Leipzig. Das Schreiben trug den Briefkopf der renommierten Charité und die Unterschrift eines namhaften Arztes: Ein gefälschtes Attest sorgte, wie berichtet, im Betrugsprozess am Landgericht Leipzig gegen den Topmediziner Gero Strauß (54) für enormen Zoff. Nach LVZ-Informationen soll die Fälschung aber derart plump gewesen sein, dass die zuständige 15. Strafkammer schon nach kurzer Zeit skeptisch wurde.