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Articles by Christopher Muller
KI reproduziert das Wahrscheinliche – der Mensch muss weiterdenken
KI analysiert Daten, strukturiert Informationen und erzeugt in kurzer Zeit viel Output. Doch plausible Antworten sind nicht automatisch gute Lösungen. Entscheidend bleibt die Fähigkeit des Menschen, zu beobachten, zu hinterfragen und über das Wahrscheinliche hinauszudenken. Künstliche Intelligenz verändert, wie Menschen arbeiten, analysieren, konzipieren und gestalten. Aufgaben, die früher Stunden oder Tage beanspruchten, lassen sich heute innerhalb weniger Minuten erledigen.
G wie Gespür
(Source: Tj - adobe.stock.com) (Source: Tj - adobe.stock.com) Theorie: KI wird bald alles können. Sie fasst Interviews zusammen, erkennt Muster, clustert Aussagen, schreibt Reports und schlägt Empfehlungen vor. Im User Research klingt das verlockend: weniger Transkription, weniger Auswertung, weniger Aufwand. Kein mühsames Zuhören mehr, kein Sichten von Notizen, kein Ringen um die Frage, ob eine Aussage ein Einzelproblem oder Signal ist.
Vom Interface zum Dialog – so definiert KI die User Experience neu
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Nutzer mit digitalen Systemen interagieren. Klassische Benutzeroberflächen geraten zunehmend unter Druck – an ihre Stelle treten dialogbasierte, kontextabhängige und personalisierte Erlebnisse. Für Unternehmen bedeutet das einen tiefgreifenden Wandel. (Source: Farwa - stock.adobe.com) (Source: Farwa - stock.adobe.com) Die User Experience (UX) steht vor einem grundlegenden Umbruch.
I wie Identifikation
(Source: alleb - stock.adobe.com) (Source: alleb - stock.adobe.com) Theorie: Digitale Identifikation soll Vertrauen schaffen. Sie soll sicher sein, nachvollziehbar und einfach. In der Theorie ist der Ablauf klar: Identität prüfen, rechtliche Anforderungen erfüllen, fertig. Für Nutzer bedeutet das einen kurzen, geführten Prozess, der keine Fragen offenlässt. Gute Identifikation tritt in den Hintergrund. Sie funktioniert, ohne Aufmerksamkeit zu verlangen – und ohne peinliche Momente zu erzeugen.
Z wie Zweitzustellung
(Source: Best - stock.adobe.com) (Source: Best - stock.adobe.com) Theorie: In der Theorie sollen digitale Services unser Leben vereinfachen. Ein Klick hier, ein Formular dort – und schon rollt der verpasste eingeschriebene Brief wieder Richtung Büro. Chatbots verstehen vollständige Sätze, Webseiten funktionieren zuverlässig, und alles greift sauber ineinander. Die Vision: ein reibungslos orchestrierter Kundendienst, der Probleme löst, bevor sie überhaupt als solche wahrgenommen werden.
Refining our Airbnb experience to increase bookings/revenue
Hey - it's been awhile since my last post where we were just getting our STR started. We opted for a quick kitchen refurb, finishing the basement with a 4th bedroom and games room. We had a great first full year with the peak season pretty much fully booked for 2026. Now with that being said, we are lacking in the off season. Here is the listing if you wanted to have a look - any feedback is appreciated https://www.airbnb.ca/rooms/1184366023372083392?viralityEntr...
V wie VUCA
Theorie: VUCA klingt wie ein neues Mineralwasser, ist aber ein militärischer Begriff. Geprägt wurde er Ende der 1980er am US Army War College, um die Welt nach dem Kalten Krieg zu beschreiben: unübersichtlich, instabil, voller Widersprüche. Das Akronym steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity – also Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Später griffen Business Schools und Berater den Begriff begeistert auf: Endlich hatte das tägliche Chaos einen Namen.
KI ist nicht nutzbar. Noch nicht.
Usability zielt auf das Wie. Wie komme ich durch ein System, finde, was ich brauche, und mache nichts kaputt dabei? Es geht um Klarheit, Rückmeldung, Steuerbarkeit. Kurz: um digitale Gastfreundschaft. Vertrauen in KI zielt auf das Warum. Warum schlägt mir das System genau diesen Job, diese Route oder diese Diagnose vor? Welche Daten wurden verwendet? Wie sicher ist das Ergebnis – und was heisst das für mich? Beides ist UX.
T wie (AI) TRiSM
Theorie: AI TRiSM steht für «AI Trust, Risk and Security Management». Hinter dem Kürzel verbergen sich drei Dimensionen: Trust (Vertrauen), Risk (Risiken) und Security (Sicherheit). Es geht darum, künstliche Intelligenz so einzusetzen, dass sie nachvollziehbar, fair und robust funktioniert – und dabei Datenschutz und Ethik respektiert. TRiSM umfasst Methoden zur Governance, zur Überwachung von Risiken und zur Sicherstellung von Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die Regionalkonferenz fordert vom Bundesrat, das Forschungslabor Mont Terri nicht kaputt zu sparen
Stadel - Am Dienstagabend, 28. Oktober, fand in der Stadthalle Bülach die fünfundzwanzigste Vollversammlung der 3. Etappe des Sachplanverfahrens geologische Tiefenlager der Regionalkonferenz Nördlich Lägern statt. Es nahmen 83 Mitglieder teil. Hauptthemen waren Informationen aus der Fachgruppe Sicherheit, die öffentliche Namensfindung für ein Tiefenlager, der Zwischenstand der Fachgruppe Regionale Entwicklung sowie die Zukunft der Regionalkonferenz.
Qualitätsfaktoren und die Grenzen von "Explainable AI"
Explainable AI soll Entscheidungswege sichtbar machen. Doch Vertrauen in KI entsteht erst, wenn Transparenz in der Technik, Governance und klare Verantwortlichkeiten zusammenkommen. Aber wie verlässlich sind KI-Resultate wirklich?
Electrochemical Methods for Nutrient Removal in Wastewater: A Review of Advanced Electrode Materials, Processes, and Applications
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L wie Laienwissen
Theorie: Das Internet hat den Zugang zu Wissen demokratisiert. Informationen zu jedem erdenklichen Thema sind nur einen Klick entfernt, und jeder kann sich mit genügend Motivation und Interesse in ein Gebiet einarbeiten. In der Theorie führt dies zu einer kompetenteren Gesellschaft, in der Wissen geteilt und erweitert wird.
Zehn Jahre UNESCO-Welterbe: Kloster Corvey
10 Jahre Welterbe Corvey Lokalzeit OWL. . 02:20 Min.. Verfügbar bis 20.06.2026. WDR. . Stand: 21.06.2024, 07:50 Uhr Vor genau zehn Jahren ist ein Teil des Klosters Corveys in Höxter zum UNESCO-Welterbe gekürt worden. Zum Jubiläum gibt es eine neue Attraktion. Von Christopher Müller Der Aachener Dom und das Wattenmeer gehören zu den 52 Natur- und Kulturerbestätten Deutschlands. Seit 2014 reiht sich auch das Kloster Corvey mit seinem karolingischen Westwerk und Bodendenkmal in die Liste ein.
I wie Innovation
Interview mit Katja Dörlemann, Präsidentin, Swiss Internet Security Alliance Wie die SISA die Schweiz zum sichersten Internetland der Welt machen will 11.04.2024 - 08:00 Uhr
O wie organisch gewachsen
Theorie: Organisch gewachsene Bedienoberflächen sind in vielen etablierten Softwareapplikationen zu finden. Sie entstehen, wenn eine Anwendung über einen längeren Zeitraum hinweg kontinuierlich weiterentwickelt wird und neue Funktionen hinzugefügt werden, ohne dass die Benutzeroberfläche entsprechend angepasst wird. Realität: Das Ergebnis dieses Reifeprozesses ist oft eine Profi-Software mit charakteristischem Old-School-Touch und viel Usability-Potenzial.
The Obsolescence of the Human
"Even though this translation arrives decades late, it is perhaps even more relevant to today’s technological condition—one in which Promethean shame becomes increasingly apparent: artificial intelligence is widely believed to soon surpass human capabilities.
G wie Gendern
Theorie: Betrachten wir Gendern einfach mal als «ein sprachliches Verfahren, um Gleichberechtigung, das heisst die gleiche und faire Behandlung von Frauen und Männern im Sprachgebrauch, zu erreichen». So sehen es mit Gabriele Diewald und Anja Steinhauer auch zwei Koryphäen auf dem Gebiet, und so nehmen wir emotionalen Dampf aus der Diskussion. Realität: Gendern hat demnach mit Sprache und fairer Behandlung zu tun, also mit den Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer.
The joke’s on us - how big tech is replicating our laughter online
THE CONVERSATION Laughter is one of the most ubiquitous and pleasurable things humans do, which is why companies online want to know what we find funny. Human laughter as we know it likely developed between ten and 16 million years ago. For context, our distant human ancestors made in the Early Stone Age date back around 2.6 million years.
P wie Peak-end rule
Theorie: Es war Anfang der 1990er-Jahre, als eine Forschergruppe um den Psychologen Daniel Kahneman entdeckte, dass wir Erlebtes im Nachhinein vor allem danach beurteilen, wie es sich an dessen Höhepunkt und an dessen Ende angefühlt hat. Das nennt sich seither Peak-end rule und irritiert insofern, als man eigentlich erwarten würde, dass einem eher der Gesamteindruck eines Erlebnisses im Gedächtnis bleibt.
Queensland has a new program for agtech startups tackling plant health
A new agricultural innovation program for is setting up in Toowoomba, 125km west of Queensland, to support startups focused on enhancing plant health. The Agtech and Logistics Hub in Toowoomba is delivering the open innovation initiative in conjunction with industry body Meat & Livestock Australia (MLA). The OpenGround program will bring together scaleups and innovation startups with leading minds from academia, industry, agribusiness, research and government to collaborate on solutions.
A work comms startup that tells you how much time and money you’re wasting on emails and meetings, raised a $1.8 million Seed round
While most of us suspect we waste too much of our working day in meetings and dealing with emails, employee communications startup Traffyk.AI has had a look at the size of the problem – it’s a day a week – and done something about it. The enterprise software startup has raised $1.8 million in a Seed round led by Matt Williams.
The joke's on us: How big tech is replicating our laughter online
Human laughter as we know it likely developed between ten and 16 million years ago. For context, our distant human ancestors made in the Early Stone Age date back around 2.6 million years. These are vast time spans, but it was perhaps good that our Paleolithic ancestors had a sense of humor ready to deal with tech fails such as a blunt hammerstone. Why does this matter?
STEEL YOURSELF: The World Economic Forum asked Investible's new climate tech hub, Greenhouse, to run a net zero plan for the planet's biggest energy users
Newly created Sydney climate tech platform Greenhouse has been enlisted by the World Economic Forum (WEF) to drive a new program to help the planet’s ‘hardest-to-abate’ sectors, such as aviation, shipping, trucking, and steel, increase their drive towards net zero carbon emissions by 2030. Greenhouse was developed as a subsidiary of early-stage VC fund Investible to run the City of Sydney’s new tech innovation hub in Salesforce Tower to help tackle climate change.
Why big tech is analysing your sense of humour to generate laughter
Human laughter as we know it likely developed between ten and 16 million years ago. For context, our distant human ancestors made in the Early Stone Age date back around 2.6 million years. These are vast time spans, but it was perhaps good that our Palaeolithic ancestors had a sense of humour ready to deal with tech fails such as a blunt hammerstone. Why does this matter?
The joke’s on us - how big tech is replicating our laughter online Original
Human laughter as we know it likely developed between ten and 16 million years ago. For context, our distant human ancestors made in the Early Stone Age date back around 2.6 million years. These are vast time spans, but it was perhaps good that our Palaeolithic ancestors had a sense of humour ready to deal with tech fails such as a blunt hammerstone. Why does this matter?
V wie Vertrauen
(Source: allvision - stock.adobe.com) (Source: allvision - stock.adobe.com) Theorie: Nach Duden steht Vertrauen für «festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person, Sache». Näher an unserem Thema ist Rahel Botsman, eine anerkannte Expertin auf diesem Gebiet. Für sie entsteht Vertrauen in der digitalen Welt dann, wenn es gelingt, eine «selbstbewusste Beziehung zum Unbekannten» aufzubauen.
Contact-free measurement of heart rate, respiration rate, and body movements during sleep
Save citation to file Format: Add to My Bibliography Your saved search Name of saved search: Search terms: Frequency: Which day? Which day? Report format: Send at most: Send even when there aren't any new results Optional text in email: Create a file for external citation management software
F wie FOMO
(Source: TheVisualsYouNeed - stock.adobe.com) (Source: TheVisualsYouNeed - stock.adobe.com) Theorie: Fear of missing out, also FOMO, lässt sich recht treffend mit «Angst, etwas zu verpassen» umschreiben. Das ist im Grunde nichts Dramatisches und die meisten von uns werden es in der einen oder anderen Form schon erlebt haben.
Die Bedeutung des kritischen Denkens oder was Immanuel Kant schon wusste
ChatGPT und andere allgemeine KI werden die Interaktion zwischen Organisationen und ihren Kunden verändern. Ob zum Guten oder nicht, steht und fällt mit der menschlichen Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten. Egal, ob sie vom Chatbot oder von Menschen stammen. (Source: Macrovector/Freepik.com) (Source: Macrovector/Freepik.com) Eine schweizerische Versicherungsgesellschaft kombiniert ihren eigenen Chatbot via API mit ChatGPT und experimentiert mit den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
B wie Brainstorming
(Source: Rawpixel Ltd / Freepik) (Source: Rawpixel Ltd / Freepik) Theorie: Ausgedacht hat sich das Brainstorming der US-amerikanische Werbeguru Alex F. Osborne bereits 1939. Seine Hypothese: In der Gruppe lassen sich Probleme schneller und besser lösen, als wenn sich Einzelne daran abmühen. Das Rezept: 1) Man beschreibe ein Problem klar und verständlich, stelle eine passende Gruppe zusammen und finde eine geeignete Moderation.
F wie Featuritis
(Source: GoodIdeas/Adobestock.com) (Source: GoodIdeas/Adobestock.com) Theorie: Soweit es die IT angeht, steht Featuritis, auch Featurismus genannt, für die Tendenz, einer Software, einer Website oder einem Produkt mit jeder neuen Version mehr oder weniger naheliegende Zusatzfunktionen zu spendieren.
Behörden-Websites müssen mehr können, als Informationen bereitzustellen
Websites von Behörden müssen nicht nur benutzerfreundlich sein, sondern auch Sprache und kulturelle Hintergründe der User berücksichtigen. So nehmen User ein Amt als partnerschaftlichen Begleiter wahr und bauen Berührungsängste ab. Weitere Zutaten für die "Next-Level"-Behörden-Website finden sich in Verhaltensökonomie und Gamification. Christopher Müller, CEO und Inhaber, Die Ergonomen Usability. (Source: zVg) Christopher Müller, CEO und Inhaber, Die Ergonomen Usability.
I wie Infinite Scrolll
Interview mit CEO Mathias Brand Deshalb macht Kilchenmann bei der Digitalisierung den ersten Schritt 29.06.2022 - 08:05 Uhr
X wie XAI
(Source: wladimir1804 - stock.adobe.com) (Source: wladimir1804 - stock.adobe.com) Theorie: Nein, wir reden hier weder von einer Provinzhauptstadt in Mosambik noch von einer ausgestorbenen indigenen Sprache Brasiliens. Das oder vielmehr die XAI, die wir hier meinen, bedeutet Explainable Artificial Intelligence, also sowas wie erklärbare künstliche Intelligenz (KI). Ja, geht denn das überhaupt? Realität: In der Tat scheint die Erklärbarmachung der KI ein ziemlich dornenreiches Unterfangen zu sein.
K wie KI
Warum Threat Intelligence heute wichtig ist Mehr Schutz durch systematische Informationsanalyse 04.04.2022 - 07:00 Uhr
D wie Dark Pattern
Dossier in Kooperation mit Interxion Rechenzentren und Abwärmenutzung: "Finanziell überhaupt kein Vorteil" 14.02.2022 - 07:00 Uhr
The Political Economy of Incarceration in the Cotton South, 1910–19251 | American Journal of Sociology: Vol 127, No 3
Abstract A large theoretical literature in sociology connects increases in incarceration to contractions in the demand for labor. But previous research on how the labor market affects incarceration is often functionalist and seldom causal. This article estimates the effect of a shock to the southern agricultural labor market during a time when planters exerted a clear influence over whether workers or potential workers were incarcerated.
T wie Typografie
(Source: Rawpixel Ltd.) (Source: Rawpixel Ltd.) Theorie: Als Fachdisziplin ist sie schon etwas schwierig zu fassen, die Typografie. Und: Sie scheint noch längst nicht überall im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Das zeigt sich etwa am Duden – der erklärt sie nämlich schlicht als «Kunst der Gestaltung von Druck-Erzeugnissen nach ästhetischen Gesichtspunkten». Hallo Mannheim – schon mal was von Bildschirmen gehört?
Exclusion and exploitation: The incarceration of Black Americans from slavery to the present
Abstract Exclusion and exploitation Slavery and convict leasing When labor demand declines Migration Agricultural mechanization Incarceration today Conclusion Acknowledgments References and Notes Abstract Understanding long-run patterns in the incarceration of Black Americans requires integrating the study of racial inequality with the study of political economy.
F wie Fitts’ Gesetz
(Source: JESHOOTS-com / pixabay.com) (Source: JESHOOTS-com / pixabay.com) Dr. Christopher Müller, Die Ergonomen (Source: zVg) Dr. Christopher Müller, Die Ergonomen (Source: zVg) Theorie Es soll ja Leute geben, die halten Usability für eine Geheimwissenschaft, die vor allem vom Bauchgefühl und dem Erfahrungsschatz einiger Inselbegabter lebt. Doch Obacht! Auch hier gibt es Kausalitäten, die sich haargenau nachrechnen lassen – eine davon beschreibt Fitts’ Gesetz.
Z wie Zeigarnik-Effekt
(Source: Rawpixel / iStock.com) (Source: Rawpixel / iStock.com) Theorie: Menschen scheinen sich an unterbrochene oder nicht abgeschlossene Aufgaben besser zu erinnern als an abgeschlossene. Polyglotte Zeitgenossen bezeichnen dieses Phänomen übrigens gerne als "Cliffhanger-Effekt". Aber weil es die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik 1927 als erste beschrieben hat, trägt es offiziell halt ihren Namen.
A wie Aesthetic-usability Effect
Christopher Müller, Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. (Source: zVg) Christopher Müller, Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. (Source: zVg) Theorie: Man kennt es aus dem realen Leben: Finden wir einen Menschen schön, neigen wir eher dazu, über gewisse charakterliche Mängel hinwegzusehen. Das funktioniert auch digital: Gefällt uns beispielsweise eine Website, drücken wir bei Holprigkeiten in der Bedienung gern mal ein Auge zu.
L wie laut denken
(Source: Heavypong / shutterstock.com) (Source: Heavypong / shutterstock.com) Theorie: Wer im Alltag laut denkt, kommt nicht überall gut an. Im Usability-Labor hingegen ist das zuweilen sehr gefragt. Dort hat sich die Methode des lauten Denkens (englisch: Thinking Aloud Test) als eines der wichtigsten Instrumente für das praxisnahe Beurteilen von Nutzeroberflächen etabliert.
V wie Verständlichkeit, textliche
(Source: vectortatu / fotolia) (Source: vectortatu / fotolia) Theorie: Eigentlich ist es ja einfach: Wer sich nicht verständlich ausdrückt, wird halt nicht verstanden. Oder etwas gepflegter: Verständlichkeit ist der Goldstandard jeglicher schriftlicher Kommunikation und muss folglich zuoberst auf jeder Anforderungsliste für funktionale Texte stehen. Realität: Leicht gesagt, doch nun liegt das Content Book für die neue Firmensite auf dem Tisch und irgendwie wird einem beim Lesen leicht unwohl.
C wie Cognitive Load Theory
(Source: bobmadbob / iStock.com) (Source: bobmadbob / iStock.com) Theorie: Forsch verkürzt liesse sich sagen: Die Cognitive Load Theory (CLT) postuliert, dass Lernen erstens stets mit kognitiver Belastung einhergeht, dass zweitens dabei das Kurzzeitgedächtnis der begrenzende Faktor ist und dass drittens Wissen in sogenannten Schemata gespeichert wird. Formuliert haben die Theorie ein gewisser John Sweller und seine Mitautoren anno 1998.
S wie selektive Aufmerksamkeit
(Source: cheskapoon / Pixabay) (Source: cheskapoon / Pixabay) (Source: zVg) (Source: zVg) Theorie: Im deutschen Sprachraum nennen wir es selektive oder fokussierte Aufmerksamkeit, die Angelsachsen sprechen von "selective attention". Alle meinen indes die Fähigkeit des Menschen, seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und dabei Reaktionen auf Irrelevantes zu unterdrücken. Man kann sich das etwa wie das Heranzoomen an ein Objekt vorstellen.
M wie Millersche Zahl
(Source: Freepik) (Source: Freepik) (Source: Christopher Müller) (Source: Christopher Müller) Theorie: Dem US-amerikanischen Psychologen George A. Miller verdanken wir die Erkenntnis, dass unser hochgelobtes Denkorgan nicht unerhebliche Schwächen hat. 1956 war es, als er nach eingehenden Untersuchungen zum Schluss kam, dass der Mensch gleichzeitig nur 7 ± 2 Informationseinheiten (fachsprachlich: Chunks) im Kurzzeitgedächtnis bereithalten kann.
Peaks, Enden und die User Experience
Der erinnernde Mensch ist ein seltsames Wesen. Denkt er an Erlebtes zurück, fallen ihm vor allem die Extremsituationen ein. Negatives bleibt ihm besser in Erinnerung als Positives und auch zum Faktor Zeit hat er ein bizarres Verhältnis. Das hat Folgen für die Entwicklung von digitalen Nutzerschnittstellen. Christopher Müller, Gründer und VR-Präsident, Die Ergonomen Usability. (Source: zVg) Christopher Müller, Gründer und VR-Präsident, Die Ergonomen Usability.
Sarah klärt über das Judentum auf
Sarah aus Konstanz ist Jüdin. Richtig offen lebt sie ihren Glauben aber erst seit dem Attentat auf die Synagoge in Halle 2019. Sie will zeigen: Das Judentum ist vielfältig. „Ich habe an vielen Dingen in meinem Leben gezweifelt, aber nie an Gott und an meinem Glauben.“ Sarah wurde im sächsischen Zittau geboren, wuchs aber innerhalb der jüdischen Gemeinde in Konstanz auf.
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