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Search ArticlesKI in der Unternehmensorganisation: Warum KI kein IT-Projekt ist
HR steht unter enormem Druck – und KI nimmt im Arbeitsalltag immer mehr Fahrt auf. Sandra Preiser, Head of SAP HXM bei Nagarro, erläutert, warum KI in der Unternehmensorganisation eine neue Herangehensweise erfordert: Prozesse konsequent vor Technologien zu denken und den Menschen dabei stets im Blick zu behalten.
Kündigungsschutz für Spitzenverdiener: Steht der Bestandsschutz vor dem Aus?
Brauchen Spitzenverdiener künftig noch Kündigungsschutz? Die geplante Reform greift aus Sicht von Christoph Abeln und André Kasten zu kurz. In ihrem Gastbeitrag analysieren sie die arbeitsrechtlichen, verfassungsrechtlichen und wirtschaftspolitischen Folgen für den Kündigungsschutz von Spitzenverdienern und zeigen auf, warum er nicht das eigentliche Investitionshemmnis ist.
BAG stärkt Betriebsrat bei ausländischem Hauptbetrieb
Auch wenn der Hauptbetrieb eines Unternehmens im Ausland liegt, kann ein deutscher Standort betriebsratsfähig sein. Mit seinem Beschluss vom 13. Mai 2026 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) die Voraussetzungen hierfür präzisiert und die Mitbestimmungsrechte von Beschäftigten in international tätigen Unternehmen gestärkt.
Personalfreisetzungsprogramme steuern: Warum HR die Prozesshoheit übernehmen sollte
Mangelnde Steuerung, unklare Verantwortlichkeiten und schlechte Kommunikation machen Personalfreisetzungen häufig zum Risiko für Unternehmen. Leonard Kluck, Senior Manager und Head of People & Change Excellence bei Dr. Wieselhuber & Partner (W&P), zeigt, warum HR bei Personalfreisetzungsprogrammen eine zentrale Führungsrolle übernehmen sollte.
Kompetenzwandel unter Zeitdruck: Strategisches Reskilling mit staatlicher Förderung
Aufträge brechen weg, Technologien verändern Prozesse und neue Kompetenzen werden kurzfristig benötigt. Katrin Witte, Vorstandsvorsitzende des IBB, zeigt, wie Unternehmen mit strategischem Reskilling auf Krisensituationen reagieren können – durch schnelle Kompetenzanalyse, gezielte Nutzung staatlicher Förderung und flexible Lernformate.
Wie Nähe auch bei 10.000 Mitarbeitenden gelingt
Mehr Standorte, mehr Teams, mehr Entscheidungsebenen – und plötzlich weniger echte Gespräche. Wie gelingt es Unternehmen, auch im Wachstum nah an ihren Mitarbeitenden zu bleiben? Kristina Gerwert, Personalvorständin bei adesso SE, erklärt, welche Dialog- und Listening-Formate sich bewähren und worauf es bei ihrer Umsetzung wirklich ankommt.
Global Mobility im Blindflug – warum Daten der fehlende Copilot sind
Internationale Mobilität wird häufig als operative Unterstützungsfunktion betrachtet. Dabei entstehen entlang jeder Entsendung wertvolle Daten zu Kosten, Risiken und Talentbewegungen. Professor Stefan Remhof zeigt, wie datengetriebene Global Mobility Transparenz schafft, Risiken reduziert und zum Erfolgsfaktor für internationale Mobilität wird.
Globale Werte lokal gelebt: Kultur und Strukturen über Grenzen hinweg skalieren
Interkulturelle Unterschiede und globale Diversität stellen internationale Unternehmen vor wachsende Führungs- und Organisationsfragen. Wie lassen sich Teams über Kulturkreise, Zeitzonen und regionale Besonderheiten hinweg erfolgreich führen? Eine wertebasierte Unternehmenskultur schafft den Rahmen, um Zugehörigkeit zu stärken und gleichzeitig globale Strukturen lokal anschlussfähig zu machen.
Forecasting-Kultur: Warum resiliente Unternehmen anders entscheiden
Viele Unternehmen investieren in Forecasts, KI und Szenarioanalysen – und bleiben dennoch im reaktiven Modus. Michael Knoblauch (ATOSS) zeigt, warum Resilienz nicht vor allem aus besseren Tools entsteht, sondern aus einer Forecasting-Kultur, die Prognosen konsequent in Entscheidungen, Kurskorrekturen und strategisches Handeln übersetzt.
Mehr Stunden, weniger Wirkung: Warum längere Arbeitszeiten die Produktivität gefährden können
Längere Arbeitszeiten gelten vielfach als Antwort auf wirtschaftlichen Druck und Fachkräftemangel. Doch nachhaltige Produktivität entsteht nicht durch mehr Arbeitsstunden: Überlastung, fehlende Fokuszeiten und ineffiziente Strukturen können Leistungsfähigkeit und Motivation langfristig schwächen. Professor Malte Martensen erläutert, warum HR und Führung Produktivität grundlegend neu denken müssen.