Klaus Dorsch
- Operations Management, Top Agrar
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Articles by Klaus Dorsch
Bayerns Bauernhöfe: Klein, aber vielseitig
Bayerns Landwirtschaft hat sich in den letzten beiden Jahren als relativ robust erwiesen. Das zeigt der Bayerische Agrarbericht, den Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber diese Woche vorstellte. Zwischen 2023 und 2025 sank die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe um rund 1,3 % pro Jahr auf rund 98.000 Betriebe, was vergleichsweise niedrig ist.
Baywa: Gläubiger lehnen Verzicht auf 100-Mio.-€-Anleihe ab
Mitte September hatten sich die Großaktionäre und Darlehensgeber der Baywa AG auf ein Eckpunktepapier (Term Sheet) zu einer angepassten Sanierungsvereinbarung geeinigt. Die Vereinbarung sah auch vor, dass die Gläubiger einer nachrangigen Hybridanleihe kompensationslos den Nominalbetrag „nahezu vollständig und aufgelaufene Zinsansprüche vollständig aufgeben“. Dies sei Voraussetzung für eine Gesamtlösung und die Umsetzung der angepassten Sanierungsvereinbarung, heißt es in dem Papier.
Erntekrone für Steinmeier: Signal der Wertschätzung für die Landwirtschaft
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gleich zu Beginn seiner Amtszeit die Tradition der Übergabe der Erntekrone wieder eingeführt und dabei im Vergleich zu früher eine Neuerung eingeführt: Die Übergabe findet seitdem nicht mehr wie früher im Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, statt, „sondern dort, wo das Getreide wächst und wo die Frauen sind, die die Erntekrone binden“, wie die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes Petra Bentkämper bei der Übergabe lobend...
Weidepflicht: Bio-Verbände warnen vor Scheitern des Trilogs
Die Verhandlungen über die Weidepflicht in der EU-Öko-Verordnung stehen vor einer entscheidenden Phase. Im abschließenden Trilog am Dienstag, 20. Oktober müssen EU-Kommission, -Rat und -Parlament eine Einigung erzielen. Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis warnen vor dem Scheitern der Verhandlungen.
Warum fallen HF3-Zuschläge für Kühe jetzt weg?
Die Haltungsform (HF) 3 ist in der Milchviehhaltung inzwischen weitverbreitet. Viele Molkereien loben Milchprodukte aus dieser Stufe gegenüber Verbrauchern aus und zahlen Zuschläge auf den Milchpreis. Weil viele Betriebe die Voraussetzungen damit ohnehin erfüllten, entstand auch für Schlachtkühe eine Vielzahl von HF3-Programmen. Schlachtbetriebe und Vermarkter zahlten dafür bislang meist 30 ct/kg SG Aufschlag, in einzelnen Programmen bis zu 50 ct/kg SG.
Futtermittelhilfe 2026: Baden-Württemberg startet Zuschussprogramm
Die diesjährige Dürre hat in großen Teilen Baden-Württembergs zu Futtermangel in Futterbaubetrieben geführt. Das Land hat deshalb das Hilfsprogramm „Futtermittelhilfe 2026“ aufgelegt, um besonders betroffene Betriebe zu unterstützen. Es soll Mehrkosten für dürrebedingte Zukäufe von Grobfutter für Raufutterfresser ausgleichen. Anträge für das Programm können vom 19. Oktober bis zum 30. November 2026 gestellt werden.
Sind Bayerns Bauernhöfe krisenresilient genug für den Ernstfall?
Damit die Grundversorgung der Bevölkerung auch in militärischen und nichtmilitärischen Krisensituationen gewährleistet ist, müssen die Produktions- und Lieferketten möglichst funktionsfähig bleiben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der landwirtschaftlichen Erzeugung zu. Doch wie gut sind die landwirtschaftlichen Betriebe auf solche Krisensituationen vorbereitet und in welchen Bereichen besteht hier besonderer Handlungsbedarf?
Willi Wittmann verabschiedet: Vermarktungsprofi der EG Südbayern
Die Gremien der EG Südbayern, der Miteigentümer der beiden EG-Schlachthöfe Landshut und Vilshofen Norbert Marcher sowie Vertreter der bayerischen Schweinebranche verabschiedeten den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Willi Wittmann in den Ruhestand. Wittmann verantwortete zuletzt die Ferkel- und Schlachtschweinevermarktung bei der EG Südbayern.
Düngerecht: Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg kippt Rote Gebiete
Mit 1,9 % roten Gebieten ist Baden-Württemberg das Bundesland mit dem geringsten Anteil dieser belasteten Flächen, die im Rahmen der Düngeverordnung (DüV) ausgewiesen wurden. Doch wie in vielen anderen Bundesländern hat nun auch dort ein Gericht diese Gebiete ebenso wie die gelben für ungültig erklärt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gab mit Urteil vom 22. September 2026 einer Normenkontrollklage betroffener Landwirte recht.
Was macht die Muswiese zum "Karpfham von Nordwürttemberg"?
Für viele Landwirte in Hohenlohe und in den daran angrenzenden Regionen ist die Muswiese im kleinen Ort Musdorf in der Gemeinde Rot am See ein echter Höhepunkt im Jahr. Das Einzugsgebiet der Messe umfasst neben dem nördlichen Baden-Württemberg auch Unter- und Mittelfranken sowie Nordschwaben. Der Handelsmarkt mit Landwirtschafts- und Gewerbeschau dauert von Samstag, den 10. Oktober, bis zum darauffolgenden Donnerstag (15.10). Mit rund 130 Ausstellern ist die Messe zahlenmäßig zwar überschaubar.
Baywa-Geschäftsbericht kommt später: Was die verzögerte Bilanz bedeutet
Die Baywa hinkt mit der Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen immer weiter hinterher. Laut einer Vorabbekanntmachung soll der Jahresfinanzbericht 2025 erst am 22. Dezember auf der Homepage der Baywa zugänglich sein. Der Konzernfinanzbericht für das 1. Halbjahr 2026 wird dort erst ab dem 26. Februar veröffentlicht werden.
Bauernpräsident Rukwied: Weniger Auflagen, mehr Zukunft für junge Generation
In einer leidenschaftlich geführten Rede forderte Joachim Rukwied, der Präsident des Landesbauernverbands Baden-Württemberg, die anwesenden Politiker beim Bauerntag des Landwirtschaftlichen Hauptfestes in Stuttgart zu einem grundsätzlichen Kurswechsel auf. Vertreten waren unter anderem Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) und die baden-württembergische Landwirtschaftsministerin Marion Gentges (CDU).
VGH kippt rote Gebiete in Baden-Württemberg
Mit 1,9 % roten Gebieten ist Baden-Württemberg das Bundesland mit dem geringsten Anteil dieser belasteten Flächen, die im Rahmen der Düngeverordnung (DüV) ausgewiesen wurden. Doch wie in vielen anderen Bundesländern hat nun auch dort ein Gericht diese Gebiete ebenso wie die gelben für ungültig erklärt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gab mit Urteil vom 22. September 2026 einer Normenkontrollklage betroffener Landwirte recht.
Crailsheim: Boeser Frischfleisch übernimmt Schlachthof von Vion
Die Boeser Frischfleisch GmbH ist neuer Eigentümer des Schlachthofes Crailsheim. Die Übernahme des Betriebs von der Vion Food Group wurde Anfang dieser Woche vollzogen. Damit führt das familiengeführte Fleischunternehmen mit den bisherigen Standorten in Frechen bei Köln und Schöppingen im Münsterland den Schlacht- und Zerlegebetrieb für Schwein und Rind weiter, der an der Schnittstelle der Veredelungsregionen Hohenlohe und Mittelfranken liegt. Der Schlachthof beschäftigt 600 Mitarbeiter.
THG-Quote für Landwirte: So sichern Sie sich Zusatzerlöse
Die Bundesregierung hat vor wenigen Monaten die Treibhausminderungsquote (THG-Quote) verlängert und deutlich verschärft. Sie verpflichtet Unternehmen, die Kraftstoffe in Deutschland in Verkehr bringen, deren CO₂‑Emissionen bis 2040 nun um 65 % zu senken. Sie können das erreichen, indem sie selbst Biokraftstoffe beimischen, grünen Wasserstoff verwenden oder Strom für Elektrofahrzeuge bereitstellen.
Themen, Termine, Preise: Infos für den Besuch des Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart
Ende September startet die größte Fachmesse für die Land- und Forstwirtschaft in Baden-Württemberg, das Landwirtschaftliche Hauptfest (LWH) in Stuttgart. Die Agrarmesse findet im vierjährigen Turnus direkt neben dem Cannstatter Wasen, dem großen Volksfest in Stuttgart, statt. Dieses Jahr hat sie vom Sonntag, den 27. September, bis Sonntag, den 4. Oktober, ihre Tore geöffnet. Der Landesbauernverband Baden-Württemberg ist Mitveranstalter.
Baywa einigt sich mit Gläubigern auf neue Sanierungsvereinbarung
Die Baywa AG hat inzwischen mit 267 von 268 erforderlichen Finanzierungspartnern und mit den beiden Großaktionären Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs AG und Raiffeisen Agrar Invest AG eine Einigung auf ein Eckpunktepapier (Term Sheet) erreicht, das wesentliche Details einer angepassten Sanierungsvereinbarung festlegt. Der Vorstand der Baywa AG erwartet, dass kurzfristig eine Einigung mit dem verbleibenden Finanzierungspartner erreicht wird.
Steuerstundung wegen Dürre: Wie hoch ist der Zins in Bayern?
In einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem Bayerischen Bauernverband hat Bayerns Finanzminister Albert Füracker Anfang August unbürokratische Hilfen für Betriebe versprochen, die u. a. durch die Dürre in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Im begründeten Einzelfall sollen betroffene Betriebe steuerliche Stundungen erhalten können, versprach der Finanzminister. Zudem sollten Einkommensteuer-Vorauszahlungen zügig und unbürokratisch an die tatsächliche aktuelle Ertragslage angepasst werden.
Japankäfer: Bayern richtet Quarantänezone bei Lindau ein
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) richtet erstmals in Bayern eine Quarantänezone zur Bekämpfung des Japankäfers ein. Nachdem der Schädling in den Lindauer Gemeinden Sigmarszell und Weißensberg in vielen Fällen nachgewiesen wurde, wurde dort seit September ein abgegrenztes Gebiet ausgewiesen. Die Quarantänezone besteht aus einer Befallszone, die ein Gebiet mit 1‑km-Radius um die fängigen Fallen umfasst. Daran schließt sich eine fünf Kilometer breite Pufferzone an.
Baywa hält Marktanteile bei Getreide: Kunden bleiben loyal trotz Ernteeinbruch
Die Baywa AG befindet sich seit zwei Jahren in einem Sanierungsverfahren, das erst kürzlich bis 2030 verlängert wurde. Doch wie entwickelt sich unter diesen Voraussetzungen das operative Geschäft beim Agrarhandels- und Technikkonzern. Baywa Vorständin Dr. Marlen Wienert berichtet von einer hohen Kundentreue, von den Anstrengungen zur Verbesserung der Profitabilität und dass die Baywa auch künftig in der Fläche bleiben will. Frau Dr. Wienert, die diesjährige Getreideernte ist beendet.
Baywa-Sanierung: Genossenschaften wollen Eigentümer bleiben, aber der Konzern muss liefern
Die genossenschaftlichen Eigentümer wollen die Baywa nicht aufgeben. Das macht Stefan Müller, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), im Gespräch mit top agrar deutlich. Die im GVB zusammengeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken sind über die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungsgesellschaft der Hauptaktionär der Baywa AG. Die angepasste Sanierungsvereinbarung verschafft dem Konzern mehr Zeit – verlangt den Eigentümern und Banken aber weitere Zugeständnisse ab.
EEG-Entwurf: Biogasbetriebe warnen vor wirtschaftlichem Aus
Für Georg Göller, Martin Müller und Michael Ritter und ihre Familien steht in den nächsten Wochen sehr viel auf dem Spiel. Alle drei Betriebe aus dem Landkreis Bamberg betreiben seit 2009 erfolgreich Biogasanlagen und fallen Ende 2029 aus der alten EEG-Förderung heraus. Sie haben ihre Anlage Stück für Stück weiterentwickelt, zwischen 440 und 915 kW elektrische Leistung installiert und versorgen Gewerbebetriebe bzw. Wohnhäuser mit Wärme. Doch nun steht alles auf dem Spiel.
Wie stark beeinträchtigt die Trockenheit die Ernteerträge in Süddeutschland?
Die Dürre dieses Sommers war für Baden-Württemberg und Bayern historisch. Das lag zum einen an der Rekordhitze, zum anderen daran, dass sie erstmals auch Regionen heimsuchte, die sonst fast immer mit ausreichend Niederschlägen gesegnet waren, wie Süd- und Südostbayern sowie Südwürttemberg. Auch in den Alpen und am Alpenrand regnete es weniger als sonst. Am gravierendsten sind die Folgen der Trockenheit in Süddeutschland auf dem Grünland und im Feldfutterbau.
Futtermangel wegen Dürre: Ökoverbände gründen gemeinsame Taskforce
Die deutschen Ökoanbauverbände Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Ecoland, GÄA, Naturland, Verbund Ökohöfe reagieren auf die angespannte Futtermittelsituation und gründen die gemeinsame „Taskforce Dürre“. Durch die Zusammenarbeit wollen die Verbände die bei ihnen organisierten Betriebe bei der Suche nach verfügbaren Futtermittelquellen bestmöglich unterstützen. Im Mittelpunkt steht die bundesweite und verbandsübergreifende Vermittlung von Biofuttermitteln.
Karpfham 2026: Die Neuheiten der Aussteller
Ab Freitag, den 28. August, öffnet Süddeutschlands größte Landwirtschaftsmesse, die Rottalschau in Karpfham, wieder ihre Tore. Die insgesamt 650 Aussteller haben wieder viele Neuheiten mitgebracht. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor. Mammut bringt unter anderem die Silowalze SK 300 XL mit nach Karpfham. Sie wurde für große Fahrsilos entwickelt und soll mit einem Gesamtgewicht von bis zu 4,5 t eine hohe Verdichtungsleistung erreichen.
Rottalschau Karpfham 2026: Mehr Aussteller, mehr Landtechnik, freier Eintritt
Schnell gelesen Die Rottalschau findet dieses Jahr von Freitag, den 28. August, bis Dienstag, den 1. September, statt. Die Öffnungszeiten der Messe sind täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Parken kostet 5 €/Tag. Die Kombination aus Messe und Volksfest zieht viele Besucher an. Die meisten von ihnen kommen aus Süddeutschland und Österreich. top agrar, top farmplan und die Landakademie finden Sie am Stand mit der Nummer 4606 direkt am Hauptweg Richtung Festplatz.
Dürre und Preisdruck: Bayern erleichtert Steuerzahlungen für Landwirte
Wegen der Trockenheit und des Verfalls der Erzeugerpreise bei Schlachtschweinen und Ferkeln stehen mittlerweile viele landwirtschaftliche Betriebe wirtschaftlich massiv unter Druck. Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte den Betroffen jetzt Hilfen zu. „Bayern hilft nach Kräften mit schnellen und unbürokratischen steuerlichen Maßnahmen. Was wir in Bayern machen können, machen wir“, versprach der Minister.
Trockenheit in Bayern: Grünland leidet, Futterknappheit wächst
Die anhaltende Trockenheit und Hitze machen Bayerns Land- und Forstwirtschaft zunehmend zu schaffen. Bereits jetzt zeichnen sich gravierende Folgen für Ernte, Futtermittelversorgung und den Zustand der heimischen Wälder ab, berichtet der Bayerische Bauernverband (BBV). In einer aktuellen Umfrage des BBV berichten die Betriebe von massiven Auswirkungen der Trockenheit und Hitze, insbesondere für das Grünland.
Biohof Neudecker senkt Stromkosten mit eigenem Energiemix
Schnell gelesen Mit PV-Aufdachanlagen hat Anton Neudecker vor 20 Jahren die Energieerzeugung gestartet. Mit seiner Agri-PV-Anlage im Hennenauslauf kommt er jetzt auf eine Gesamtleistung von 1,85 MW. Mit Hilfe eines Stromspeichers nutzt er einen erheblichen Teil des PV-Stroms im Betrieb und betreibt eine öffentliche Schnellladestation. Einen Lkw und fünf Pkws hat er in seinem Betrieb auf E-Antrieb umgestellt. Nächste Investition ist ein E-Radlader. Seine Biogasanlage hat er 2014 dreifach überbaut.
Düngerecht: Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will neue Düngeverordnung bis 2027 schaffen
Bund und Länder ringen weiterhin um einen Kompromiss für eine neue Düngeverordnung. Seit Neuestem sind drei Varianten mit und ohne Rote Gebiete im Spiel. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber will spätestens zur Agrarministerkonferenz im September eine Gesamtlösung für die Düngesaison 2027 aushandeln. Notfalls mit einer Wahlmöglichkeit je nach Bundesland. Ein Interview dazu, wie die Varianten aussehen und wie eine Einigung darauf gelingen soll.
KULAP 2027: Bayern bietet alle Maßnahmen unverändert an
Angesichts von unbeständigem Wetter, schwierigen Bedingungen und kaum verlässlichen Aussichten verspricht Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber Planungssicherheit beim bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP). „Ich habe entschieden, dass wir auch im kommenden Jahr alle unsere KULAP-Maßnahmen aus dem Jahr 2026 unverändert wieder für eine Neubeantragung anbieten“, teilte die Ministerin mit. Mehr als 60.000 Neu- bzw.
Trockenheit in Bayern verschärft Krise: Kaniber fordert mehr Hilfen
Treffen Trockenheit, steigende Kosten und rückläufige Einnahmen zusammen, geraten viele Betriebe in wirtschaftliche Bedrängnis. Für Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ist das nicht nur ein Problem für einzelne Höfe. „Wenn unsere Betriebe auch künftig für Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Landschaftspflege sorgen sollen, müssen wir ihnen wirtschaftlich den Rücken stärken“, fordert Kaniber. Gerade jetzt bräuchten sie Planungssicherheit, Liquidität und vor allem weniger Bürokratie.
Baden-Württembergs Landwirtschaftsministerin Gentges: Mehr Vertrauen statt Bürokratie für die Landwirte
Frau Gentges, Sie waren von 2021 bis 2026 Ministerin für Justiz und Migration in Baden-Württemberg und sind nun ins neu zugeschnittene Landwirtschaftsministerium gewechselt. Wie haben Sie diesen Wechsel erlebt? Marion Gentges: Ich war fünf Jahre lang mit ganzem Herzen Justiz- und Migrationsministerin und der Rechtsstaat und die, die ihn Tag für Tag stützen und verteidigen, werden mir immer am Herzen liegen.
Schweinehalter entlasten: BBV verlangt Zinszuschüsse und Steuerhilfe
Nach einem Krisengespräch mit Vertretern aus Erzeugung, Vermarktung und Schlachtung fordert der Bayerische Bauernverband (BBV) angesichts der alarmierenden Situation der Schweinehalter dringend Unterstützung von der Politik. Die aktuellen Erzeugerpreise deckten nicht einmal mehr die variablen Kosten, auch im Biosegment nicht. Nicht nur die Rentabilität bleibe auf der Strecke, sondern auch die Liquidität. Den Schweinehaltern fehle schlicht das Geld, um die Produktion aufrechtzuerhalten.
Bundeskabinett verschiebt umstrittenen Gesetzentwurf zur Natürlichen Infrastruktur
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur und zur Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung nicht wie vorgesehen behandelt. Vergangene Woche haben die CDU/CSU-geführten Agrarressorts der Länder in einem Schreiben an den Chef des Bundeskanzleramts vor dem Gesetz gewarnt und gebeten, den Gesetzentwurf so nicht zu verabschieden.
Länder schlagen Alarm: Gesetzentwurf zur natürlichen Infrastruktur bedroht die Landwirtschaft
Er klingt harmlos, doch sollte er so umgesetzt werden, könnte er den Landwirten in Deutschland riesige Probleme bereiten: der Gesetzentwurf zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur, der am Mittwoch dieser Woche zur Anhörung freigegeben werden soll, womit der parlamentarische Prozess starten würde. Darauf weist Marion Gentges, Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, hin.
Düngerecht: Noch ein Vorschlag
Während in der Praxis die Güllefässer weiter rollen, zeichnet sich politisch noch keine Einigung zur neuen Düngeverordnung ab.(Bildquelle: Schlotmann) Die Bundesländer hatten zwei Ansätze für eine neue Düngeverordnung vorgeschlagen. Aus Berlin kommt jetzt ein dritter. Für Landwirte bleibt alles vage. Startseite Wochenblatt 30/2026 Landwirtschaft Regionales und Rundschau Düngerecht: Noch ein Vorschlag Bund und Länder ringen weiter um einen Kompromiss für eine neue Düngeverordnung.
Düngerecht: Kaniber will neue Düngeverordnung bis 2027 schaffen
Bund und Länder ringen weiterhin um einen Kompromiss für eine neue Düngeverordnung. Seit Neuestem sind drei Varianten mit und ohne Rote Gebiete im Spiel. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber will spätestens zur Agrarministerkonferenz im September eine Gesamtlösung für die Düngesaison 2027 aushandeln. Notfalls mit einer Wahlmöglichkeit je nach Bundesland. Ein Interview dazu, wie die Varianten aussehen und wie eine Einigung darauf gelingen soll.
Hohe Düngerpreise: Sollten Landwirte jetzt den Anbau im Ackerbau anpassen?
Unsere Autoren: Ludwig Gehrig und Charlotte Aue, LBB Ländliche Betriebsgründungs- und Beratungsgesellschaft mbH, Göttingen Mit der Ernte 2026 wird die Planung für das Anbaujahr 2026/27 konkret. Vor allem die stark gestiegenen Düngerpreise beeinflussen die Konkurrenzverhältnisse der Feldfrüchte untereinander.
Gericht stoppt Offenlegung von Pflanzenschutzdaten in Baden-Württemberg
Im Verfahren um die Offenlegung von Pflanzenschutz-Anwendungsdaten hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen zugunsten eines betroffenen Landwirts entschieden. Nachdem eine erste Klage im Mai noch erfolglos geblieben war, stoppte das Gericht jetzt die Herausgabe der Daten. Über die Plattform „FragDenStaat“ gingen im Jahr 2024 Anfragen bei mehreren Landratsämtern in Baden-Württemberg ein. Ziel war die Herausgabe von Pflanzenschutz-Anwendungsdaten von zwölf Landwirtinnen und Landwirten.
Baywa vorerst gerettet: Banken und Aktionäre einigen sich auf Sanierungskonzept
Wie die Baywa AG am Dienstagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung verlautbarte, scheint das Ringen der Gläubigerbanken und der beiden Großaktionäre um das Schließen einer Milliardenlücke im Sanierungsplan der Baywa zu einer Einigung grundsätzlichen geführt zu haben. Stimmen die Gremien beider Parteien zu und werden die offenen Details noch geklärt, soll die Grundsatzverständigung bis Herbst 2026 in eine entsprechende Sanierungsvereinbarung überführt werden.
Baywa-Sanierung: Schuldenschnitt soll 1 Mrd. € Finanzlücke schließen
Angeblich stehen die großen Gläubigerbanken und die beiden Hauptaktionäre der Baywa AG kurz vor einer Einigung zur Neugestaltung des Sanierungsplanes. Das berichten das Handelsblatt und der Platow-Brief. Laut Handelsblatt soll die Lösung schon am Dienstag dieser Woche präsentiert werden. Im Kern geht es bei den wochenlangen und sehr hart geführten Verhandlungen um die Frage, wie die Finanzlücke von rund 1 Mrd.
Stromernte im Hühnerauslauf: Biohof Neudecker kombiniert Tierhaltung und Agri-PV
Die 3.000 Biolegehennen sind für Anton und Barbara Neudecker nur einer von mehreren Betriebszweigen. Mit zehn Mitarbeitern bewirtschaftet das Ehepaar in Gurnhub im nördlichen Landkreis Erding unter anderem 380 ha Bioackerland und baut dort auch Zuckermais an. Schnell gelesen Solarhütten im Auslauf der Hennen im Betrieb Neudecker erzeugen günstig Strom und bieten den Tieren Schutz. Die Solarhütten waren verfahrensfrei, weil ihre Größe die Grenze für die Genehmigungspflicht unterschreitet.
Düngerecht ohne Rote Gebiete? Vorstoß aus Bayern sorgt für Bewegung
Diskussion um Rote Gebiete Kehren die Roten Gebiete zurück oder wird ab 2027 im Düngrecht alles ganz anders? Woran werden sich Landwirte bei der Herbstdüngung 2026 und der Frühjahrsdüngung 2027 halten müssen? Darüber herrscht in der Landwirtschaft aktuell viel Unsicherheit. Auf dem Bauerntag Ende Juni in Freiburg kündigte Agrarminister Alois Rainer (CSU) erneut eine stärker verursachergerechte und praxisnahe Lösung für die Düngeverordnung an.
Bayern drängt auf Düngerecht ohne Rote Gebiete und mit weniger Bürokratie
Diskussion um Rote Gebiete Kehren die Roten Gebiete zurück oder wird ab 2027 im Düngrecht alles ganz anders? Woran werden sich Landwirte bei der Herbstdüngung 2026 und der Frühjahrsdüngung 2027 halten müssen? Darüber herrscht in der Landwirtschaft aktuell viel Unsicherheit. Auf dem Bauerntag Ende Juni in Freiburg kündigte Agrarminister Alois Rainer (CSU) erneut eine stärker verursachergerechte und praxisnahe Lösung für die Düngeverordnung an.
Stromernte im Hühnerauslauf: Biohof Neudecker kombiniert Tierhaltung und PV
Die 3.000 Biolegehennen sind für Anton und Barbara Neudecker nur einer von mehreren Betriebszweigen. Mit zehn Mitarbeitern bewirtschaftet das Ehepaar in Gurnhub im nördlichen Landkreis Erding unter anderem 380 ha Bioackerland und baut dort auch Zuckermais an. Schnell gelesen Solarhütten im Auslauf der Hennen im Betrieb Neudecker erzeugen günstig Strom und bieten den Tieren Schutz. Die Solarhütten waren verfahrensfrei, weil ihre Größe die Grenze für die Genehmigungspflicht unterschreitet.
Baywa Baumärkte: Insolvenz ohne Auswirkungen auf den laufenden Sanierungsplan
Die Baumarktkette Hellweg, die auch die Baywa Bau- und Gartenmärkte betreibt, hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Die inhabergeführte Hellweggruppe hat die Baywa Baumärkte bereits 2012 von der Baywa AG gekauft und durfte die 49 Filialen unter diesem Namen weiterführen. Allerdings hält die Baywa AG noch 15 % Anteile an den Baumärkten. Zudem ist sie bei einem Teil der Filialen Eigentümerin der Immobilien. Und sie hat noch Forderungen an die Hellweg-Gruppe.
Baywa Baumärkte: Insolvenz ohne Auswirkungen auf den laufenden Sanierungsplan
Die Baumarktkette Hellweg, die auch die Baywa Bau- und Gartenmärkte betreibt, hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Die inhabergeführte Hellweggruppe hat die Baywa Baumärkte bereits 2012 von der Baywa AG gekauft und durfte die 49 Filialen unter diesem Namen weiterführen. Allerdings hält die Baywa AG noch 15 % Anteile an den Baumärkten. Zudem ist sie bei einem Teil der Filialen Eigentümerin der Immobilien. Und sie hat noch Forderungen an die Hellweg-Gruppe.
Tierwohlfleisch bei Edeka: Schweinehalter kritisieren Ende des Kostpreismodells
Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hat in den letzten Jahren immer wieder betont, die Vermarktung von Schweinen aus Haltungsform (HF) 3 und 4 deutlich auszubauen. Viele Unternehmen haben Tierwohlprogramme aufgelegt und Ferkelerzeuger und Mäster angesprochen, auf höhere Haltungsformen umzustellen. Vor zwei Jahren hat auch die Edeka Regionalgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen (NST) intensiv nach Betrieben für ihr Bauernschätze-Programm gesucht.
BayProTier 2026: Diese Förderung gibt es für Sauen, Ferkel und Rinder
Bayern setzt sein Tierwohlprogramm BayProTier für Sauen, Ferkel und Mastschweine sowie für Mast- und Aufzuchtrinder in der Förderperiode 2026/26 fort Die Antragstellung dafür ist im Juni 2026 über das Serviceportal iBALIS möglich. Erstantragsteller sowie Antragsteller, die bereits 2023 einen Antrag gestellt haben, müssen ab einer beantragten Fördersumme über 5.000 € eine betriebliche Stellungnahme anfertigen lassen und zur Antragstellung in iBALIS hochladen. Ökobetriebe sind hiervon ausgenommen.
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