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Articles by Lukas Sustala
The time is now: improving European competitiveness
This article argues that Europe is at a critical juncture: it is facing geopolitical threats from Russia and the US while experiencing a steep decline in its share of global GDP. It further argues that to regain competitiveness, Europe must act decisively across four main areas: finances, regulation, research and development, and security.
Die hohen Steuern sind längst ein Standortnachteil
Die nächste Steuererhöhung kommt bestimmt. Soviel weiß der gelernte Steuerzahler in Österreich. Den vielen medial wirksamen „Entlastungskampagnen“ zum Trotz rangiert das Land unter den Industrienationen auf Rang drei bei der Abgabenquote. Mitten in der Pandemie stieg diese auf den höchsten Stand in 20 Jahren. Für die Durchschnittsverdiener ermittelt die OECD, der Thinktank der Industrienationen, eine durchschnittliche Belastung mit Steuern und Abgaben von rund 46,8 Prozent, der dritthöchste Wert.
Die Steuern sind längst ein Standortnachteil
Die nächste Steuererhöhung kommt bestimmt. Soviel weiß der gelernte Steuerzahler in Österreich. Den vielen medial wirksamen „Entlastungskampagnen“ zum Trotz rangiert das Land unter den Industrienationen auf Rang drei bei der Abgabenquote. Mitten in der Pandemie stieg diese auf den höchsten Stand in 20 Jahren. Für die Durchschnittsverdiener ermittelt die OECD, der Thinktank der Industrienationen, eine durchschnittliche Belastung mit Steuern und Abgaben von rund 46,8 Prozent, der dritthöchste Wert.
Wettbewerbsnachteile und Wohlstandsverlust als Folge
Die nächste Steuererhöhung kommt bestimmt. Soviel weiß der gelernte Steuerzahler in Österreich. Den vielen medial wirksamen „Entlastungskampagnen“ zum Trotz rangiert das Land unter den Industrienationen auf Rang drei bei der Abgabenquote. Mitten in der Pandemie stieg diese auf den höchsten Stand in 20 Jahren. Für die Durchschnittsverdiener ermittelt die OECD, der Thinktank der Industrienationen, eine durchschnittliche Belastung mit Steuern und Abgaben von rund 46,8 Prozent, der dritthöchste Wert.
Wie der Staat die Inflation unnötig verschärft
Wir müssen aber auch über die Energiemärkte sprechen. Denn Energie trägt gerade einiges zur höheren Inflation in Österreich bei, und das, obwohl die Strompreisbremse und die gesunkenen Gaspreise eigentlich die Lage entspannen. Doch in anderen Ländern geht es eben viel schneller wieder nach unten. Der Vergleich mit den Niederlanden zeigt etwa, dass die Energiepreise in Österreich zwar zunächst etwas langsamer nach oben gegangen sind. Allerdings verharren sie jetzt auch auf einem sehr hohen Niveau.
Lob der Demokratie oder: Vom „Ich“ zum „Wir“
Gastbeitrag 19.04.2023 8min Lesezeit Demokratie braucht Gemeinschaft. Sie lebt von Teilhabe und Teilnahme. Doch diese Grundanforderung der Demokratie scheint zunehmend gefährdet – kein guter Zustand. Ein neues Buch liefert eine kluge Gegenwarts-Diagnostik und redet uns ins Gewissen. „Die Hölle“, so wusste Jean-Paul Sartre, „das sind die Anderen“.
3 Gründe, warum das Leben noch länger teuer bleiben wird
Artikel 18.04.2023 8min Lesezeit Eine Beschwerde hält Österreich in Atem: Es wird alles immer teurer. Die dauerhaft hohe Inflation stellt viele Menschen vor Probleme, und das mittlerweile seit über einem Jahr. Zeit, dass es endlich wieder normal wird, fordert man da zu Recht. Aber die unangenehme Wahrheit ist: Momentan sieht es nicht so aus, als würde das wirtschaftliche Leben wieder so wie früher. Zumindest nicht so schnell. Woher kommt die Teuerung eigentlich?
Wie schlecht ist eigentlich unser Studium?
Gastbeitrag 18.04.2023 10min Lesezeit Studieren ist für viele Schüler:innen ein großer Traum, von dem sie nur noch die Matura trennt. „Im Studium wird alles besser“, beschwert man sich über das marode Schulsystem, in dem man sich tagein, tagaus abquält, seit man denken kann. Bald, so die Hoffnung, kann man selbstbestimmt lernen, was, wie und wo man will. Noch unwissend, was auf einen wartet, fragt man sich bald, was an einem Studium wirklich „befreiend“ ist. Was heißt „lost“ auf Akademisch?
Neue Abenteuer mit der Gießkanne
Artikel 14.04.2023 9min Lesezeit Auch 2023 kommen vom Staat wieder hohe Hilfs- und Ausgleichszahlungen. Diese sind selten treffsicher, heizen aber auf jeden Fall die Inflation an. Was es braucht, um einen besseren Umgang mit Steuergeld zu ermöglichen. Es ist eine Situation, die man sich vor ein paar Jahren noch nicht hätte vorstellen können – aber mittlerweile ist es ein ganz normales Gesprächsthema, wie viel Geld man dieses Jahr vom Staat bekommt.
Zentralbanker: Der unattraktivste Job im Jahr 2023
Gastbeitrag 14.04.2023 11min Lesezeit In der Zeit zwischen Staatsschuldenkrise und Corona-Pandemie war der Job eines Zentralbankers der EZB zumeist recht entspannt. Ja natürlich, die Inflation war geringer, als sie es wollten, was realwirtschaftliche Auswirkungen hatte. Aber es gab keine großen, akuten Feuer, die zu löschen gewesen wären. Das hat sich in den vergangenen Monaten rasch geändert. Die Inflationsraten schossen in die Höhe, zeitweise waren sie sogar zweistellig.
Ein Plädoyer für smarte Austerität
Artikel 13.04.2023 9min Lesezeit Es will zwar niemand hören: Aber es ist Zeit für Sparpolitik. Der sonst eher zurückhaltende Fiskalratspräsident Christoph Badelt hat sich jüngst mit ungewohnt klaren Worten im Sinne der Steuerzahler:innen geäußert: Das ist ein hartes Urteil über die Hilfen- und Subventionspolitik der vergangenen Jahre.
Unser Geld für Putins Krieg
Zumindest der „Energiekrieg“, den Putin gegen den Westen führt, scheint für Russland verloren. Und was macht Österreich? Der Autor: Lukas Sustala (*1986) ist studierter Volkswirt und Direktor des Neos Labs, der Parteiakademie der Neos. Die Situation, in der sich die Bürger in Westeuropa befinden, bezeichnete der Historiker Timothy Garton Ash kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine als „tragisch“: Mit ihrer Gasrechnung bezahlen sie für einen blutigen Krieg, den sie nicht wollen.
Wie Junge Karriere machen | Der Pragmaticus
Post vom Pragmaticus Der Pragmaticus-Newsletter. Jede Woche das Wichtigste in Ihrem Posteingang. Wir dürfen Sie per E-Mail oder anderem elektronischen Weg über Events und Produkte informieren. Informationen darüber, welche personenbezogenen Daten wir über Sie erfassen und wie wir diese verarbeiten (einschließlich Informationen darüber, wie wir unsere Website für Sie personalisieren und auf Sie abgestimmte Inhalte übermitteln), finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien.
Genug geholfen? Ja, sagt Lukas Sustala
In Österreich beobachtet man gerade eine paradoxe Wirtschaftspolitik. Zum einen gibt der Staat Zigmilliarden für die Bewältigung der Teuerungskrise aus. Die Übersicht über all die Boni, Zuschüsse, Gutscheine oder Preisbremsen haben viele längst verloren; die bloßen Volumina sind international rekordverdächtig. Dennoch steigt offenbar der Druck, immer mehr zu helfen.
Sind die Streiks gerechtfertigt? Nein, sagt Lukas Sustala
Die Ziele bei den aktuellen Lohnverhandlungen sind klar: Angesichts der Rekordinflation geht es darum, Einbußen bei der Kaufkraft zu verhindern. Das ist wichtig und richtig. Das haben die traditionell mächtigen Metaller-Gewerkschaften geschafft, ebenso die Beamten und der Handel. Ganz ohne Streik. Anders sah es auf der Schiene aus. Ausgerechnet in der von der öffentlichen Hand, also von uns allen, finanzierten Bahnbranche war ein streikloser Kompromiss nicht möglich.
Kein Klimaschutz ohne Kapitalismus
Kommentar 20.10.2022 12min Lesezeit Klar, es gibt in kapitalistischen Gesellschaften beim Klimaschutz Handlungsbedarf. Aber in einer Welt, in der etatistische Utopien unweigerlich in Katastrophen enden, sind kapitalistische Innovationsfähigkeit und freie Märkte mit den richtigen Rahmenbedingungen unsere beste Chance für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Lukas Sustala: Runter mit Abgaben und Steuern statt maximal rauf mit Löhnen
Dieser Herbst ist anders. Lohnverhandlungen waren bei einer Inflation von rund zwei Prozent stets ein minutiös abgestimmtes Ritual im sozialpartnerschaftlichen Österreich. Doch im Angesicht einer Inflationsrate von über neun Prozent ist die Herbstlohnrunde eher eine Improvisation ohne Drehbuch. Die Forderung der Gewerkschaften, keinen Reallohnverlust zu akzeptieren, ist nachvollziehbar und logisch. Die Einkommen der Menschen, die sie vertreten, zu schützen, ist ihr Job.
Soll die OMV verstaatlicht werden? Nein, sagt Lukas Sustala.
Darf’s ein bisserl mehr Staat sein? In der Energiekrise tischen Österreichs Parteien den Bürgern gerade Altbewährtes auf. Nirgends sind die Vorschläge so alt wie von linker Seite. SPÖ-Niederösterreich-Chef Franz Schnabl forderte jüngst etwa, die OMV zu verstaatlichen, weil der Konzern wegen der hohen Spritpreise Milliarden verdiene. Eine vollständig verstaatlichte OMV, so die Logik, soll zwei Versprechen einlösen: Sprit und Gas sollen billiger werden, und der Konzern soll weniger verdienen.
Mehr Unternehmergeist bitte!
Entrümpelung. Österreich habe einen teuren Sozialstaat und eine große Verwaltung - beides arbeite teils ineffizient, sagt Lukas Sustala, Direktor der Parteiakademie der Neos. Er fordert mehr Raum für Unternehmergeist. SN/ecowin Lukas Sustala: „Viele Geschäfte wurden über Monate geschlossen, diese ,Enteignung‘ aber mit einem Fleckerlteppich an Coronahilfen kompensiert. “ Viel ist dieser Tage von einem Comeback die Rede.
Arbeitslosigkeit: Die Eine-Million-Frage
1945 1960 1980 2000 2020 Derzeit sind eine Million Menschen in Österreich arbeitslos oder zur Kurzarbeit angemeldet. Nach drei Lockdowns muss unsere Arbeitsmarktpolitik endlich umdenken. Ein Gastkommentar. 1945 1960 1980 2000 2020 Derzeit sind eine Million Menschen in Österreich arbeitslos oder zur Kurzarbeit angemeldet. Nach drei Lockdowns muss unsere Arbeitsmarktpolitik endlich umdenken. Ein Gastkommentar. Es ist eine scheinbar simple Lösung: Distanz.
Rot-Pink in Wien: Erstmals echte liberale Chancen
02.12.2020 um 15:02 "Eine Pop-up-Eliteuni am Viktor-Adler-Markt?" - "Solange es keine Parkplätze kostet" Peter Kufner Kritiker und Bedenkenträger der ersten Neos-Regierungsbeteiligung gibt es viele. Ihren Argumenten lässt sich einiges entgegensetzen. Eine Replik. Wien, so hat Franz Schellhorn vor einigen Tagen an dieser Stelle („Die Presse“, 28. 11.) geschrieben, war einmal das Zentrum des Liberalismus.
"Zeit für Anleihenkäufe noch nicht gekommen"
Nowotny: Unmittelbar ist es ganz offensichtlich, dass das Inflationsziel von unter, aber nahe zwei Prozent deutlich unter- und nicht übertroffen wird. Wir haben in der Eurozone zwar keine Deflation, aber doch sehr niedrige Inflationsraten. Ich persönlich sehe derzeit keine Deflationsperspektive.
Ein neuer Stil ist nicht genug
Marketing is no good when your product is no good. Das politisch gelernte Ritual, oft wiederholten Ankündigungen keine Reformen folgen zu lassen, lässt in jedem Fall Skepsis aufkommen. Im Wirtschaftsbericht 2016 sind nur ganz grobe Leitlinien skizziert, wie schon in den Berichten vor ihm. Die wirtschaftspolitischen Pflöcke sind schon so oft eingeschlagen worden, dass sich das Verfassen des Berichts längst wie eine Sisyphusarbeit für das koordinierende Wirtschaftsministerium anfühlen muss.
Mit Attac-Ideologie im Schulbuch gegen den Neoliberalismus
Es passiert selten, dass meine ehemaligen Universitätsprofessoren erboste E-Mails verfassen, in deren Betreffzeile das Wort „skandalös“ und viele Rufzeichen vorkommen. Doch eine Grafik in einem Schulbuch, „Geospots“ für die 7. und 8. Schulstufe, hat genau das geschafft. Abgebildet sind angeblich die gängigen Wirtschaftstheorien.
Die Unternehmer erobern das All
Mit SpaceX hat ein privates Raumfahrtunternehmen erstmals seine Rakete wieder sicher auf dem Boden gelandet, nachdem zuvor elf Satelliten in den Orbit geschickt wurden. Der Milliardär Elon Musk beweist damit, dass private Anbieter nicht nur günstig, sondern auch innovativ sein können.
Der „Plan B“ der Bank Austria in Zahlen
Die Bank Austria muss ihr Filialgeschäft doch nicht verkaufen. Stattdessen ist „Plan B“ in Kraft getreten: Die österreichische Großbank muss ihr Privatkundengeschäft kräftig sanieren, Filialen schließen, Personal abbauen. Das Sparpaket in Zahlen. 300 Millionen Euro muss die Bank Austria im Privatkundengeschäft bis 2018 sparen. Damit wird das bereits beschlossene Sparpaket von 150 Millionen Euro verdoppelt. 3.500 Mitarbeiter beschäftigt die…
Wenn ein Automat bessere Politik macht
Dass das Pensionsantrittsalter mit der Lebenserwartung steigen soll, fordern Experten seit Jahren. In der Großen Koalition sorgt der Automatismus seit ebenso langer Zeit für Krach. Dabei bestünde sein Sinn eigentlich gerade darin, den Regierungsparteien Streit zu ersparen.
Der Candy-Shop macht süchtig - und ist damit ein Milliardengeschäft
Call of Duty goes Candy Crush. 5,9 Milliarden Dollar zahlt der US-Spielekonzern Activision Blizzard für King Digital Entertainment. Was das US-Unternehmen mit der Übernahme vorhat.
FinTech und die Banken: Wer hier wen rettet
Alle paar Jahre gilt ein neuer Technologiesektor als große Hoffnung unter Investoren, Unternehmern und der Industrie. Was vor zwei Jahren noch Cloud- und Enterprise-Services war, ist heute FinTech – kurz für Financial Technologies. Innovationen in diesem Bereich ziehen Geldgeber aus der „Old Economy“ und der Wagniskapitalszene an.
NZZ.at
Dieses Budget markiert eine lange erwartete Trendwende in der österreichischen Finanzpolitik. Der Schuldenstand wird von jetzt an wirklich sinken, die schon oft vermessene Verwaltungsreserve angezapft und die Weichen auf Zukunft gestellt. Wenn ein Budget in Zahlen gegossene Politik ist, dann spricht aus diesem Budget vor allem eines: Reformpolitik. Dabei haben wir es nicht leicht, so ehrlich muss man sein. Die internationalen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd.
NZZ.at
Ein Crash auf dem chinesischen Aktienmarkt hat eine Schockwelle auf den weltweiten Finanzmärkten ausgelöst. Doch Panik ist kein guter Ratgeber. Der „Schwarze Montag“ an den chinesischen Märkten hat sich auch auf die übrigen Aktienmärkte ausgeweitet. Europäische Leitbörsen sind drastisch gefallen, der deutsche Dax etwa knapp 400 Punkte oder vier Prozent. Im August hat der deutsche Leitindex knapp 15,5 Prozent seines Wertes eingebüßt. Ist das nun ein Grund zur Panik?
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