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Articles by Jana Ehrhardt-Joswig
RNA-basierte Medizin : Großes Potenzial, offene Fragen zu Kosten und Standort
„RNA ist ein echter Tausendsassa in der Zelle“, findet Jörg Vogel, Direktor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg. Er ist einer der Autoren einer Stellungnahme mit dem Titel „RNA-basierte Medizin: Ansätze, Potenziale und Herausforderungen“. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat das Papier gestern in einem Pressegespräch vorgestellt.
Union im Dissens : Mögliches Scheitern der Zuckersteuer bedroht Haushaltsplanung
An der Grundaufstellung hat sich in der Unionsfraktion im Bundestag nichts geändert: Die Gesundheitspolitiker dort waren und sind weiterhin für die Einführung einer Zusatzsteuer auf zuckerhaltige Getränke, wie sie kürzlich auch von der Bundesregierung beschlossen wurde. Die Agrar- und auch ein Teil der Wirtschaftspolitiker bei CDU und CSU sind weiterhin strikt dagegen.
Union im Dissens : Mögliches Scheitern der Zuckersteuer bedroht Haushaltsplanung
An der Grundaufstellung hat sich in der Unionsfraktion im Bundestag nichts geändert: Die Gesundheitspolitiker waren und sind weiterhin für die Einführung einer Zusatzsteuer auf zuckerhaltige Getränke, wie sie kürzlich auch von der Bundesregierung beschlossen wurde. Die Agrar- und auch ein Teil der Wirtschaftspolitiker bei CDU und CSU sind weiterhin strikt dagegen.
Aus Sicht der PKV : Was die alte Praxisgebühr lehrt und eine neue bringen könnte
Die alte Praxisgebühr senkte kurzfristig die Zahl der Arztbesuche, dauerhaft steuerte sie die Patienten aber kaum. Eine neue Studie des PKV-Verbandes zieht daraus Lehren und hält angemessen ausgestaltete Selbstbeteiligungen grundsätzlich für sinnvoll. Tagesspiegel Background liegt die Analyse vorab vor.
Seuchen aus dem KI-Labor : Kann Künstliche Intelligenz bereits Biowaffen bauen?
Erst entwickelt ein KI-Agent selbstständig Varianten eines Virus-Erbguts. Dann synthetisiert ein Roboter die vielversprechendsten Sequenzen und testet sie an Zellkulturen. Die Ergebnisse fließen zurück in die KI, die neue, nochinfektiösere Erreger entwickelt. Wenn sich dann eine Reinigungskraft zufällig mit diesen Keimen infiziert, könnte plötzlich eine neuartige Seuche um sich greifen.
KI-generierte Erreger : Was passieren müsste, damit eine KI zur Biowaffe wird
Spätestens seit dem Hugging Face-Hack warnen Techkonzerne vor KI-generierten Krankheitserregern als existenzielle Bedrohung. Forschende zeichnen ein differenzierteres Bild. Es bleiben unbequeme Fragen über Deutschlands Vorbereitung., Von: Theresa Locker, Carolin Rainer & Jana Ehrhardt-Joswig
Pharma-Zuwendungen : Mehr Rezepte für belegte Brötchen?
Ärztliche Verordnungen sollten medizinischer Evidenz folgen. Ein neuer Cochrane-Review legt nun nahe, dass auch Geschenke und Zahlungen von Pharmaunternehmen Verschreibungen beeinflussen können., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
NIPT : Bundestag stimmt für Monitoring
„Ja, das war hartes Ringen in den letzten Stunden. Das war hartes Ringen in den letzten Minuten“, sagte Paula Piechotta (Grüne) gestern in der Bundestagsdebatte über Gruppenantrag zur „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests“ (21/3873). 110 Abgeordnete aus den Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke hatten ihn gemeinsam eingebracht.
BVMed-Herbstumfrage 2026 : Der Reformdruck steigt
Die Medizintechnikbranche erwartet steigende Umsätze, doch hohe Kosten und Bürokratie schmälern die Gewinnerwartungen der Unternehmen. Mit einem Zehn-Punkte-Plan fordert der Bundesverband Medizintechnologie die von der Bundesregierung versprochenen Reformen. Und zwar schnell., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Pflegereform : PNOG-Entwurf beschlossen, neuer Streit entbrannt
Das Pflegeneuordnungsgesetz soll die Pflegeversicherung zumindest kurzfristig finanziell stabilisieren. Addiert man die im Entwurf ausgewiesenen Posten der einzelnen Maßnahmen, ergeben sich für 2030 rechnerisch etwa 14 Milliarden Euro. Über den Kurs der anstehenden Pflegestrukturreform gibt es bereits Streit., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Abrechnungsbetrug : Immer mehr „Luftleistungen“ und gefälschte Rezepte
Mehr als acht Millionen Euro Schaden verzeichnete die KKH in den vergangenen zwei Jahren aufgrund von Abrechnungsbetrug - mehr als zuvor. Im Visier der Ermittler stehen insbesondere „Luftleistungen". Wie Krankenkassen und Polizei dagegen vorgehen und was sie dafür brauchen., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Charité : Erwin Keeve
Erwin Keeve kam über den zweiten Bildungsweg in die Spitzenforschung. Der Professor für Medizintechnik entwickelt an der Charité Robotik- und Navigationssysteme für den OP. Dabei müsse man eng mit Chirurginnen und Chirurginnen zusammenarbeiten, sagt er. Weil er selbst mehrfach gegründet und junge Forschende zu Ausgründungen inspiriert hat, zeichnet ihn heute die Initiative Unipreneurs für sein unternehmerisches Engagement aus.
Droht jetzt die Ausbreitung von Tropenkrankheiten? : „Die Tigermücke fühlt sich pudelwohl bei uns“
Das tödlichste Tier auf der Welt ist klein und unscheinbar: die Stechmücke. „Jede Minute stirbt ein Mensch an einem Mückenstich – überwiegend an Malaria“, sagt der Insektenforscher Norbert Becker. Mindestens 610.000 Todesfälle gingen 2024 auf ihr Konto. Zu den medizinisch bedeutsamen und potenziell gefährlichen Moskitos gehört die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus). Sie überträgt tropische Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Zika.
„Health in all Policies“ : Warum Deutschland bei Prävention falsch rechnet
In die Behandlung vermeidbarer Krankheiten fließen Milliarden von Euro. Die Folgen unterlassener Prävention werden hingegen kaum bilanziert. Auf einem Kongress in Berlin wurde deutlich: Ein gesünderes Land braucht mehr als ein besseres Gesundheitssystem., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Gesundheitsvorsorge in den Kommunen : Prävention beginnt gleich nebenan
Gesundheitsvorsorge beginnt nicht erst in der Arztpraxis. Sondern im Alltag: mit dem Verhalten jedes Einzelnen und mit den Bedingungen, unter denen Menschen leben. Verhaltensprävention und Verhältnisprävention also – so lautet die zentrale Botschaft einer neuen Studie zur kommunalen Gesundheitsförderung.
Input für Strukturreform : vfa will mitreden
Die Finanzkommission Gesundheit arbeitet an Empfehlungen für eine Strukturreform. Dafür hat sie bislang die gesetzlichen Krankenkassen um Input gebeten. Nun legt der Verband Forschender Arzneimittelhersteller eigene Antworten vor - ungefragt. Sie liegen Tagesspiegel Background exklusiv vor., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Interview : „Wir könnten wahrscheinlich viel Regulierung abschaffen“
Sonja Optendrenk war Referentin im Kanzleramt, Abteilungsleiterin im BMG und Staatssekretärin für Gesundheit in Hessen. Als neue Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses will sie nun das Gesundheitssystem einfacher und verlässlicher machen. Im Interview spricht sie über Reformen, Bürokratie, Abnehmspritzen – und ihre Erwartungen an Carsten Linnemann.
Ernährungsscreening : Mangelernährte Klinikpatienten sterben doppelt so oft
In deutschen Kliniken wird Mangelernährung nur selten diagnostiziert. Mit gravierenden Folgen: mehr Komplikationen, längere Krankenhausaufenthalte und sogar eine erhöhte Sterblichkeit. Mit einem verbindlichen Screening will der Gesetzgeber dagegen angehen. , Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Ernährungsscreening : Mangelernährte Klinikpatienten sterben doppelt so oft
In deutschen Kliniken wird Mangelernährung nur selten diagnostiziert. Mit gravierenden Folgen: mehr Komplikationen, längere Krankenhausaufenthalte und sogar eine erhöhte Sterblichkeit. Mit einem verbindlichen Screening will der Gesetzgeber dagegen angehen. , Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Mehr Evidenz, höhere Hürden : Das NUB-Dilemma
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ordnet den Umgang mit neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus neu. Während GKV-Spitzenverband und Gemeinsamer Bundesausschuss mehr Evidenz und Patientensicherheit erwarten, warnen Hersteller vor zusätzlichen Hürden, steigenden Kosten und einem erschwerten Zugang zu medizinischen Innovationen., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Gesetzentwurf zur Organspende-Reform : Widerspruch soll Zustimmung ersetzen
Eine Gruppe von Abgeordneten aus Union, SPD, Grünen und Linken will die Organspende neu regeln. Künftig soll grundsätzlich als Spender infrage kommen, wer zu Lebzeiten nicht widersprochen hat. Von der Widerspruchslösung versprechen sie sich mehr Spenderorgane. Gleichzeitig betonen sie, wie wichtig Aufklärung und verlässliche Dokumentation sind.
Nachrichtendienstreform : Ärzte sehen das Patientengeheimnis in Gefahr
Der Referentenentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts kommt am Mittwoch ins Kabinett. KBV und Bundesärztekammer warnen: Der Entwurf gefährde das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient - und sei verfassungsrechtlich nicht haltbar., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Biotechnologie : Fanny Giannou
Von der Volkswirtin zur Biotech-Gründerin: Die Französin Fanny Giannou führt Alithea Bio. Ihr Unternehmen sucht nach winzigen Eiweißstücken auf Krebszellen, die dem Immunsystem als Angriffspunkte dienen können. So unterstützt es Pharma- und Biotech-Unternehmen bei der Suche nach neuen, zielgerichteten Immuntherapien gegen Krebs.
„Ich bin im goldenen Rollstuhl aufgewachsen“ : Doch nun sieht Leopold Rupp seine Freiheit bedroht
„Inklusion ist möglich“, sagt Leopold Rupp. Er weiß, wovon er spricht: Der 34-Jährige sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Arzt. Diese Kombination beschert ihm viel Aufmerksamkeit. Mehr als 29.000 Menschen folgen ihm bei Instagram, Fach- und Publikumsmedien berichten über ihn. Eigentlich möchte er nichts Besonderes sein. „Doch irgendwie scheinen die Leute mich als etwas Besonderes zu sehen“, sagt der 34-Jährige. Deshalb habe er beschlossen, das Interesse zu nutzen und sich für Inklusion einzusetzen.
Er sitzt im Rollstuhl – und behandelt Menschen in der Notaufnahme: „Für meine Patienten ist Körpergröße kein Thema.“
Leopold Rupp arbeitet als Arzt in einer Praxis und an der Charité. Inklusion ist für ihn keine abstrakte Forderung, sondern Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Doch die Inklusion gerate zunehmend unter Druck, sagt er. „Inklusion ist möglich“, sagt Leopold Rupp. Er weiß, wovon er spricht: Der 34-Jährige sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Arzt. Diese Kombination beschert ihm viel Aufmerksamkeit. Mehr als 29.000 Menschen folgen ihm bei Instagram, Fach- und Publikumsmedien berichten über ihn.
Er sitzt im Rollstuhl – und behandelt Menschen in der Notaufnahme : „Für meine Patienten ist Körpergröße kein Thema.“
„Inklusion ist möglich“, sagt Leopold Rupp. Er weiß, wovon er spricht: Der 34-Jährige sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Arzt. Diese Kombination beschert ihm viel Aufmerksamkeit. Mehr als 29.000 Menschen folgen ihm bei Instagram, Fach- und Publikumsmedien berichten über ihn. Eigentlich möchte er nichts Besonderes sein. „Doch irgendwie scheinen die Leute mich als etwas Besonderes zu sehen“, sagt der 34-Jährige. Deshalb habe er beschlossen, das Interesse zu nutzen und sich für Inklusion einzusetzen.
Inklusion : Leopold Rupp
Leopold Rupp sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Arzt in einer Landarztpraxis und an der Charité. Inklusion ist für ihn keine abstrakte Forderung, sondern Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. In den sozialen Medien, als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Behindertensportjugend und wann immer sich die Gelegenheit bietet, setzt er sich dafür ein. Denn selbstverständlich sei Inklusion trotz aller Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte noch lange nicht, sagt er.
Vorbereitung auf nächste Reformrunde : Finanzkommission bittet Kassen um Reformideen
Die Finanzkommission Gesundheit will von den gesetzlichen Krankenkassen wissen, was sie über Prävention, Digitalisierung, Wettbewerb und Selbstverwaltung denken. Ihre Antworten sollen in Empfehlungen für langfristige Strukturreformen einfließen.
Reaktionen auf Carsten Linnemann : Glückwünsche mit Widerhaken
Unmittelbar nachdem der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zum designierten Bundesgesundheitsminister ernannt wurde, schickten Verbände und Krankenkassen ihre Glückwünsche - und garnierten diese mit ihren Erwartungen. , Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Qualitätsportal : Das lange Warten auf Transparenz
Arztpraxen sind seit 2004 zu internem Qualitätsmanagement verpflichtet. Für Patientinnen und Patienten bleibt die Qualität ambulanter Versorgung dennoch schwer greifbar. Ein neues Portal des G-BA soll das ändern - startet aber frühestens 2029 und mit begrenzter Reichweite. Bringt das was?
Leihmutterschaft : „Fortpflanzungsindustrie“ oder berechtigter Wunsch?
Seit Jens Spahn mithilfe einer Leihmutter Vater geworden ist, wird heftig über Verbote, Doppelmoral und Ausbeutung gestritten. Doch was lässt sich wissenschaftlich über die Risiken und Chancen der Leihmutterschaft sagen?, Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Folgen der Teil-Legalisierung von Cannabis : Mehr Klinikeinweisungen wegen Vergiftungen und Psychosen
Karl Lauterbachs Versprechen war groß: Cannabis aus der Tabuzone holen, den Schwarzmarkt austrocknen, den Konsum sicherer machen. Zwei Jahre nach der Teillegalisierung liefert eine Studie im „Deutschen Ärzteblatt“ nun Zahlen, die zumindest einen Teil der Rechnung des ehemaligen Gesundheitsministers infrage stellen. Im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes landeten rund 1500 Menschen zusätzlich wegen Cannabiskonsums im Krankenhaus, vor allem wegen Vergiftungen und Psychosen.
Cannabis : Legal, aber nicht harmlos
Eine Studie zeigt: Seit der Teillegalisierung von Cannabis steigen die cannabisbedingten Krankenhauseinweisungen. Ein Grund könnte ausgerechnet das Medizinalcannabis sein, das online per Rezept bestellt werden kann. Abschließend geklärt ist das allerdings noch nicht., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
„Es reicht, dass sie alt und vielleicht ein bisschen blass ist“ : Entscheiden Ärzte zu leichtsinnig über Bluttransfusionen?
© Getty Images Blut wird knapp und teuer. Trotzdem greifen Kliniken oft zur Transfusion, ohne zu prüfen, ob sie nötig ist. Ein Konzept will das ändern – doch in Deutschland fehlt der verbindliche Rahmen. Von Jana Ehrhardt-Joswig Stand: heute, 07:35 Uhr Jetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugen Blut wird knapp in Deutschland – und teurer. Die Zahl der Spender sinkt, die Bevölkerung altert, und ältere Menschen brauchen häufiger Transfusionen. Angebot und Nachfrage laufen auseinander.
„Es reicht, dass sie alt und vielleicht ein bisschen blass ist“: Entscheiden Ärzte zu leichtsinnig über Bluttransfusionen?
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Bürokratieabbau : GeDIG soll 448 Millionen Euro Bürokratiekosten sparen
Das Kabinett hat das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen beschlossen. Es soll die ePA stärken, die Telematikinfrastruktur stabilisieren, die Datennutzung verbessern und nebenbei ganz viel Bürokratiekosten einsparen - erntet aber Kritik von Ärzteschaft und Hochschulmedizin., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Eine gute Idee? : Die Kassen sollen in die Patientenakten schauen – und Gesundheitsratschläge geben
© dpa/Benjamin Nolte Gesundheitsministerin Warken will, dass die Krankenkassen mehr Präventionsangebote machen. Dafür sollen sie Daten der elektronischen Patientenakte verwenden. Ärztevertreter sind entsetzt. Stand: heute, 14:50 Uhr Jetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugen Nina Warken entwickelt sich im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) immer mehr zu einer Leistungsträgerin.
Primärversorgung : Erst zum Hausarzt – was bringt das?
Der Hausarzt als erste Anlaufstelle, eine gezielte Patientensteuerung und bessere Versorgung: Das diskutierte Primärarzt- beziehungsweise Primärversorgungssystem soll das Gesundheitswesen entlasten. Doch was sagt die Wissenschaft dazu?, Von: Jana Ehrhardt-Joswig
GKV-Spargesetz : KBV warnt vor weniger Terminen und mehr Bürokratie
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums scharf: Weniger Geld bedeute weniger Personal, weniger Angebote und mehr Wartezeiten. Zugleich würden den Praxen neue Bürokratielasten aufgehalst., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
99. Gesundheitsministerkonferenz : Länder setzen auf Primärversorgung und Bürokratieabbau
Die Gesundheitsminister:innen der Länder wollen Fortschritte sehen: bei der Einführung des Primärversorgungssystem, beim Bürokratieabbau und in Sachen Prävention. Nachzulesen in der vorläufigen Niederschrift der GMK. Diese muss nun aber noch unter den Ländern abgestimmt werden., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Medizinregistergesetz : Im Grunde top – aber nicht ohne Flops
Mit dem Medizinregistergesetz will die Bundesregierung für Transparenz, Datenqualität und einen einheitlichen Rechtsrahmen sorgen. Das gefällt der Register-Community. Bei den Medizinregistertagen meldete sie jedoch auch Nachbesserungsbedarf an: bei Datenverknüpfung, Qualifizierung und Finanzierung., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Hilfsmittel : Warum drei Prozent nicht wenig sind
Bei einem Parlamentarischen Abend der Orthopädietechnik in der Thüringer Landesvertretung in Berlin stand das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Mittelpunkt. Vor allem der vorgesehene Drei-Prozent-Abschlag auf Hilfsmittelversorgungen stößt in der Branche auf scharfe Kritik.
Gematik-Geschäftsführer Hartge : „Die Komplexität soll gezielt reduziert werden“
Beim grenzüberschreitenden Gesundheitsdatenaustausch, der digitalen Identität und der störungsfreien Nutzung von Anwendungen im Gesundheitssektor spielt die Gematik eine entscheidende Rolle. Dem neuen Digitalgesetz für das Gesundheitswesen zufolge soll sie deshalb eine stärker steuernde Rolle einnehmen. Gematik-Geschäftsführer Florian Hartge mit Details.
Prävention : School Nurses: Raus aus dem Projektmodus
Ein interdisziplinäres Expertenbündnis fordert Schulgesundheitsfachkräfte an jeder Schule - gesetzlich verankert und dauerhaft finanziert. In einem aktuellen Bericht verweisen die Expert:innen auf internationale Evidenz, positive Effekte aus Modellprojekten und zeigen Optionen für eine bundesweite Umsetzung auf., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
Pflegereform : Entwurf „muss komplett vom Tisch“
Am 10. Juni werden die Verbände zum Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes befragt. Die Kritik ist schon jetzt massiv. Kommunen, Länder und Sozialverbände warnen vor neuen Lasten, gebrochenen Zusagen und einem Attraktivitätsverlust der Pflege., Von: Jana Ehrhardt-Joswig
EUDI-Wallet : Die digitale Brieftasche kommt – ist Deutschland bereit?
Mehrfach am Tag weisen Menschen digital nach, wer sie sind – meist beiläufig und ohne darüber nachzudenken: beim Blick aufs Smartphone, das sie per Gesichtserkennung entsperren; beim Ticketkauf in der Bahn-App; beim Abruf ihrer Gesundheitsdaten in der elektronischen Patientenakte (ePA).
Global Health : Weltgesundheitsversammlung will Neustart der globalen Gesundheitsarchitektur
Antibiotikaresistenzen, Gesundheitsfinanzierung, Strahlung: Die 79. Weltgesundheitsversammlung in Genf hat vieles beschlossen – etwa eine „Economics of Health for All“-Strategie, einen Aktionsplan gegen Antibiotika-Resistenzen oder eine Reform der globalen Gesundheitsarchitektur.
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