf den Stoffsackerln, die vergangene Woche an der Universität Wien überall zu sehen waren.
Streitthema Leihmutterschaft: Ein klares Nein hilft uns nicht weiter
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. „Klares Nein zur Leihmutterschaft“, titelte „Die Presse“ in ihrer Dienstagausgabe. Mich packte der Neid. So eine eindeutige Meinung hätte ich gerne auch in der dazugehörigen Geschichte argumentiert gesehen. Sämtliche österreichische Parteien betonen, gegen eine Legalisierung zu sein.
Jeder Schritt zählt : Wie Sport gegen Depressionen helfen kann
Der prominente britische Wissenschaftler Brendon Stubbs erforscht das Zusammenspiel von psychischer Gesundheit und Bewegung – seit kurzem tut der das in Wien Porträt, FALTER 30/2026 , 21.07.2026 Brendon Stubbs, 44, forscht seit Februar an der Medizinischen Universität Wien.
Hitze : In Wien gibt es mehr als 30 Freibäder. Welches passt zu mir?
Es ist heiß, ab ins Freibad! Wo gibt es die längste Rutsche, die besten Pommes und die einsamsten Badebuchten? Der Falter hat Antworten von Im Krapfenwaldlbad im 19. Bezirk gibt es den schönsten Ausblick über Wien Foto: APA-Images / KURIER / Jeff Mangione Anzeige Der Wiener und sein Bad: Kaum eine Beziehung ist inniger. Vielleicht weil ein Sprung ins kalte Wasser die ultimative Abkühlung bringt, wenn einen die Hitze der Stadt wieder einmal im Griff hat.
PixVerse for Business: What We Learned
Every business has a story to tell. Whether it’s a new product, a luxury destination, or a growing brand, visual communication plays an important role in bringing those stories to life.Artificial intelligence is transforming the way businesses communicate their ideas. We evaluated PixVerse to see how effectively it could turn written prompts into polished AI-generated videos that help brands showcase products and tell compelling visual stories.
So wird's was : Wer mehr lesen will, muss mehr lesen
Sucht man nach Lösungen, lautet die Botschaft dieser Anleitungen jedoch meist: Wer mehr lesen will, muss mehr lesen. Aber geht das nicht auch anders? Drei erprobte Tipps einer Vielleserin. Anzeige Judge a book by its cover. Erinnern Sie sich an 2012, als der Erotik-Bestseller „Fifty Shades of Grey“ erschien? Es ging um eine Beziehungsgeschichte mit jeder Menge expliziten Details. Zahlreiche Medien stellten sich damals die bange Frage des öffentlichen Anstands.
Diskriminierung auf Wiens Toiletten : Pissoirs gratis, Kabinen nicht
Die meisten öffentlichen Toiletten in Wien sind kostenlos. Einige verlangen Gebühren – aber nur für die Einzelkabinen. Diskriminierung, findet die Volksanwältin Gaby Schwarz (ÖVP) Foto: Masarik | Adobe Stock Anzeige Hockerln, sitzen oder stehen, Wasser oder Papier, alle zusammen oder jeder für sich. Toiletten verraten die Normen ihrer Nutzer. Ganz besonders gilt das für öffentliche Bedürfnisanstalten, ein privater Raum mitten in der Gesellschaft.
Wien-Woche : Die Angst vor Wien
Wien genießt ja in den Bundesländern nicht den besten Ruf. Gibt es überhaupt einen Staat, dessen Provinz die Hauptstadt liebt? Die gebündelte Macht erweckt Misstrauen, die Abgrenzung ist ein Schutzmechanismus, so meine küchenpsychologische Interpretation. Anzeige Umso mehr überraschten mich die Teenager:innen. Sie kamen aus einem ländlichen Gebiet und waren fast alle 14, befanden sich also in diesem schwierigen Alter, in dem man für vieles schon zu alt, für manches aber noch nicht alt genug ist.
Der Sommer ist die ungemütlichste Jahreszeit – nicht nur wegen der Hitze
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Die Sommer sind längst nicht mehr schön. Nächte im Freien, kaltes Eis, flattrige Kleider – was früher die Zutaten der großen Freiheit war, ist zur Überlebensstrategie geschrumpft. Eine Rekord-Hitzewelle im Juni hat das Land schon hinter sich gebracht. Die nächste wird nicht lange auf sich warten lassen; schon kommendes Wochenende soll es wieder heiß werden. Der Sommer ist zur ungemütlichsten Jahreszeit geworden.
Das erste Mal : Auf Wien-Woche mit Schülern aus der Provinz
Jedes Jahr fahren zehntausende Jugendliche mit ihren Schulklasse nach Wien. Was erleben sie, wenn sie das erste Mal in die Großstadt kommen? Ganz oben in der großen Stadt: Die Tiroler Schülerinnen Anna, Rosa, Elisabeth und Selina sind zum ersten Mal gemeinsam in Wien. Im Prater lernen sie neue Perspektiven kennen Foto: Heribert Corn Anzeige In ihrem Dorf gibt es nicht einmal einen Zebrastreifen, sagt Rosa. Und hier: Menschentrauben an der Ampel, Fahrräder, Autos, ein Bus.
Wien-Wochen-Erkenntnisse
Anzeige Zieht man für eine Reportage los, muss man wissen, was man finden will. Als gebürtige Hauptstädterin, die eine Schulklasse aus der Provinz begleiten soll, die zum ersten Mal Wien besucht (siehe Seite 32), bittet man deshalb beispielsweise die Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländern um Hintergrundinformation. Wie war eure Wien-Woche? Die Erkenntnis: Hinter den freundlichen Gesichtern steckt so manche Vergangenheit am Rande des Erlaubten.
Frauenministerin Holzleitner : „Den Frauenstreik habe ich noch nicht im Kalender“
Wissenschafts- und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner spart bei den Unis und will Männer in die Babykarenz drängen. Ein Gespräch über Fortschritt, Frauen und Feminismus von Interview, FALTER 27/2026 , 30.06.2026 Foto: Heribert Corn Anzeige Das Bücherregal ist neu. Die restlichen Möbel im Büro von Eva-Maria Holzleitner im Palais Dietrichstein am Minoritenplatz übernahm sie von ihrer Vorgängerin Susanne Raab (ÖVP). Holzleitner, 33, ist seit 2025 Ministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung.
Gerechtigkeit in der Personenbetreuung: Die 24-Stunden-Pflege gerät an ihre Grenzen
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Wir mögen schon ein Vierteljahrhundert im neuen Jahrtausend leben, ewiggestrige Tabus gibt es hierzulande aber weiterhin. Ein paar Beispiele gefällig? Österreicherinnen und Österreicher reden ungern über Geld – weshalb die Wirtschaftskammer (WKO) den Entwurf der ohnehin verzögerten EU-Lohntransparenzrichtlinie Anfang Juni als „Bürokratiemonster“ abtat.
The Third Element: Randy Lyman on Success, Fulfillment, and Personal Growth
Entrepreneur, inventor, speaker, and author Randy Lyman recently hosted an intimate gathering at Pulp & Press, a café and bookstore in Fort Lauderdale, to celebrate the release of his new book, The Third Element. The setting proved to be a fitting backdrop for the afternoon, encouraging the kind of thoughtful conversation and genuine connection that are central themes of Lyman’s work.
Tiere und der Ukraine-Krieg : Dem Luchs ist das egal. Dem Hasen aber nicht
Ein internationales Forschungsteam hat im Sperrgebiet Tschernobyl untersucht, wie Wildtiere auf Kampfhandlungen reagieren. Dass das Projekt gelang, war Glück im Unglück Bericht, FALTER 26/2026 , 23.06.2026 Ein Grauwolf im Sperrgebiet von Tschernobyl im Juli 2025. Diese Aufnahmen stammen von Svitlana Kudrenkos laufendem Forschungsprojekt.
Anti-Kaffeehaussterben : Das Bräunerhof ist wieder da
Das Schlimmste aber: Muss ich die Innenstadt queren, bin ich mit ständiger Veränderung konfrontiert. Aus der Reisebuchhandlung wurde ein Matcha-Laden, statt Papierwaren gibt es nun Burger, Luxushandtaschen ersetzen Spielzeug, der Traditionssupermarkt wich der Markenkleidung. Natürlich, es ist nichts Neues: Innenstädte verändern sich nun mal. Warum und wie das geschieht und ob das eine gute Sache ist, darüber haben sich meine Falter-Kolleg*innen und ich schon die Finger wundgetippt.
50 Jahre Arena : Wiens kleine große Freiheit
Das Gelände am Schlachthof St. Marx begann als Hotspot für Aufbruch, Kreativität und Anarchie. Inzwischen beschweren sich die Nachbarn über den Lärm, die Jungen bleiben lieber zuhause. Wie lange hält der ehemals wilde Freiraum das noch durch? Linkds: Die Arenauten von heute: Security Matzi und Beisl-Barkeeperin Bernie arbeiten in der Arena in Wien-Erdberg Fotos: Christopher Mavrič, APA-Images/brandstaetter images/Votava Anzeige Die Bodenfliesen, die Deckenschiene, die Fleischerhaken.
Die ORF-Krise ist eine Chance – aber das bedeutet Arbeit
„Ob es der türkis-rot-pinken Koalition gelingt, das ORF-Gesetz so zu reformieren, dass der politische Einfluss abnimmt, indem die Besetzung des Stiftungsrats neu geregelt wird?“, fragt sich Anna Goldenberg. Sex sells, heißt es bekanntlich. Die vergangenen Monate haben das einmal mehr gezeigt. Über ein Thema, das bislang eher nur eine medienaffine Minderheit interessiert hat, spricht nun das ganze Land: die Wahl des ORF-Generaldirektors oder der ORF-Generaldirektorin, die am Donnerstag, den 11.
Redaktionsalltag : Dieser eine Mitarbeiter
„Jemand" liest Korrektur, „wer" denkt sich Titel aus. Die fleißigste Kraft der Redaktion hat keinen Namen Anzeige Wir messen unsere Produktivität ungern. Unser Output lässt sich nämlich nicht gut vergleichen. Zählen wir handgetippte Zeichen? Die Stunden, die wir in eine Recherche investieren, aus der nichts wird? Die Schweißtropfen, die bei der Pinzetten- (und manchmal Hackbeil-)Arbeit des Textredigats anfallen?
Sparkurs-Opfer im Uni-Bereich : Ist das wichtig, oder kann es weg?
800 Millionen Euro pro Jahr sollen die öffentlichen Universitäten einsparen. Aber wo könnte man effizienter sein? Und wie gut ist Österreichs Forschung überhaupt? Eine Demonstration gegen Einsparungen an den Universitäten "Sparkurs stoppen - #UniRetten" am 27. Mai 2026 in Wien Foto: APA/Roland Schlager Anzeige Bildung knicken, Zukunft ficken!“ steht da in großen Lettern, rundherum wütende Studenten, sie ziehen über den Ring. Es ist der 27. Mai.
Power and Perspective: Inside the Elite 1640 Society Hamptons Family Office Forum
Global family office principals, CEOs, CIOs, billionaires, and C-level executives gathered in the Hamptons for the 1640 Society Family Office Wealth Forum, an invitation-only event limited to a select group of participants. Held in a private setting, the Forum convened prominent families and investors from across the United States, Europe, Latin America, and the Middle East, many of whom arrived via private aircraft.
Thiels Traum vom ewigen Leben – oder: Wenn Altern zum Symbol für Armut wird
„Gegen ein Streben nach mehr Gesundheit ist nichts einzuwenden. Doch das Weltbild dahinter, das mit Thiel und Gleichgesinnten aus dem Silicon Valley kommt, hat gruselige Folgen“, schreibt Anna Goldenberg. Man halte wenig von „Deplatforming“, sagte die Wiener-Festwochen-Chefdramaturgin Sara Abbasi am Montag gegenüber ORF Wien – also davon, Menschen mit Meinungen, die man nicht teilt, keine Bühne zu bieten.
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