Marc Brost
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Articles by Marc Brost
Trumps irrer Diesel-Deal – er braucht keinen Treibstoff, er braucht etwas anderes
Energiekrise „Anstatt die harten Sanktionen umzusetzen, für die Graham bis zu seinem letzten Atemzug gekämpft hat“, würde Trump nun „Putins Kriegsmaschinerie befeuern“, wütete Mike Pence auf X. Tatsächlich dürfte Trumps spektakulärer Diesel-Deal ziemlich wenig mit Diesel zu tun haben – und viel mehr mit der Frage, wem Trump die Verantwortung für die hohen Spritpreise in den USA zuschieben will.
Trumps irrer Diesel-Deal mit Russland – dahinter steckt ein perfides Manöver
Energiekrise „Anstatt die harten Sanktionen umzusetzen, für die Graham bis zu seinem letzten Atemzug gekämpft hat“, würde Trump nun „Putins Kriegsmaschinerie befeuern“, wütete Mike Pence auf X. Tatsächlich dürfte Trumps spektakulärer Diesel-Deal ziemlich wenig mit Diesel zu tun haben – und viel mehr mit der Frage, wem Trump die Verantwortung für die hohen Spritpreise in den USA zuschieben will.
Die Wut-Eskalation: „Es tropft durch die Decke, Ungeziefer, alles wirkt verdreckt“
Militärausgaben steigen, Schulen verkommen Aus einzelnen Protesten gegen die schlimmen Zustände an Frankreichs Schulen ist ein landesweiter Flächenbrand geworden. Ist die Gewalt gesteuert, wie die Regierung vermutet? Frankreich-Experte Jacob Ross kennt die Hintergründe. Ein Interview. Aus den Schülerprotesten in Frankreich ist ein politischer Kampf geworden. Woher kommt der Zorn?
„Es tropft durch die Decke, Ungeziefer, alles wirkt verdreckt“
Wut-Eskalation in Frankreich Aus einzelnen Protesten gegen die schlimmen Zustände an Frankreichs Schulen ist ein landesweiter Flächenbrand geworden. Ist die Gewalt gesteuert, wie die Regierung vermutet? Frankreich-Experte Jacob Ross kennt die Hintergründe. Ein Interview. Aus den Schülerprotesten in Frankreich ist ein politischer Kampf geworden. Woher kommt der Zorn?
Wie man ein Imperium zerstört
Machtverlust: Iranischer Angriff auf eine Basis der US-Marine in Bahrain Ende Februar. Quelle: Reuters© 2026 18 Monate hat Donald Trump seine Verbündeten bedroht, eingeschüchtert und in Unsicherheit gestürzt, um etwas zu bekommen, das die USA immer schon hatten. Am Ende ist Grönland eine weitere Episode in der epischen Erzählung, wie Amerika sein Imperium wegwarf.
Amerikas „strategischer Selbstmord“ – wie Trump ein Imperium zerstört
Machtverlust: Iranischer Angriff auf eine Basis der US-Marine in Bahrain Ende Februar. Quelle: Reuters© 2026 18 Monate hat Donald Trump seine Verbündeten bedroht, eingeschüchtert und in Unsicherheit gestürzt, um etwas zu bekommen, das die USA immer schon hatten. Am Ende ist Grönland eine weitere Episode in der epischen Erzählung, wie Amerika sein Imperium wegwarf.
Wie die Europäer dem US-Präsidenten einen alten Deal als neu verkauften
Als mein kleiner Bruder noch ein Kind war, weigerte er sich, Fisch zu essen. Dabei ging es ihm vermutlich gar nicht um den Geschmack, den kannte er ja nicht, er hatte Fisch nie probiert. Mein Bruder hatte Angst vor den Gräten. Oder anders gesagt: Er hatte ein Problem mit der „Verpackung“. Also griffen meine Eltern zu einem Trick. Sie nahmen Fischstäbchen und servierten sie ihm als paniertes Hühnchen. Chicken McNuggets gab es damals noch nicht, und paniertes Hühnchen kannte mein Bruder auch nicht.
Absurd? Im Gegenteil – das Kalkül hinter der Warnung der KI-Bosse
Vielleicht gibt es gerade keinen größeren Widerspruch in der Welt der Künstlichen Intelligenz: Ausgerechnet die Unternehmen, die am meisten davon profitieren, dass KI immer schneller und leistungsfähiger wird, sagen plötzlich: Wir müssen langsamer werden. Dario Amodei, der Chef von Anthropic, ist offenbar selbst nicht mehr ganz sicher, ob sein bisheriger Ansatz reicht. Milliardeninvestitionen in Sicherheit, das war ganz lange seine Antwort. Jetzt sagt auch er auf einmal: Das genügt nicht mehr.
Endlich mehr Sicherheit? Das Kalkül hinter der Warnung der KI-Bosse
Vielleicht gibt es gerade keinen größeren Widerspruch in der Welt der Künstlichen Intelligenz: Ausgerechnet die Unternehmen, die am meisten davon profitieren, dass KI immer schneller und leistungsfähiger wird, sagen plötzlich: Wir müssen langsamer werden. Dario Amodei, der Chef von Anthropic, ist offenbar selbst nicht mehr ganz sicher, ob sein bisheriger Ansatz reicht. Milliardeninvestitionen in Sicherheit, das war ganz lange seine Antwort. Jetzt sagt auch er auf einmal: Das genügt nicht mehr.
„Ohne 9/11 hätte es Trump nicht gegeben“
Gedenkstätte für die beim Einsatz getöteten Feuerwehrleute in New York. Quelle: REUTERS/Kai Pfaffenbach© 2026 Uns war bewusst: Es ging jetzt auch um die originären Sicherheitsinteressen unseres eigenen Landes. Und wir mussten alles vermeiden, was als Distanzierung vom angegriffenen Land hätte interpretiert werden können. Gemessen an der heutigen Zeit ist 2001 ja unfassbar lange her: Es gab noch keine Smartphones, kein Instagram, keine schnellen Kommentare auf X.
Eine WhatsApp reicht aus, um einen Kontinent in eine Krise zu stürzen
So nah war Michieli dem Kontinent seiner Träume noch nie. Sein Blick schweift über das Meer und auf den Peñón, Gibraltars markanten Felsen, der sich gut 25 Kilometer entfernt am Horizont abzeichnet. Normalerweise sonnen sich hier die Einwohner Ceutas. Doch die Polizei hat die Playa del Trampolín gesperrt. Der Strand dient jetzt als Wartebereich für das überfüllte Flüchtlingsaufnahmezentrum.
Tot oder lebendig? Der Mann, über den ganz Washington rätselt
Mitch McConnell ist der am längsten amtierende Senator im amerikanischen Kongress, aber niemand vermag derzeit mit Sicherheit zu sagen, ob er sein Amt überhaupt noch ausüben kann. Am Morgen des 14. Juni wurde der 84-Jährige in ein Washingtoner Krankenhaus gebracht, seitdem hat man ihn öffentlich nicht mehr gesehen. Nun sind schwere Erkrankungen von Berufspolitikern natürlich deren Privatsache, an diese Regel hält sich auch unsere kleine Dinnertalk-Redaktion.
Denn sie wissen, was sie nicht tun
Er wird es genau so wieder machen. Wieder wird er sich vor Donald Trump stellen, mit großen Schautafeln voller Zahlen und Diagramme, um ihm zu zeigen, wie viel der US-Präsident bis jetzt schon bewegt hat. Und zu was sich die Europäer von ihm bewegen ließen. Beim Nato-Gipfel in der kommenden Woche wird Mark Rutte dasselbe versuchen, was ihm bei seinem letzten Besuch im Weißen Haus so gut gelang: Er wird Donald Trump beeindrucken wollen.
Iranische Führung nutzt eigenen Präsidenten als „menschliches Schutzschild“
In den vergangenen 24 Stunden haben sich Israel und der Iran gegenseitig bombardiert, nun hat der Iran die Angriffe für beendet erklärt. Was ist davon zu halten? Wir haben es mit einer Politik der militärischen Nadelstiche zu tun, beide Seiten haben sich zuletzt immer wieder gegenseitig provoziert. Gleichzeitig scheint es für beide Seiten keine wirkliche Gegenstrategie, kein Innehalten zu geben.
„Ich bezweifle, dass es zu einem Deal kommen wird“
Auf einmal bombardieren sich Israel und der Iran wieder gegenseitig, der ohnehin brüchige Waffenstillstand gilt nicht mehr. Was erwarten Sie für die kommenden Tage? Nichts Gutes. Wir haben es mit einer Politik der militärischen Nadelstiche zu tun, beide Seiten haben sich zuletzt immer wieder gegenseitig provoziert. Gleichzeitig scheint es für beide Seiten keine wirkliche Gegenstrategie, kein Innehalten zu geben.
Selten wurde ein US-Präsident so elegant vorgeführt
Es gibt in der Welt der Diplomatie ganz unterschiedliche Möglichkeiten, einen Gesprächspartner zu demütigen und ihm zu zeigen, wer gerade oben und wer unten steht. Donald Trump macht das gerne sehr direkt. Der amerikanische Präsident verhöhnt andere Regierungschefs auf seiner Kommunikationsplattform „Truth Social“, oder er beleidigt sie vor laufenden Kameras, so wie den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch im Weißen Haus.
Wenn der oberste Polizist kostenlos Alkohol verteilt
Man weiß ja mittlerweile, dass Donald Trump seine Besucher im Weißen Haus gern in einen Raum voller Werbeartikel führt, wo er dann stolz die MAGA-Kollektion zeigt: rote und weiße Baseballcaps, Anstecker, Tücher, solche Dinge eben. Den meisten Staatsgästen drückt Trump in diesem Moment ein MAGA-Souvenir in die Hand. Nur Frankreichs Präsident Emmanuel Macron konnte sich erfolgreich davor drücken: Er verschränkte einfach konsequent die Arme, während Trump seine Kollektion vorführte.
Jetzt muss Trump verhandeln – obwohl er kein Kriegsziel erreicht hat
Gut 30 Tage ist der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran jetzt offiziell in Kraft, und auch wenn es in dieser Zeit immer wieder zu gegenseitigen Angriffen kam: Viel spricht dafür, dass der Krieg nun tatsächlich rasch zu Ende geht. Donald Trump steht unter einem enormen Zeitdruck, der US-Präsident braucht die Verhandlungen mit den Mullahs. Das hat vor allem innenpolitische Gründe, aber auch mit Trumps außenpolitischen Ambitionen zu tun.
Die Wahrheit hinter Trumps Täuschungsmanöver – und was er damit erreicht
Er hat es wieder getan. In seiner Rede zur Lage der Nation am Mittwochabend forderte Donald Trump die westlichen Verbündeten der USA erneut dazu auf, etwas für die Öffnung der Straße von Hormus zu tun. Wer Öl oder Gas aus der Golfregion beziehe, sollte sich um diese Passage kümmern, sie „sichern und wertschätzen“ und „die Führung übernehmen“, wenn es darum gehe, die Transportwege zu schützen.
Gipfel der Entfremdung – die Europäer werden nur noch beschimpft
Von einer „ernsten Lage“ spricht der deutsche Außenminister, als er an diesem Freitag kurz vor die wartende Presse tritt. Von den zwei Kriegen, mit denen man es jetzt zu tun habe.
Gipfel der Entfremdung
Von einer „ernsten Lage“ spricht der deutsche Außenminister, als er an diesem Freitag kurz vor die wartende Presse tritt. Von den zwei Kriegen, mit denen man es jetzt zu tun habe.
4600 Soldaten und die „Sch... des Krieges“
Über Helmut Schmidt weiß man, dass er zwei Dinge durfte, die man keinem anderen Bundeskanzler oder früheren Regierungschef zugestand: Er durfte im Fernsehen rauchen, Mentholzigarette um Mentholzigarette – selbst dann noch, als überall im Land (und auch in jedem Sendestudio) schon längst ein strenges Rauchverbot galt.
Trump schätzte Angriff brutal falsch ein – soviel kostet ihn der Krieg jeden Tag
Kanzler Friedrich Merz hatte große Pläne. Der CDU-Politiker wollte das Land reformieren, für den wirtschaftlichen Aufschwung sorgen. Er wollte Deutschland wieder auf internationaler Bühne zu Glanz und Ansehen verhelfen. Doch seit drei Wochen herrscht Krieg am Golf. Weit weg – und doch so nah. Die USA und Israel wollen das Mullah-Regime stürzen, aber bislang ist die Welt noch kein Stück sicherer geworden.
Trump geht mit diesem Krieg eine gigantische Wette ein
Manchmal fallen einem die eigenen Worte noch Jahre später auf die Füße. Im November 2013 wütete Donald Trump auf Twitter (heute X) gegen Barack Obama. Der amerikanische Präsident werde einen Krieg gegen den Iran starten, er werde die USA und den gesamten Nahen Osten ins Verderben stürzen – und all das nur, weil es ihm nicht gelungen sei, einen ordentlichen „Deal“ mit den Mullahs zu erreichen. Trump war damals weiter von einer Präsidentschaftskandidatur entfernt als Washington von Teheran.
Das Undenkbare durfte einfach nicht sein - und wir lernen nicht daraus
Bis zum 24. Februar vor vier Jahren habe ich nicht geglaubt, dass Russland die Ukraine tatsächlich überfallen würde. Wie so viele habe ich mich getäuscht, habe mich einlullen lassen von all jenen, die bis zuletzt beschwichtigten. Ich habe nicht sehen wollen, was offensichtlich war. Es war wohl einfacher, sich nicht mit den Folgen eines möglichen Krieges, mit Szenarien und Konsequenzen zu beschäftigen. Dafür musste ich nämlich mein Denken nicht ändern.
„Dann geht Trump als schwach in die Geschichte ein - schwächer als Putin“
Frau Matwijtschuk, Obwohl der amerikanische Präsident seit einem Jahr davon spricht, den Ukraine-Krieg beenden zu wollen, war die Zahl der getöteten ukrainischen Zivilisten zuletzt so hoch wie nie seit Russlands Invasion. Wie passt das zusammen? Das ist eine direkte Folge davon, dass man in diesen Verhandlungen die menschliche Dimension aus den Augen verloren hat.
„Das ist die Drohkulisse, die der Iran jetzt aufbaut“
Die USA stehen kurz vor einem Angriff auf den Iran. Wie groß ist die Gefahr eines Flächenbrands in der Region? Dieses Szenario wird vor allem von der iranischen Seite sehr stark betont. Teheran will deutlich machen, dass es sich bei einem amerikanischen Militärschlag eben nicht nur um einen Angriff auf den Iran handeln würde, sondern dass auch die Alliierten des Iran sowie die arabischen Nachbarstaaten zu den Waffen greifen müssten.
„Große Teile der MAGA-Bewegung wollen eine innenpolitische Revolution“
Wenn Sie die Bilder aus Minneapolis sehen, die kaltblütige Ermordung eines US-Staatsbürgers durch die Beamten der Einwanderungsbehörde ICE: Ist das noch das Amerika, das Sie kannten? Nein. Im Amerika, das ich kannte, wäre diese schreckliche Tat, wären solche Übergriffe auf offener Straße nicht möglich gewesen. Und wenn doch so etwas passiert wäre, dann hätte es Folgen gehabt.
Jetzt droht das Ukraine-Szenario, vor dem Merz immer gewarnt hat
Fangen wir doch ausnahmsweise mal mit dem Positiven an. Nach der langen Verhandlungsnacht von Brüssel kann die Ukraine weiter auf die Unterstützung der Europäischen Union bauen, das überfallene Land bekommt 90 Milliarden Euro, das ist sicherheitspolitisch ein gutes Signal.
Europas Kanzler
Wie aus dem Krieg in der Ukraine ein dauerhafter Frieden wird, darüber haben wenige Sicherheitsexperten so früh nachgedacht wie Claudia Major. Vor anderthalb Jahren formulierte sie in einem Essay im FOCUS die Schlüsselmomente auf dem Weg zu einer Waffenruhe. Sie gelten bis heute. Ganz wichtig sei „eine verlässliche Absicherung der Ukraine für den Fall, dass Russland sich nicht an Abmachungen hält“, schrieb Major.
Wie es nach 48 Stunden Ukraine-Verhandlungen weitergeht
Wie aus dem Krieg in der Ukraine ein dauerhafter Frieden wird, darüber haben wenige Sicherheitsexperten so früh nachgedacht wie Claudia Major. Vor anderthalb Jahren formulierte sie in einem Essay im FOCUS die Schlüsselmomente auf dem Weg zu einer Waffenruhe. Sie gelten bis heute. Ganz wichtig sei „eine verlässliche Absicherung der Ukraine für den Fall, dass Russland sich nicht an Abmachungen hält“, schrieb Major.
Ukraine-Krieg: Deutschlands neue Führungsrolle – und der weite Weg zum Frieden
Wie aus dem Krieg in der Ukraine ein dauerhafter Frieden wird, darüber haben wenige Sicherheitsexperten so früh nachgedacht wie Claudia Major. Vor anderthalb Jahren formulierte sie in einem Essay im FOCUS die Schlüsselmomente auf dem Weg zu einer Waffenruhe. Sie gelten bis heute. Ganz wichtig sei „eine verlässliche Absicherung der Ukraine für den Fall, dass Russland sich nicht an Abmachungen hält“, schrieb Major.
„Ich schwöre Ihnen: Putin hätte sofort angerufen“
Herr Ischinger, beginnen wir mit einer einfachen Ja- oder Nein-Frage: Ist es gut, wenn der Krieg in der Ukraine endlich endet? Ja. Natürlich wäre das gut. Je früher dieser Krieg endet, desto weniger Menschen sterben. Insofern ist ein rasches Ende für alle Beteiligten dringend wünschbar. Was erwarten Sie von den Gesprächen der amerikanischen Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff heute in Moskau? Ehrlich gesagt nicht viel.
Mitschnitt zeigt, wie Trumps Gesandter die USA verrät
Normalerweise müsste der US-Präsident seinen Sondergesandten Steve Witkoff nach dieser Enthüllung feuern. In normalen Zeiten hätte dessen Verrat an den Vereinigten Staaten, an den amerikanischen Verbündeten und – vor allem – an seinem Freund Donald Trump nun Konsequenzen. Aber im Weißen Haus unter Donald Trump ist nichts mehr normal. Und das gilt wohl auch für die Folgen dieses Skandals.
Der Verrat
Über Jahrzehnte gab es einen unumstößlichen Grundsatz der amerikanischen Außenpolitik. Unzählige Diplomaten lernten ihn in der Ausbildung, alle US-Präsidenten nach dem Zweiten Weltkrieg handelten danach. Alle bis auf Donald Trump. Europas Sicherheit und Stabilität liege im ureigensten Interesse Amerikas, lautete dieser Grundsatz. Und weil die USA von einem sicheren und friedlichen Europa ganz unmittelbar profitierten, werde sich jeder Präsident im Weißen Haus dafür einsetzen.
Trumps großer Friedensschwindel, der für Europa alles verändert
Über Jahrzehnte gab es einen unumstößlichen Grundsatz der amerikanischen Außenpolitik. Unzählige Diplomaten lernten ihn in der Ausbildung, alle US-Präsidenten nach dem Zweiten Weltkrieg handelten danach. Alle bis auf Donald Trump. Europas Sicherheit und Stabilität liege im ureigensten Interesse Amerikas, lautete dieser Grundsatz. Und weil die USA von einem sicheren und friedlichen Europa ganz unmittelbar profitierten, werde sich jeder Präsident im Weißen Haus dafür einsetzen.
„Das selbstverschuldete Jahrhundert der Demütigung“
Es ist ein Weckruf, der aufrütteln soll. Eine dramatische Botschaft, die in den Sozialen Netzwerken seit Freitagabend zigtausendfach gelesen und geteilt wurde, und die immer weitere Kreise zieht. Gabrielius Landsbergis hat diese Zeilen geschrieben, und der frühere Außenminister Litauens richtet sich damit an die Staats- und Regierungschefs Europas.
In der Rolle des Bittstellers
Lars Klingbeil scheint es eilig zu haben. Große Schritte, schneller Gang. Der Vizekanzler marschiert durch die Eingangshalle im Staatsgästehaus der chinesischen Regierung, über den glänzenden Marmorboden, vorbei an goldbemalten Säulen. In der Mitte des Saals wartet der stellvertretende Premierminister He Lifeng. Ihm eilt Klingbeil entgegen. Es ist der erste offizielle Programmpunkt seiner China-Reise, und in diesem Moment geht es für beide um mehr als nur ein schönes Bild.
Deutschlands böses Erwachen in der neuen China-Realität
Lars Klingbeil scheint es eilig zu haben. Große Schritte, schneller Gang. Der Vizekanzler marschiert durch die Eingangshalle im Staatsgästehaus der chinesischen Regierung, über den glänzenden Marmorboden, vorbei an goldbemalten Säulen. In der Mitte des Saals wartet der stellvertretende Premierminister He Lifeng. Ihm eilt Klingbeil entgegen. Es ist der erste offizielle Programmpunkt seiner China-Reise, und in diesem Moment geht es für beide um mehr als nur ein schönes Bild.
MAGA-Land brennt - die Frau, die jetzt zur Gefahr für Trump wird
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie gefährlich der Epstein-Skandal für Donald Trump werden kann, dann ist dieser Beweis jetzt da – als Textnachricht auf dem Smartphone des Präsidenten. Abgeschickt wurde diese Nachricht von Marjorie Taylor-Greene, der vielleicht treuesten Wortführerin der MAGA-Bewegung.
Plötzlich ist weg, was die Union über Jahrzehnte stark machte
Als der Außenminister noch ganz neu im Amt war, blickte er, wenn er die Gangway des Regierungsfliegers hinabstieg, häufig nach unten. Erfahrene Politiker halten ihren Kopf in dieser Situation oben, manche haben das Hinabsteigen sogar geübt, weil es bessere Bilder gibt, wenn sie geradeaus schauen, direkt in die Objektive der Kameras. Johann Wadephul aber blickte auf die nächsten Stufen der Treppe, fast so, als fühle er sich nicht trittfest genug.
Beziehungsstatus ungeklärt
Als der Außenminister noch ganz neu im Amt war, blickte er, wenn er die Gangway des Regierungsfliegers hinabstieg, häufig nach unten. Erfahrene Politiker halten ihren Kopf in dieser Situation oben, manche haben das Hinabsteigen sogar geübt, weil es bessere Bilder gibt, wenn sie geradeaus schauen, direkt in die Objektive der Kameras. Johann Wadephul aber blickte auf die nächsten Stufen der Treppe, fast so, als fühle er sich nicht trittfest genug.
Darum gab es bislang keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Trump
Wenn Sie einen Blick in die Zukunft wagen könnten: Wie wird die Weltwirtschaft am Ende der Präsidentschaft Donald Trumps aussehen? Es wird Sie nicht überraschen, dass ich mit Vorhersagen vorsichtig bin, dazu habe ich zu viele Krisen, zu viele externe Schocks, zu viele Überraschungen gesehen. Aber wenn ich den gegenwärtigen Trend um einige Jahre verlängern müsste, würde ich sagen: Stellen Sie sich auf höhere Inflation ein, auf höhere Staatsschulden und langsameres Wachstum.
Trumps Chaos-Methode: „Bereiten Sie sich auf einen Schock vor“
Wenn Sie einen Blick in die Zukunft wagen könnten: Wie wird die Weltwirtschaft am Ende der Präsidentschaft Donald Trumps aussehen? Es wird Sie nicht überraschen, dass ich mit Vorhersagen vorsichtig bin, dazu habe ich zu viele Krisen, zu viele externe Schocks, zu viele Überraschungen gesehen. Aber wenn ich den gegenwärtigen Trend um einige Jahre verlängern müsste, würde ich sagen: Stellen Sie sich auf höhere Inflation ein, auf höhere Staatsschulden und langsameres Wachstum.
Ende des Hamas-Terrors? Davon hängt nun alles ab
Als das vorerst letzte Opfer der Hamas starb, war die Waffenruhe zwischen der Terrororganisation und Israel wenige Stunden in Kraft. Am Freitagabend der vergangenen Woche fand man nördlich von Tel Aviv in einem ausgebrannten Auto die Leiche von Roei Shalev. Der 30-Jährige war am 7. Oktober vor zwei Jahren auf dem Nova-Musikfestival an der Grenze zum Gazastreifen gewesen, er hatte mit eigenen Augen mit ansehen müssen, wie Hamas-Kämpfer seine Freundin ermordeten.
Wie Netanjahus Schwäche Donald Trump in die Karten spielte
Drei Tage und Nächte hatten sich die Unterhändler in getrennten Etagen eines Hotels im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich verschanzt, während Diplomaten aus Amerika, Ägypten, Katar und der Türkei zwischen den Delegationen vermittelten. Nun steht die erste Phase der Einigung. Und sie öffnet tatsächlich die Tür zu einer langfristigen, für Israel wie für die Palästinenser vorteilhaften Beruhigung der Region. Natürlich ist die Einigung nur ein erster Schritt.
Trump, Netanjahu und die fragile Einigung im Nahen Osten
Drei Tage und Nächte hatten sich die Unterhändler in getrennten Etagen eines Hotels im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich verschanzt, während Diplomaten aus Amerika, Ägypten, Katar und der Türkei zwischen den Delegationen vermittelten. Nun steht die erste Phase der Einigung. Und sie öffnet tatsächlich die Tür zu einer langfristigen, für Israel wie für die Palästinenser vorteilhaften Beruhigung der Region. Natürlich ist die gestrige Einigung nur ein erster Schritt.
Der Rechtsruck der Jugend
Es ist acht Uhr morgens in New York, als Adam Lehrer über sein Smartphone der Videokonferenz beitritt. Der 37-Jährige ist gerade erst aufgestanden. Zum Wachwerden saugt er abwechselnd an einer E-Zigarette oder nimmt einen Schluck von seinem Proteinshake. Lehrer ist Autor und Künstler – und Bodybuilder. Da muss der Eiweißhaushalt stimmen. Ein New Yorker Intellektueller, der Gewichte stemmt: Das mag exotisch klingen, ist aber noch nicht das Ungewöhnlichste an ihm.
Der gefährliche Rechtsruck junger Männer
Es ist acht Uhr morgens in New York, als Adam Lehrer über sein Smartphone der Videokonferenz beitritt. Der 37-Jährige ist gerade erst aufgestanden. Zum Wachwerden saugt er abwechselnd an einer E-Zigarette oder nimmt einen Schluck von seinem Proteinshake. Lehrer ist Autor und Künstler – und Bodybuilder. Da muss der Eiweißhaushalt stimmen. Ein New Yorker Intellektueller, der Gewichte stemmt: Das mag exotisch klingen, ist aber noch nicht das Ungewöhnlichste an ihm.
Russische Kampfjets abschießen? So sollte die Nato jetzt reagieren
Er ist kein Mann der lauten Töne, umso bemerkenswerter ist es, wenn er so deutlich formuliert wie jetzt. Nach dem Eindringen russischer Jets in den Luftraum der Nato über Estland hat der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt den Abschuss dieser Flugzeuge ins Spiel gebracht. „Nur eine klare Botschaft an Russland“, wonach „jede militärische Grenzverletzung mit militärischen Mitteln beantwortet“ werde, könne die Provokationen Putins stoppen, sagte er.
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