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Articles by Florian Kaindl
Patrick Ryans Roman „Buckeye“: Denen man doch vergibt
Ziemlich am Ende von Patrick Ryans „Buckeye“ bringt ein Satz die ganze Misere der Menschen, die diesen Roman bevölkern, auf den Punkt. Er geht Thomas Aquina Salt, genannt Tom, durch den Kopf, und er lautet: „Leute vögeln miteinander, dabei entstehen Babys, und dann belügen alle ihre Kinder. Ist das nicht der Lauf der Welt?“
«Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» mit Luna Wedler: Hier prallen Extreme aufeinander
Abo – Ein Säufer wirft Urinbomben – und trifft dann auf eine junge Idealistin Im tragikomischen Spielfilmdebüt «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner prallen Extreme aufeinander. Alter, verbitterter Mann und unbedarfte gute Seele: Karl Markovics als Hugo Drowak und Luna Wedler als Lena Jakobi in «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?». In Kürze: In «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» prallen Extreme aufeinander.
«Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» mit Luna Wedler: Hier prallen Extreme aufeinander
Abo – Ein Säufer wirft Urinbomben – und trifft dann auf eine junge Idealistin Im tragikomischen Spielfilmdebüt «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner prallen Extreme aufeinander. Alter, verbitterter Mann und unbedarfte gute Seele: Karl Markovics als Hugo Drowak und Luna Wedler als Lena Jakobi in «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?». In Kürze: In «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» prallen Extreme aufeinander.
„Bad Apples“ im Kino: Die Bildungsmisere als schwarze Komödie
Wäre Danny nicht in den Keller gerannt, hätte der Regisseur Jonatan Etzler ein Problem. Ein Großteil der Handlung seines neuen Films „Bad Apples“ basiert nämlich darauf, dass Danny die ganze Zeit in einem Keller festsitzt, eingesperrt von seiner Lehrerin. Und dass ihn niemand vermisst. Ja, dass es allen besser geht, wenn er nicht da ist.
The Whisper Man: Robert De Niro jagt einen Kindsmörder
Abo – Robert De Niro jagt einen Kindsmörder Im neuen Netflix-Thriller tötet jemand nach dem Muster eines längst gefassten Serienkillers. Das ist sehenswert, vor allem dank grossartiger Schauspieler. Robert De Niro spielt den Cop Pete Willis, der einst den Mörder schnappte, Adam Scott seinen Sohn Tom, Michelle Monaghan eine Ermittlerin.
The Whisper Man: Robert De Niro jagt einen Kindsmörder
Abo – Robert De Niro jagt einen Kindsmörder Im neuen Netflix-Thriller tötet jemand nach dem Muster eines längst gefassten Serienkillers. Das ist sehenswert, vor allem dank grossartiger Schauspieler. Robert De Niro spielt den Cop Pete Willis, der einst den Mörder schnappte, Adam Scott seinen Sohn Tom, Michelle Monaghan eine Ermittlerin.
"Der Kinderflüsterer" bei Netflix: Das Monster ist zurück
Unter all den fiktiven Schwerverbrechern in Buch und Film ist Frank Carter ein besonders monströser. In dem 2019 erschienenen Roman „Der Kinderflüsterer“ von Alex North war er ein jahrelang unentdeckter Kindsmörder. Seine Opfer: fünf kleine Jungs aus kaputten Familien. Der Legende nach lockte Carter sie mit einem Flüstern aus dem Haus und verschleppte sie. Später fand man sie tot, einen nach dem anderen, immer das T-Shirt über den Kopf gezogen, als versteckten sie sich.
Was läuft im Fernsehen? Die besten Filme im TV-Programm des Wochenendes
Thriller, ZDF, Nacht zu Montag, 0.40 Uhr Eine makabre Aufsteigergeschichte, wie es sie im Kino häufiger gegeben hat, im „Talentierten Mr. Ripley“ etwa oder in Woody Allens „Match Point“. Nur ist der Klassenkampf bei der Regisseurin Emerald Fennell noch plakativer und kompromissloser. Da darf sich die Hauptfigur selbst wie ein Schwein aufführen. Hauptsache, es geht gegen die gewissenlose Oberschicht.
"The End of Oak Street" im Kino: Da ist ein Dino im Vorgarten
Dass Dinos im Kino Appetit auf Menschenfleisch haben, das weiß man seit „Jurassic Park“. Der amerikanische Regisseur David Robert Mitchell setzt 33 Jahre nach Steven Spielbergs Original aber noch einen drauf: In „The End of Oak Street“, seinem neuesten Film, schleckt eines der riesigen Urzeitviecher einen umgekippten Eiswagen aus. Dinos, die Softeis fressen? Das hat es beim Dino-Pionier Spielberg nicht gegeben.
Was läuft im Fernsehen? Die besten Filme am Wochenende
Better Man – Die Robbie Williams Story Biopic, Pro Sieben, Sonntag, 20.15 Uhr Sich als weltbekannter Rockstar von einem computergenerierten Affen spielen zu lassen? Darauf muss man erst mal kommen. Für Robbie Williams war es 2024 genau der richtige Schachzug. Denn welcher Schauspieler sollte bitte dem Vergleich mit dem Original standhalten?
Klassentreffen in Ungarn: Wenn makabre Tipps ausgetauscht werden
Mitten in ... Zebegény Das Treffen der einstigen Grundschulklasse findet diesmal als Poolparty statt. 20 Menschen, die gemeinsam aufwuchsen, stellen erleichtert fest, dass aus mitunter ekelhaften Kindern lauter sozialverträgliche Erwachsene geworden sind. Oder liegt es daran, dass man vor dieser Kulisse nicht anders als nett sein kann? Die untergehende Sonne spiegelt sich rot in der Donau und im Pool, die Luft ist von Grilldüften erfüllt, alte und neue Geschichten werden erzählt.
Toy Story 5: Pixar gegen die Digitalisierung im Kinderzimmer
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Toy Story 5: Pixar gegen die Digitalisierung im Kinderzimmer
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"Toy Story 5" im Kino: Tablet an, Kindheit aus
Die Bildschirme leuchten in den Kinderzimmern, Wohn- und Schlafzimmern. Überall in der nicht näher definierten US-amerikanischen Vorstadt, in der dieser Film spielt, sind in einer Totalen bläulich schimmernde Punkte zu sehen. Die Menschen gehen ihrer alltäglichen Hauptbeschäftigung nach: Sie lesen etwas auf dem Tablet, spielen Spiele oder schauen Videos. Für Spielzeuge aus Holz und Plastik heißt das nichts Gutes.
"The Piano Tuner" im Kino: Rundum gelungener Heist-Thriller
Manchmal ist die größte Gabe zugleich ein Handicap. Niki besitzt ein sogenanntes absolutes Gehör, was für seinen Job als Klavierstimmer von Vorteil ist. Gleichzeitig leidet er an Hyperakusis, reagiert also überempfindlich auf Umgebungsgeräusche. Falls es zu laut wird, kapselt Niki sich mit dicken Kopfhörern ab. Wenn es aber still ist um ihn herum, kommt er in einen Flow. Da hört er, was andere nicht hören. Egal, ob es dabei um den Klang von Klaviertasten geht oder um das Knacken eines Safes.
"Masters of the Universe" im Kino: Als hätte ein Kleinkind Regie geführt
Der schüchterne Adam ist in Wahrheit ein verhinderter Prinz. Eigentlich, so erklärt er es seiner Zuhörerin, wartet auf seinem Heimatplaneten Eternia ein ganzes Königreich auf ihn, das größte und schönste, das man sich überhaupt vorstellen kann. Für seine Rückkehr muss Adam nur das Schwert der Macht wiederfinden, mit dessen Hilfe er zu He-Man, dem stärksten Mann des Universums, werden und den Superschurken Skeletor von Schloss Grayskull vertreiben kann.
„Ladies First“ auf Netflix: Die Männer tragen jetzt „Victor’s Secret“
Der Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ist mittlerweile aus vielerlei Gründen, sagen wir, ein schwieriges Thema geworden. Doch eines muss man ihm lassen, zumindest dem Gibson der Neunzigerjahre: Machos spielen konnte er. Und zwar so, dass es auch noch lustig war. In „Was Frauen wollen“ aus dem Jahr 2000 von Nancy Meyers bekommt Gibson als chauvinistischer Werbefuzzi eine Chefin (Helen Hunt).
„Ladies First“ auf Netflix: Mehr als Klischees hat die Komödie nicht zu bieten
Der Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ist mittlerweile aus vielerlei Gründen, sagen wir, ein schwieriges Thema geworden. Doch eines muss man ihm lassen, zumindest dem Gibson der Neunzigerjahre: Machos spielen konnte er. Und zwar so, dass es auch noch lustig war. In „Was Frauen wollen“ aus dem Jahr 2000 von Nancy Meyers bekommt Gibson als chauvinistischer Werbefuzzi eine Chefin (Helen Hunt).
"Mother Mary" im Kino: Manchmal hilft nur ein paranormales Ritual
Es ist zweifellos das Jahr der Anne Hathaway. Die Fortsetzung ihres Megahits „Der Teufel trägt Prada“ kam kürzlich ins Kino, im Sommer ist sie als Penelope, Gattin des Odysseus in Christopher Nolans Verfilmung der „Odyssee“ zu sehen. In ihrem aktuellen Film „Mother Mary“ spielt sie einen Popstar, der ikonografisch an die Muttergottes und stilistisch an Lady Gaga oder an die absolute Übermutter Madonna erinnert. Das sind eine Menge Bezugsgrößen, denen man erst mal gerecht werden muss.
"Mother Mary" mit Anne Hathaway im Kino: Manchmal hilft nur ein paranormales Ritual
Es ist zweifellos das Jahr der Anne Hathaway. Die Fortsetzung ihres Megahits „Der Teufel trägt Prada“ kam kürzlich ins Kino, im Sommer ist sie als Penelope, Gattin des Odysseus in Christopher Nolans Verfilmung der „Odyssee“ zu sehen. In ihrem aktuellen Film „Mother Mary“ spielt sie einen Popstar, der ikonografisch an die Muttergottes und stilistisch an Lady Gaga oder an die absolute Übermutter Madonna erinnert. Das sind eine Menge Bezugsgrößen, denen man erst mal gerecht werden muss.
Welche Filme kommen im Fernsehen? Die TV-Tipps fürs Wochenende.
Unbreakable – Unzerbrechlich Actionthriller, Tele 5, Sonntag, 20.15 Uhr Seit drei Jahren dreht Bruce Willis aus Krankheitsgründen keine Filme mehr. Von den vorhandenen bleiben besonders zwei Meisterstücke von M. Night Shyamalan im Gedächtnis. Der Regisseur mit einem Faible fürs Übersinnliche zeigte den Schauspieler um die Jahrtausendwende von einer unerwartet gefühlvollen Seite: In „The Sixth Sense“ erkannte Willis als Psychiater, dass sein Leben von einem gewissen Punkt an eine Illusion war.
Recalé: So ist die französische Netflix-Serie
Abo – Härter, direkter, abgründiger: So ist die französische Antwort auf «Fack ju Göhte» Eben noch Trickbetrüger, jetzt Mathe-Aushilfslehrer: Die französische Comedyserie erinnert an den Kinohit mit Elyas M’Barek. Und ist doch ganz anders. Eddy (Alexandre Kominek) und Rektorin Tiphaine (Leslie Medina) kennen sich von früher. Was die Sache nicht leichter macht.
Recalé: So ist die französische Netflix-Serie
Abo – Härter, direkter, abgründiger: So ist die französische Antwort auf «Fack ju Göhte» Eben noch Trickbetrüger, jetzt Mathe-Aushilfslehrer: Die französische Comedyserie erinnert an den Kinohit mit Elyas M’Barek. Und ist doch ganz anders. Eddy (Alexandre Kominek) und Rektorin Tiphaine (Leslie Medina) kennen sich von früher. Was die Sache nicht leichter macht.
Netflix-Serie "Recalé": Französische Comedy über Lehrer und Drogenboss
Man könnte es sich jetzt natürlich leicht machen und sagen: „Récalé“ (deutsch: „Durchgefallen“) ist die französische Antwort auf „Fack ju Göthe“. Im Grunde stimmt das ja auch. Beide, Film und Serie, haben einen Kriminellen als Hauptfigur, der sich als Lehrer an einer Schule zu einem besseren Menschen entwickelt. Was im einen Fall die Goethe-Gesamtschule war, ist im anderen eben das Lycée Charles Baudelaire. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Outcome: So ist Jonah Hills neue Komödie auf Apple TV
Abo – Jonah Hill als PR-Guru für gefallene Stars: Dienten da die eigenen Skandale als Inspiration? Ein Star baut Mist, sein Krisenmanager trommelt vorsorglich ein Diversity-Team zusammen. Die Vorlage zu Jonah Hills neuer Komödie dürfte auch er selbst gewesen sein. Keanu Reeves als gefallener Hollywoodstar (links) und Jonah Hill als sein Krisenmanager in «Outcome». Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
Outcome: So ist Jonah Hills neue Komödie auf Apple TV
Abo – Jonah Hill als PR-Guru für gefallene Stars: Dienten da die eigenen Skandale als Inspiration? Ein Star baut Mist, sein Krisenmanager trommelt vorsorglich ein Diversity-Team zusammen. Die Vorlage zu Jonah Hills neuer Komödie dürfte auch er selbst gewesen sein. Keanu Reeves als gefallener Hollywoodstar (links) und Jonah Hill als sein Krisenmanager in «Outcome». Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
Film "Outcome" bei Apple: Künstler sind Schweine
Reef Hawk hat Mist gebaut, und es gibt sogar ein Video davon. Ein Albtraum für den Hollywoodstar. Der zweimalige Oscarpreisträger, gespielt von Keanu Reeves, ist aber in diesem für ihn schwierigen Moment nicht allein. Sein Krisenmanager (Jonah Hill) hat schon mal ein Team zusammengetrommelt, das alle identifizierten Problemfelder abdeckt: eine Anwältin für Frauenrechte („Me Too“), einen schwarzen Reverend (Rassismus) und eine asiatische Aktivistin (Diskriminierung).
Film "Outcome" bei Apple mit Jonah Hill und Keanu Reeves: Künstler sind Schweine
Reef Hawk hat Mist gebaut, und es gibt sogar ein Video davon. Ein Albtraum für den Hollywoodstar. Der zweimalige Oscarpreisträger, gespielt von Keanu Reeves, ist aber in diesem für ihn schwierigen Moment nicht allein. Sein Krisenmanager (Jonah Hill) hat schon mal ein Team zusammengetrommelt, das alle identifizierten Problemfelder abdeckt: eine Anwältin für Frauenrechte („Me Too“), einen schwarzen Reverend (Rassismus) und eine asiatische Aktivistin (Diskriminierung).
Spielfilmtipps zu Ostern:
Abenteuer, ZDF Neo, Ostersonntag, 20.15 Uhr Im Mexiko des Jahres 1821 kämpft Zorro für die Armen und Schwachen, doch auch an ihm geht das Alter nicht spurlos vorbei. Der maskierte Rächer, gespielt von Anthony Hopkins, sucht also einen Nachfolger. Und findet ihn in dem ehemaligen Banditen Alejandro (Antonio Banderas). Die beiden haben einen gemeinsamen Feind: den spanischen Gouverneur von Kalifornien.
„Alpha“ von Julia Ducournau: Was kommt nach Sex mit einem Auto?
Alpha, gespielt von Mélissa Boros, ist 13 Jahre alt und lässt sich auf einer Hausparty ein Tattoo stechen: den Buchstaben A für ihren Vornamen. Ob sie damit einen Jungen beeindrucken oder nur sich selbst etwas beweisen will, ist nicht ganz klar. Unter normalen Umständen wäre das jedenfalls maximal eine Jugendsünde. Aber nicht hier, nicht in Julia Ducournaus Film, der ebenfalls „Alpha“ heißt und eine Mischung aus Fantasy, Horror und Psychodrama ist.
„Alpha“ von Julia Ducournau im Kino: Was kommt nach Sex mit einem Auto? Eine Epidemie
Alpha, gespielt von Mélissa Boros, ist 13 Jahre alt und lässt sich auf einer Hausparty ein Tattoo stechen: den Buchstaben A für ihren Vornamen. Ob sie damit einen Jungen beeindrucken oder nur sich selbst etwas beweisen will, ist nicht ganz klar. Unter normalen Umständen wäre das jedenfalls maximal eine Jugendsünde. Aber nicht hier, nicht in Julia Ducournaus Film, der ebenfalls „Alpha“ heißt und eine Mischung aus Fantasy, Horror und Psychodrama ist.
Kuriose Situation in einem Imbiss in Kathmandu: Hallo, sind wir verabredet?
Mitten in ... Kathmandu Der Interviewpartner ist noch nicht da, aber man kann ja schon mal in den Imbiss reingehen. Noch bevor ich mich setze, kommt er. Der Mann sieht etwas alt aus für einen Vertreter der nepalesischen Generation Z. Sind das die Sorgenfalten der Jugend? Ist das Leben im Himalaya-Staat so schwer? Darüber wird zu reden sein. „Süddeutsche, Guten Tag. Schön, dass Sie sich Zeit nehmen.“ Der Mann mustert die Visitenkarte. Wir setzen uns. Ich schildere das Thema der Recherche.
Serie Bait von Riz Ahmed auf Prime: Wird er der nächste James Bond?
Das Outfit passt schon mal. Shah Latif sieht fantastisch aus als neuer James Bond. Der schwarze Anzug und die Fliege sitzen hervorragend, die Bewegungen sind unnachahmlich souverän. Nur mit dem Text hapert es. Immer an der gleichen bedeutsamen Stelle versagen Shah plötzlich die Nerven. Irgendwann verliert auch die Regisseurin die Geduld. Aus der Traum des bis dahin mäßig erfolgreichen Schauspielers von der größten Rolle seines Lebens.
Spielfilmtipps zum Wochenende: Agenten und Action im Meer
Animation, Disney Channel, Samstag, 20.15 Uhr Hand aufs Herz: Wer hatte vor diesem Film von 2003 schon mal etwas von Clownfischen gehört? Zur Erklärung: Dabei handelt es sich um eine besonders niedliche Spezies von Strahlenflossern, die Beobachter zum heftigen Lachen und Weinen (vor Rührung!) bringen kann. Gut, wissenschaftlich fundiert ist das nicht. Aber gelebte Erfahrung.
„Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“: Die fabelhafte Welt eines Säufers
Für den Schweizer Regisseur Nicolas Steiner gibt es nicht den einen idealen Lebensentwurf. In seinem Dokumentarfilm „Above and Below“ von 2015 besuchte er etwa ein Paar, das in der Kanalisation von Las Vegas lebt. In seinem Spielfilmdebüt präsentiert Steiner nun zwei gegensätzliche Modelle: Am einen Ende der Skala steht die bewusst verkorkste Existenz von Hugo Drowak (Karl Markovics). Am anderen die Frohnatur Lena Jakobi (Luna Wedler).
Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“: Eine heitere Agentenkomödie
Der isländisch-deutsche Autor Kristof Magnusson hat es mit einem spezifischen Erzählkonzept zu einiger Bekanntheit gebracht: In jedem seiner Bücher versetzt er sich kenntnisreich und humorvoll in ein besonderes Milieu hinein. Sein Roman „Das war ich nicht“ von 2010 spielte im Bankensektor, sein „Arztroman“ von 2014 im Gesundheitswesen, „Ein Mann der Kunst“ war 2020 eine sanfte Kunstmarktsatire.
Kurioser Moment in Münchner Lokal: Happy Birthday, lieber … ähem
Mitten in … München Ein Abend im Restaurant in Oberföhring, am Nebentisch wird Geburtstag gefeiert. Der Kellner trägt bereits die Torte hin, die Kerzen brennen – und dann kann man in Zeitlupe einem Zug beim Entgleisen zusehen: Denn der Kellner stimmt auch noch motiviert „Happy Birthday“ an, nur dass niemand sonst mitsingt. Die ersten zwei Zeilen des Liedes sind natürlich kein Problem, selbst als Solo. Doch in der dritten Zeile wird es in der Regel persönlich.
Was läuft im Fernsehen? Die besten Filme im TV-Programm zum Wochenende
Drama, HR, Samstag, 21.40 Uhr Dänische Filmemacher überschreiten gern Grenzen. Damit hat das kleine Land der Welt eine ganze Reihe sehenswerter Tabubrüche beschert. Thomas Vinterberg ist einer jener Regisseure, die mit Vorliebe kontroverse Themen anpacken. 2020 war es der Umgang mit Alkohol: Nach Ansicht eines Forschers liegt der Blutalkoholspiegel des Menschen in nüchternem Zustand um 0,5 Promille zu niedrig.
Sie machen einfach nur ihren Job: "The Rip" auf Netflix
Als Drogencops in Miami planen Lieutenant Dane Dumars (Matt Damon) und Detective Sergeant J. D. Byrne (Ben Affleck) nicht weit voraus. „Leben, um noch einen weiteren Sonnenaufgang zu erleben“ lautet ihr Motto. Ihre direkte Vorgesetzte wurde ermordet, erschossen von zwei Maskierten. Womöglich hat eins der Kartelle seine Finger im Spiel, vielleicht waren es aber auch korrupte Beamte. Dumars und Byrne ahnen, dass es mit der Aufarbeitung schwierig werden könnte.
"Anaconda" im Kino: Wer hat die größte Schlange?
Der US-amerikanische Filmkritiker Roger Ebert war eine Ikone der Branche. Bis zu seinem Tod 2013 galt sein Urteil gewissermaßen als Gesetz. Er begeisterte sich naturgemäß für große Meisterwerke, hatte aber auch ein Herz für die etwas anderen Perlen der Filmkunst. In einer Rezension von 1999 schrieb er einmal: „In mir ist ein ungestillter Hunger nach grotesken Abenteuerfilmen.
Welche Filme laufen an Weihnachten im Fernsehen?
Knives Out – Mord ist Familiensache Krimikomödie, Das Erste, 1. Weihnachtstag, 23.25 Uhr Die Weihnachtszeit lebt von ihren Ritualen, der Krimi von der ewigen Frage, wer den Mord begangen hat und warum. Der Autor und Regisseur Rian Johnson führt beides zusammen, indem er in regelmäßigen Abständen am Ende des Jahres einen neuen „Knives Out“-Film herausbringt. Bisher gibt es drei Teile, die das Genre des Whodunit auf eine neue Stufe gehoben haben und in denen es vor Stars nur so wimmelt.
"Der Medicus II" im Kino: Der Blinddarm muss weg
Den Fortschritt erkennt nicht jeder. Zumindest nicht die Wache am Stadttor von London im 11. Jahrhundert. Vor den zwei finsteren Mittelaltergestalten stehen drei auffällig gekleidete Herren. Sie behaupten, sie kämen aus dem fernen Isfahan und seien gekommen, um in der Stadt als Ärzte zu praktizie... „Isfahan? Meint ihr nicht Ipswich?“, fragt einer der Wächter zurück, als hätten die Reisenden nur einen seltsamen Dialekt.
„Schnappt Shorty“, „Das Piano“, „Erbarmungslos“ und „Hangover“: die Spielfilmtipps zum Wochenende
Komödie, Arte, Sonntag, 14.10 Uhr In dieser bösen Satire auf Hollywood spielt Gene Hackman den Filmproduzenten Harry Zimm. Ein grandioser und peinlich komischer Auftritt, bei dem er irgendwann, von der Mafia vermöbelt, seine Drinks durch Strohhalme schlürfen muss. Zimm hat Schulden bei den falschen Leuten, deshalb besucht ihn der Geldeintreiber Chili Palmer (John Travolta). Und macht Zimm einen Vorschlag: Er, Palmer, hat von Berufs wegen Geschäftssinn und privat Ahnung von Filmen.
Netflix-Serie „Undercover im Seniorenheim“ mit Ted Danson: Der freundliche Agent
Eigentlich läuft alles nach Plan. Den ganzen Abend lang hat Charles sein Zielobjekt in einer Bar observiert und sich nichts anmerken lassen. Sogar auf eine Konfrontation reagiert er so lässig, wie das die Spezialagenten aus Büchern und Filmen immer tun. Nur das lange Sitzen führt bei einem betagten Ermittler wie ihm – er ist 76 – zu Problemen. Als Charles den Einsatz beendet und einen möglichst eleganten Abgang hinlegen will, kommt er nicht hoch. Eins seiner Beine ist eingeschlafen.
Daniel Day-Lewis im Drama "Anemone": Die Schauspiel-Ikone ist zurück
Ein Mann hat der Zivilisation den Rücken gekehrt und ist doch noch nicht fertig mit ihr. In dem Garten vor seiner Hütte im Wald, in der er als Einsiedler lebt, blühen Anemonen. Die hat er im Gedenken an seinen Vater gepflanzt. Man sieht ihn eine ganze Weile nur von hinten, beim Holzhacken, oder im Profil. Dann, endlich, die erste Nahaufnahme. Frontal. Die markanten Gesichtszüge, der durchdringende Blick. Kein Zweifel, er ist wieder da.
Eddie Murphy: Die Netflix-Doku über sein Leben, "Being Eddie"
Eddie Murphy sitzt vor dem Fernseher und ist von der Streaming-Auswahl überfordert. „Absolut nichts anzuschauen …“, feixt er und lacht, das tut er in diesem Dokumentarfilm über sein Leben praktisch ununterbrochen. „Dabei sind sogar fünf Filme von mir dabei!“ Dann beginnt „Being Eddie“. Und man muss sagen: Man kann sich das sehr gut anschauen.
Netflix Doku "Being Eddie": Eddie Murphy lacht über sein Leben
Eddie Murphy sitzt vor dem Fernseher und ist von der Streaming-Auswahl überfordert. „Absolut nichts anzuschauen …“, feixt er und lacht, das tut er in diesem Dokumentarfilm über sein Leben praktisch ununterbrochen. „Dabei sind sogar fünf Filme von mir dabei!“ Dann beginnt „Being Eddie“. Und man muss sagen: Man kann sich das sehr gut anschauen.
Doku über Roland Emmerich - Bis er umfällt
Donald Trump ist beileibe nicht der Einzige, der das Weiße Haus demoliert. Das haben vor ihm schon ganz andere getan. Da war etwa dieser Deutsche, der 1996 in einem Anflug von Größenwahn nicht nur das Weiße Haus, sondern auch gleich noch das World Trade Center und das Empire State Building in die Luft sprengen ließ. Zugegeben, den Job haben in seinem Film feindliche Aliens erledigt.
Die Spielfilmtipps zum Wochenende: „Die Addams Family“, „Harry Potter und der Stein der Weisen“, „Bei Anruf Mord“ und „Armee der Finsternis“
Horrorkomödie, ZDF Neo, Samstag, 20.15 Uhr Das berühmteste Liebespaar der Filmgeschichte? Die wenigsten denken da wahrscheinlich an Gomez und Morticia Addams. Dabei strahlen die beiden eine unsterbliche Leidenschaft aus, die auch große Paare im Film selten erreichen. Raúl Juliá als Gomez und Anjelica Huston als Morticia machen Barry Sonnenfelds Verfilmung der TV-Serie aus den Sechzigern unbedingt sehenswert.
„Stiller & Meara: Nothing is Lost“: Und wie geht’s den Kindern?
Das Komiker-Ehepaar Jerry Stiller und Anne Meara machte das gemeinsame Leben zur Improvisation für die Auftritte. Ben Stiller, der Sohn, hat nun eine Dokumentation über seine Eltern gedreht. Von Florian Kaindl Jerry Stiller und Anne Meara lernen sich Anfang der Fünfzigerjahre in New York kennen. Sie hält nicht viel von Comedy, wofür er brennt, kann dafür aber ohne große Anstrengung lustig sein, wofür er hart arbeiten muss.
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