Mit Halstüchern über Mund und Nase schützen sie sich gegen den Staub, der einfach überall ist. Es hat schon eine Weile nicht mehr geregnet. Die Fahrzeuge der Bundeswehr wirbeln den trockenen Sand auf. Ein wenig „wie in Afghanistan“ sei es gerade in Litauen, sagt einer der deutschen Soldaten, der beide Einsatzorte kennt. Seit bald vier Wochen graben sie sich ein, durchkämmen das Gelände und trainieren, die Freiheit Europas zu verteidigen, ein „Freedom Shield“ zu sein.