Die USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit, von großer Feststimmung sei in Washington zuletzt aber wenig zu spüren gewesen, sagt der Politikwissenschaftler und USA-Experte Reinhard Heinisch im Podcast „Was wichtig ist“. Er ist gerade aus den USA zurückgekehrt und beschreibt ein Land, dem die gemeinsame Erzählung abhandengekommen sei. „Das übergeordnete Narrativ ist verloren gegangen“, sagt er. Viele Trump-Wähler fühlten sich in einem fremden Land, viele Demokraten inzwischen ebenso.