Der Achtstundentag soll reformiert werden, so haben Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Doch ein aus dem Arbeitsministerium durchgesickerter Gesetzentwurf sorgt bei CDU und CSU für den Eindruck, die rote Hausherrin Bärbel Bas wolle das Vorhaben nicht etwa vorantreiben - sondern vielmehr hintertreiben. Denn das Papier sieht vor, flexiblere Regelungen an Tarifverträge zu knüpfen. Alexander Hoffmann, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, kündigte Widerstand gegen die Pläne an.