Dong Guangping trieb in einem weißen Schlauchboot. Als südkoreanische Fischer den früheren chinesischen Polizisten und Dissidenten 38 Seemeilen vor der Westküste von Südkorea entdeckten, war Dong schon dreißig Stunden auf See. Sein Außenbordmotor hatte versagt – eigentlich, sagte er später, wollte er Japan erreichen. Anfang der Woche griff ihn die südkoreanische Küstenwache auf. Jetzt ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Einwanderungsrecht.