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Learn more about Muck RackAward winning investigative reporter for the German weekly Die Zeit
A Special Award is presented to the late Regina Martinez of Proceso magazine and Forbidden Stories —a global network of investigative journalists whose mission is to continue the work of reporters threatened, censored or killed. Eight years after the 2012 murder of Martinez, journalists following her leads produced “The Cartel Project,” which linked politicians to drug traffickers in the state of Veracruz and discovered that she had been preparing to publish an explosive report about thousands of individuals who had mysteriously disappeared. Forbidden Stories reporters interviewed sources who had never spoken on-the-record, revealing how local authorities sabotaged the investigation into Martinez’s death and put a scapegoat behind bars without proof — a tactic similar to one used by the Greek government in the aftermath of George Polk’s murder.
In ihrem Stück Die Schlacht um Mariupol haben die Autorinnen und Autoren von ZEIT und ZEIT ONLINE das Wort Multimedia wörtlich genommen: Sie haben Videos, Karten, Satellitenbilder, Statistiken und Chatverläufe ausgewertet, um die Kampfhandlungen in Mariupol nachzuzeichnen, einem der schlimmsten Kriegsschauplätze in der Ukraine. Um eine Geschichte zu erzählen, die uns mitten hinein katapultiert in das Grauen, die fesselt und schockiert. Karsten Polke-Majewski, Kai Biermann, Paul Blickle, Annick Ehmann, Dorothea Fiedler, Christian Fuchs, Carla Grefe-Huge, Yassin Musharbash, Andreas Prost, Christina Schmidt, Julian Stahnke, Holger Stark, Julius Tröger, René Wiesenthal, Sascha Venohr, Anna Zhoukovets und Fritz Zimmermann machen die chaotische Gleichzeitigkeit des Krieges begreifbar – und zeigen, mit welcher Kraft die Ukrainerinnen und Ukrainer um ihr Leben und ihre Würde kämpfen.
Den Preis für die Beste Investigation erhält das „Pegasus-Projekt“, eine gemeinsame Recherche von „Süddeutscher Zeitung“ und „Zeit“. Verhandelt wird darin eines der großen Probleme dieser Zeit: Die Macht des Staates im digitalen Zeitalter. Eine israelische Firma hat eine Software erfunden, um die Smartphones von Kriminellen auszuspähen, zugleich wird sie als Waffe gegen Oppositionelle missbraucht. Das Pegasus-Projekt war eine internationale Recherche, in Deutschland wurde sie von zwei Redaktionen vorangetrieben, mit Bastian Obermayer, Ralf Wiegand, Frederik Obermaier; Moritz Baumstieger, Jannis Brühl, Bernd Dörries, Florian Flade, Kristiana Ludwig, Georg Mascolo, Hannes Munzinger, Max Muth, Nadia Pantel, David Pfeifer, Holger Stark, Kai Biermann, Sascha Venohr, Astrid Geisler, Gero von Randow, Jan Ross, Sven Wolters, Luisa Hommerich. „Eine gewaltige Untersuchung, eine starke Recherche, eine handwerklich herausragende Geschichte“, urteilte die Jury. „Wenn ein Thema die Investigativ-Journalisten in diesem Jahr gefordert hat, dann das Thema Spionagesoftware und Hackerangriffe, und kein Recherche-Team hat so überzeugend gearbeitet wie dieses.“