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Articles by Oliver Abraham
Bergbau-Halden: Nun gibt es bei Herten einen spektakulären Radweg durch einen Tunnel
Bitte achten Sie auf Ihre Schritte und auf den Boden“, sagt Stefan Kuczera und teilt Helme aus. Der 42-Jährige ist Beigeordneter Planung im Regionalverband Ruhr (RVR) und unter anderem für die Radwege-Infrastruktur im Verbandsgebiet verantwortlich. Geradelt werden kann hier noch nicht, Kabel und Schutt liegen am Boden, Schaltkästen hängen an den Wänden, an denen zahlreiche Graffiti zu sehen sind, jedenfalls so weit das Tageslicht reicht.
Fossilienfund in Deutschland: Wissenschaftler staunen über ganze Lebenswelten aus alten Ozeanen
Kopffüßler, groß wie Autoreifen, versteinert in ihrem Grab. Urzeit-Haie und Schwimmsaurier – alle gefunden im Teutoburger Wald. Der rund 100 Kilometer lange Bergzug im Nordosten von NRW ist ein außergewöhnlich großes Schaufenster in die Erdgeschichte. Bereits 1962 wurde der Naturpark nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge gegründet. Seit 2002 darf er sich als einer von nur sieben deutschen Geoparks mit einem Unesco-Label schmücken und nennt sich heute Terra.vita.
Krokodile in Westfalen-Lippe: Wissenschaftler staunen über ganze Lebenswelten aus alten Ozeanen
Kopffüßler, groß wie Autoreifen, versteinert in ihrem Grab. Urzeit-Haie und Schwimmsaurier – alle gefunden im Teutoburger Wald. Der rund 100 Kilometer lange Bergzug im Nordosten von NRW ist ein außergewöhnlich großes Schaufenster in die Erdgeschichte. Bereits 1962 wurde der Naturpark nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge gegründet. Seit 2002 darf er sich als einer von nur sieben deutschen Geoparks mit einem Unesco-Label schmücken und nennt sich heute Terra.vita.
Krokodile in Westfalen-Lippe: Wissenschaftler des LWL lassen Fossilien aus dem Teutoburger Wald ihre Geschichte erzählen
Kopffüßler, groß wie Autoreifen, versteinert in ihrem Grab. Urzeit-Haie und Schwimmsaurier – alle gefunden im Teutoburger Wald. Der rund 100 Kilometer lange Bergzug im Nordosten von NRW ist ein außergewöhnlich großes Schaufenster in die Erdgeschichte. Bereits 1962 wurde der Naturpark nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge gegründet. Seit 2002 darf er sich als einer von nur sieben deutschen Geoparks mit einem Unesco-Label schmücken und nennt sich heute Terra.vita.
Nordsee: Eine Wattwanderung zur Kormoraninsel erfordert Mut – ein Zurück gibt es nicht - WELT
Wir stehen an einem trüben Wintermorgen an der Amrumer Odde, der Landspitze im Norden der Insel. Es ist noch dämmerig, ein fahles Licht flutet über das Watt. Dark Blome greift zum Mobiltelefon. „Ich melde uns jetzt bei den Rettungsdiensten an und gebe die Strecke durch; so wissen die Leute auf dem Rettungskreuzer und die Feuerwehren auf Föhr sowie hier auf Amrum, dass wir unterwegs sind und sich niemand verirrt hat.“ Gut zu wissen, dass jemand Bescheid weiß.
Winter an der Ostsee: Von Flensburg bis Prerow – So schön kann der Winter sein - WELT
Das Packhaus als historisches Gebäude und auch der Westindienspeicher belegen es: Flensburg hat eine große Geschichte als Seefahrerstadt. Von dieser Zeit kündet – mitten in der Altstadt, zehn Minuten vom Hafen gelegen – insbesondere die Rote Straße: Hier steht ein rotes Haus, ein besonderes Haus. Tritt man ein, knarren die Dielen über dem Keller aus dem 13. Jahrhundert. Kontorhaus-Atmosphäre. Würde da nicht ein besonderer Geruch in die Nase steigen: Es duftet nach Rum. Rum in Flensburg, kann das sein?
Winter an der Ostsee: Von Flensburg bis Prerow – sechs Tipps - WELT
Das Packhaus als historisches Gebäude und auch der Westindienspeicher belegen es: Flensburg hat eine große Geschichte als Seefahrerstadt. Von dieser Zeit kündet – mitten in der Altstadt, zehn Minuten vom Hafen gelegen – insbesondere die Rote Straße: Hier steht ein rotes Haus, ein besonderes Haus. Tritt man ein, knarren die Dielen über dem Keller aus dem 13. Jahrhundert. Kontorhaus-Atmosphäre. Würde da nicht ein besonderer Geruch in die Nase steigen: Es duftet nach Rum. Rum in Flensburg, kann das sein?
Landschaften: Warum so viele Orte auf der Welt „Schweiz“ im Namen tragen
Das Münsterland weiß zu überraschen. Bei Anholt, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, ändert sich völlig überraschend das Landschaftsbild: Aus einer weithin felsfreien Parklandschaft türmen sich überraschend zwei Bergstöcke auf. Obwohl deutlich kleiner, ähneln sie Rigi und Pilatus in der Eidgenossenschaft. Das ist kein Zufall. Der im 19. Jahrhundert angelegte Landschaftspark Anholter Schweiz ahmt bewusst eine Schweizer Szenerie nach.
Landschaften: Warum so viele Orte auf der Welt die „Schweiz“ im Namen tragen
Das Münsterland weiß zu überraschen. Bei Anholt, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, ändert sich völlig überraschend das Landschaftsbild: Aus einer weithin felsfreien Parklandschaft türmen sich überraschend zwei Bergstöcke auf. Obwohl deutlich kleiner, ähneln sie Rigi und Pilatus in der Eidgenossenschaft. Das ist kein Zufall. Der im 19. Jahrhundert angelegte Landschaftspark Anholter Schweiz ahmt bewusst eine Schweizer Szenerie nach.
Münster: „Einzigartiges Naturparadies“ – Wassermanagement hält Vogelschutzgebiet am Leben - WELT
Cedric Luppe und Silas Hüttermann sind mit einem Pick-up auf den Rieselfeldern von Münster unterwegs. Mit dem Wagen kommen die Mitarbeiter der Biologischen Station auf den wenigen Wegen des 430 Hektar großen Naturreservats problemlos voran. Die beiden 19-Jährigen sind unterwegs, um den Wasserstand in den 90 Teichen zu kontrollieren und zu halten. Cedric Luppe stoppt den Wagen, schaut auf die Wasserfläche 21/6 und auf sein Smartphone.
Rieselfelder Münster: Wie aus einer früheren Abwasser-Fläche ein Naturparadies wurde
Cedric Luppe und Silas Hüttermann sind mit einem Pick-up auf den Rieselfeldern von Münster unterwegs. Mit dem Wagen kommen die Mitarbeiter der Biologischen Station auf den wenigen Wegen des 430 Hektar großen Naturreservats problemlos voran. Die beiden 19-Jährigen sind unterwegs, um den Wasserstand in den 90 Teichen zu kontrollieren und zu halten. Cedric Luppe stoppt den Wagen, schaut auf die Wasserfläche 21/6 und auf sein Smartphone.
Herbsturlaub: In der Rhön gibt es Streuobstwiesen mit Äpfeln und Birnen
Wer kennt noch den Geheimrat von Breuhan, wer die Gräfin von Paris? Das sind historische Obstsorten, ersteres eine Apfelart, letzteres eine alte Winterbirnensorte. Die Rhön ist deutschlandweit eine Gegend, in der es vergleichsweise viele Bestände uralter Obstsorten gibt, die anderswo in Vergessenheit geraten sind. Im Herbst, zur Obsternte, lohnt sich eine Reise in die Rhön deshalb besonders. Früher hatte dort fast jedes Dorf seine eigenen Sorten.
Schweiz: Kristalle, Mühlen, unterirdischer See – fünf Höhlen, die einen Besuch lohnen - WELT
Zwischen Sitten und Siders im Kanton Wallis liegt der Höhlensee von St. Léonard, Europas größter für unterirdische Bootsfahrten erschlossene See. Gut 6000 Quadratmeter ist er groß, gelegen unter den Weinbergen des Wallis. Trotz Lichtspielereien, bisweilen munterer Gruppen und abendlicher Konzerte hat dieser See in den Bergen etwas Mystisches, Geheimnisvolles. Man kann hier sogar unter Tage rudern, hinabgestürzte Felsbrocken versperren nach knapp 300 Metern allerdings die Weiterfahrt.
Nordfriesland: Eine Wanderung zu Inseln und Halligen in der Nordsee
Fährhafen Dagebüll. Wasser schwappt an den Kai, Möwen schreien im Wind, Koffer rollen über die Gangway, Autos fahren mit dumpfem Rumpeln über die Rampe auf die kleine Fähre Richtung Wyk auf Föhr und weiter nach Wittdün auf Amrum. Am Horizont ist Land zu erkennen. Da draußen liegen die Uthlande: Nordfrieslands Inseln und Halligen – Außenlande, die dem Festland vorgelagert sind. Mitten im Wattenmeer der Nordsee bilden sie eine geradezu magische Welt zwischen Wasser und Land.
Sylt im Winter: Fünf gute Gründe, um jetzt Urlaub auf der Nordsee-Insel zu machen
Einige Wochen noch liegt Nordfrieslands größte Insel im Winterschlaf. Denn gerade mal 15 Prozent der Sylt-Urlauber reisen zwischen November und März an. Dabei kann man gerade jetzt die Schönheit der idyllischen Landschaft ganz in Ruhe genießen. Wenn sich der Schnee wie Puderzucker über die Landschaft und die reetgedeckten Häuser legt, verwandelt sich Sylt in ein idyllisches Wintermärchen.
Sylt im Winter: Fünf gute Gründe, um jetzt Urlaub auf der Nordsee-Insel zu machen
Einige Wochen noch liegt Nordfrieslands größte Insel im Winterschlaf. Denn gerade mal 15 Prozent der Sylt-Urlauber reisen zwischen November und März an. Dabei kann man gerade jetzt die Schönheit der idyllischen Landschaft ganz in Ruhe genießen. Wenn sich der Schnee wie Puderzucker über die Landschaft und die reetgedeckten Häuser legt, verwandelt sich Sylt in ein idyllisches Wintermärchen.
Nordsee: Sylt im Winter? Dafür gibt es fünf gute Gründe
Wenn sich der Schnee wie Puderzucker über die Landschaft und die reetgedeckten Häuser legt, verwandelt sich Sylt in ein idyllisches Wintermärchen. In der kalten Jahreszeit hat man die Insel fast für sich allein und genießt in der freien Natur intensive Ruhe und Abgeschiedenheit. Und es gibt noch mehr Anlass, gerade jetzt auf die Insel zu reisen, wie die nachfolgenden fünf Gründe: Keitum, an einem Abend. Das Wasser ist abgelaufen und das Watt liegt still in der frühen Nacht.
Obstbrand aus dem Sauerland - verschiedene Sorten und ihre Herstellung
In Hagen-Dahl werden aus Früchten geistige Getränke. In die Märkische Spezialitätenbrennerei bringen die Menschen ihr Streuobst. Zwei Stunden vor Beginn des Brennens hat Klaus Wurm, Chef der Destillerie, das zuvor acht Wochen lang vergorene Obst, eben die Maische, in den Kessel gegeben und das Wasserbad darunter erhitzt. In der kupfernen Brennblase, dem Herz der Destillationsanlage, schäumt die Maische. Allmählich riecht es nach Obst; fein und fruchtig, ein leichtes Aroma, ganz zart.
Waldbegräbnisstätte: Grabkultur in Ostwestfalen-Lippe
Nebel hängt über den Tälern des Teutoburger Waldes, einzelne Schwaden wehen um den Lotteberg. Es ist ein Sonntagmorgen im Herbst. Aus der Ferne sind Kirchenglocken zu hören. Der Pfad am Waldrand ist menschenleer. Immer wenn eine Windböe in die Bäume greift, fällt das Laub wie Konfetti. Efeu umrankt eine mächtige Eiche. Und dann ist zwischen den Bäumen ein Kreuz zu erkennen. Es ist ein Grabkreuz. Kommt man näher, entdeckt man weitere Kreuze, dazu Grabplatten, Säulen und Sockel mit Inschriften.
Moore im Herbst: So schaurig-schön sind Feuchtgebiete in Deutschland
Unheimlich ist das – bei jedem Schritt schmatzt es, der Untergrund beginnt sanft zu schwingen. Man ahnt und spürt das Bodenlose darunter, das Tückische. Weil der Schwingmoorrasen, eine frei schwimmende Pflanzendecke, die vom Ufer auf den See hinauswächst, die Gefahr des Einbrechens und Ertrinkens birgt, sollte man auch das Grambower Moor nahe Schwerin außerhalb des Lehrpfades nur mit fachkundiger Führung besuchen. Denn der Mensch kann darin nicht schwimmen.
Alles Käse: Wie vielfältig die Käse-Landschaft in NRW ist
Gewiss, beim Thema Käse fällt einem bestimmt nicht als Erstes Nordrhein-Westfalen ein. Eher die Schweiz oder Frankreich. Oder Italien und die Niederlande. Und wenn es um Käse aus Deutschland geht, steht Bayern ganz oben. Doch auch in NRW gibt es Käsereien, deren Produkte von Feinschmeckern geschätzt werden. Zu einer gewissen Berühmtheit haben es die kleinen runden Käsestücke aus Nieheim im Kreis Höxter in Ostwestfalen gebracht.
Gefährdete Salzpflanzen gibt es auch bei Paderborn
Kennt jemand den Wilden Sellerie? Oder Strand-Astern, Salz-Dreizack und Bodden-Binse? Es sind Salzpflanzen, botanische Besonderheiten, die an den Meeresküsten zu Hause sind. Und doch gedeihen sie auch mitten in Westfalen. Überall dort, wo es Solevorkommen gibt und Salzwasser aus dem Boden tritt. Etwa in Bad Salzuflen, Bad Oeynhausen oder Bad Sassendorf, in Werl oder bei Rheine.
Trinkhallen sind Kult und Erbe
Bei Birgit Fuchs gibt es eine Menge zu kaufen, vom Toilettenpapier bis zur Maggi-Würze. „Klar sind hier Discounter um die Ecke. Aber kein Mensch geht dort für einen einzigen Artikel einkaufen“, sagt Fuchs, die seit 21 Jahren eine Trinkhalle im Duisburger Dellviertel führt. Der Naschkram, Süßes, Salziges, Lakritz, den man sich bei ihr in seiner persönlichen Mischung zusammenstellen lassen kann, laufe sogar besser denn je.
Lavendel Ernte - Westfälische Provence östlich von Bielefeld
Es duftet betörend zwischen den Lavendelpflanzen. Ein Weg führt durch die gefällige Landschaft, vorbei an Küstenkiefer, Zypresse und Libanonzeder, vorbei an Feldern wilder Rosen. Und immer wieder Lavendel, man meint, am Mittelmeer zu wandeln. Doch durch das Summen der Bienen und Hummeln und die vielen Vogelstimmen dringen die Geräusche der Bundesstraße 239. Dies ist nicht Südfrankreich, sondern das Lipperland bei Lage.
Naturschutz im Ruhrgebiet: In einem kühlen Grunde
Es lässt Grün wachsen, macht die Umgebung frisch, ist wohltuend bei Hitze, angenehm bei Trockenheit. Was Wasser in der Stadt so alles kann, ist an heißen Tagen in den Städten besonders deutlich zu spüren. Auch in Herne, wo es gerade auf den Straßen wieder sehr warm ist. Doch am Wasserlauf des Schmiedesbachs fühlt sich der Spaziergänger wohl. Unter schattigen Birken, Weiden und Holundersträuchen. Schnellwachsendes Grün, üppig schon zehn Jahre nach dem Freilegen des Bachs.
Nordsee: Wo ist Rungholt? Die Suche nach einem verlorenen Ort
Stunde um Stunde schlagen die Füße auf Sand, schlurfen durch knöcheltiefes Wasser. Die Hallig Hooge im Rücken, das Ziel, die Insel Pellworm, noch fern – unterwegs in Zeit und Raum. Doch diese Wattwanderung ist anders: Es ist eine Spurensuche in der Zwischenwelt. Denn irgendwo hier, zwischen Pellworm und Nordstrand, existierte ein Ort Namens Rungholt, ein alter Handelsplatz.
Großer Brachvogel zurück im Paderborner Land
In der Luft liegt der Geruch von Regen. Dazu flötet ein feiner Vogelruf über die Wiesen. Im Norden fließt die Lippe, im Süden steigt der Bergrücken des Haarstrangs an. Dazwischen liegt altes Bauernland. Störche seien hier nicht selten, sagt der Biologe Gerhard Lakmann. Der Mitarbeiter der Biologischen Station Paderborn-Senne betreut dieses Feuchtwiesen-Naturschutzgebiet – und deshalb ist er hier manchmal unterwegs, obwohl er weiß, dass er nicht willkommen ist.
Radtour auf dem Elberadweg: Wo sich Elbe und Nordsee vermählen
Fast vier Kilometer breit ist die Elbe hier, am Startpunkt der Radtour, am mächtigen Strom entlang Richtung Nordsee. In den knapp 60 Kilometern bis zur Mündung wird der Fluss immer weiter werden. Doch bereits jetzt fühlt man sich wie auf offener See. Schaukelnd schiebt sich die Fähre von Glückstadt nach Wischhafen. Neben Radfahrern hat sie auch Autos und Lkw an Bord. Sie verlässt Schleswig-Holstein, das Ufer von Niedersachsen rückt langsam näher.
Rohstoff im Abwasser – Phosphat-Rückgewinnung in Dinslaken - WELT
Stand: 11:18 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten Hier wird Klärschlamm zu Phosphatasche: Versuchsanlage am Klärwerk an der Emschermündung Quelle: Emschergenossenschaft, Levent Pamuk Phosphat ist als Dünger unerlässlich und muss importiert werden. Doch in Dinslaken will man den Stoff bald aus Klärschlamm gewinnen. Der Schlamm soll als Düngemittel in der Landwirtschaft dienen. In der Luft liegt ein Geruch, der an Torf erinnert.
Safari im Winter: Auf den Spuren der Wildtiere in Deutschland
Tiere in freier Wildbahn zu sehen, ist oft großes Glück. Doch gerade im Winter stehen die Chancen besonders gut. Kein Laub an den Bäumen beschränkt die Sicht. Im Schnee hinterlassen Tiere ihre Spuren. Hier war ein Wisent unterwegs – solche Rückschlüsse sind im Sommer nicht so einfach zu ziehen. Aber besondere Rücksichtnahme ist im Winter gefragt: Wenn es kalt ist, brauchen Tiere mehr Ruhe als sonst.
Urlaub an der Nordsee: Fünf gute Gründe für Sylt im Winter
Wenn sich der Schnee wie Puderzucker über die Landschaft und die reetgedeckten Häuser legt, verwandelt sich Sylt in ein idyllisches Wintermärchen. In der kalten Jahreszeit hat man die Insel fast für sich allein und genießt in der freien Natur intensive Ruhe und Abgeschiedenheit. Und es gibt noch mehr Anlass, gerade jetzt auf die Insel zu reisen, wie die nachfolgenden fünf Gründe: 1. Der Mond glimmt rot Keitum, an einem Abend. Das Wasser ist abgelaufen und das Watt liegt still in der frühen Nacht.
In Arnsberg werden Samen von Waldbäumen gelagert
Diese Maschine stammt aus einer Marmeladenfabrik. „Wir nehmen das, was passt“, sagt Forstwirtschaftsmeister Stefan Wolff. Er trägt Gummistiefel und Schürze, dann setzt er sich Ohrenschützer auf. Eimer um Eimer Mispeln rappeln durch die Trommel einer großen Passiermühle. In der Woche zuvor waren es Früchte der Elsbeere. Wasser spritzt auf gekachelte Wände. Es riecht fruchtig-herb in dieser Werkhalle in Arnsberg. Die kleinen Zapfen von Erlen liegen auf einem Sieb, Ahornsamen auf dem Dachboden.
Naturschutzgebiet Woeste: Wie diese Herde Wasserbüffel einen Lebensraum erhält
Elf Grad, Nieselregen, kalter Wind. Der Kirchturm von Ostinghausen verschwimmt im Dunst. Vorn ist eine Weide auszumachen, dahinter liegen Sumpf und Morast. Und dort stehen sie: massige Tiere mit gewaltigen Hörnern, dunkelgrau, fast schwarz. Ein fast irreales Bild. Dazu trägt auch der strahlend helle Silberreiher bei, der zwischen den dunklen Kolossen stolziert und für einen exotischen Akzent in diesem niederdeutschen Sumpf sorgt.
Christstollen aus dem Stollen: Im Sauerländer Erzbergwerk reift Gebäck
ZnpenO. Blueu Ielt pel uuek lOOel peaekpeleu Plutteu houueu Pepnekel pel eluel Beklnua Oll pel 6lnpeupeku elhnupeu. Bp lpl lelel it Vkl, ple telele Pepnekelpeku tokll enp – pep lpl ple Nell tel Iola Ulepe. Bl kel pelue Plutteu lu pel Peehplnpe lu Peplvla aepeeheu nup pllual ple unu lu peu Pela. Bel Nna, peu el peen unlel, peplekl enp eluel etehlllpekeu Uuh, elueO utteueu Veaauu Oll ulel Butplelplleeu peOl Uekue nup elueO 6eleleukouael. Pttep PekOetponl, ettep ullaluet.
Radtour an der Elbe: Ist Krautsand eine Insel?
Vor den Toren des Sperrwerks gurgelt Wasser, lautlos schieben sich die mächtigen Fluttore zu. Das ist gut für die Radfahrer, denn nun kann man das Sperrwerk vor Wischhafen passieren; die Schiffe müssten warten. Die Schranke ist oben, der Radler tritt in die Pedale. Willkommen auf der Insel Krautsand. Einer Insel in der Elbe? Laut Definition im geografischem Wörterbuch wäre dies ein „allseitig vom Wasser umgebenes Stück Land (…)“. So wie eine Insel eben. Im Osten die Elbe, knapp vier Kilometer breit.
Truppenübungsplatz Senne: Wandern in einem Naturparadies
Gerhard Lakmann nimmt die Leute mit auf eine Zeitreise. In eine Landschaft, offen und unverbaut, die es anderswo so kaum mehr gibt. Die Fahrt geht über altes Kopfsteinpflaster und einsame Straßen, durch alte Alleen und eine weite Landschaft. Hügel bis zum Horizont unter schwerem Himmel im Vorland des Teutoburger Waldes nördlich von Paderborn. Willkommen in der Senne, willkommen auf dem Truppenübungsplatz.
Kelten in der Rhön: Die Milseburg ist ein geheimnisvoller Ort
Der Schwalbenschwanz, ein hübscher schwarz-gelber Schmetterling, flattert zur Gipfelbalz auf die Milseburg. Das ist nicht das einzige Geheimnisvolle auf diesem Berg in der Rhön. Obendrauf stand einst eine keltische Kultstätte; der Berg, der Milseburg heißt, wurde selbst von einer der größten keltischen Städte dieser Region gekrönt. 2500 Jahre ist das her. Dann verschwanden die Kelten. Geblieben sind die fast vergessenen Relikte ihrer alten Stadt im Wald.
Rhön: Beim Wandern stößt man auf fast vergessene Relikte der Kelten
Der Schwalbenschwanz, ein hübscher schwarz-gelber Schmetterling, flattert zur Gipfelbalz auf die Milseburg. Das ist nicht das einzige Geheimnisvolle auf diesem Berg in der Rhön. Obendrauf stand einst eine keltische Kultstätte; der Berg, der Milseburg heißt, wurde selbst von einer der größten keltischen Städte dieser Region gekrönt. 2500 Jahre ist das her. Dann verschwanden die Kelten. Geblieben sind die fast vergessenen Relikte ihrer alten Stadt im Wald.
Diese fünf Höhlen in der Schweiz lohnen einen Besuch
Zwischen Sitten und Siders im Kanton Wallis liegt der Höhlensee von St. Léonard, Europas größter für unterirdische Bootsfahrten erschlossene See. Gut 6000 Quadratmeter ist er groß, gelegen unter den Weinbergen des Wallis. Trotz Lichtspielereien, bisweilen munterer Gruppen und abendlicher Konzerte hat dieser See in den Bergen etwas Mystisches, Geheimnisvolles. Man kann hier sogar unter Tage rudern, hinabgestürzte Felsbrocken versperren nach knapp 300 Metern allerdings die Weiterfahrt.
Nordrhein-Westfalen: In Paderborn strömt das Wasser überall
Quellen sind besondere Orte: Ursprung des Lebens, religiös und kultisch verehrt, heilig und heilkräftig mancher Legende zufolge, sagenhaft und erfrischend, Orte mit Mystik und Magie. Quellen sind faszinierend, erst recht, wenn sie so offensichtlich sprudeln wie in Paderborn.
Nordsee: Wandern durchs friesische Watt zum Bielshövensand
Windstärke 5, in Böen 7 – ob das was wird? Der Sturm der vergangenen Tage hat das Wasser hoch auflaufen lassen in der Elbmündung vor der Küste Dithmarschens. Wattführer Wieben möchte hinausgehen auf den Bielshövensand, gelegen rund hundert Kilometer nordwestlich von Hamburg, eine rund fünfzig Quadratkilometer große Sandbank, die bei Niedrigwasser trocken fällt. Er will seinen Gästen diese amphibische Welt aus Gezeitenrinnen, Sandbänken und Lagunen zeigen.
Bergsteigen in der Schweiz: Endlich einen Viertausender bezwingen
Der Ostgrat ist schroff, scharf, gezackt, schierer Fels, auf dem westlichen Massiv liegt eine sanfte Kuppe aus Schnee und Eis. Bricht die Sonne durch, gleißen die Schneefelder und reduzieren die gewaltige Kulisse des Breithorns auf ein Schwarz-Weiß-Motiv. Dunkle Wolken jagen über die Walliser Alpen, Lichtfinger irren über eine wüste, leere Landschaft aus Schnee und Steinen, aus Gipfeln und Gletschern. Letztere fließen zu Tal, und dort, wo die Eisfelder die Hänge hinabsteigen, sind sie zerborsten.
Frankreich: In den Gärten der Bretagne wachsen Pflanzen aus aller Welt
Vom Wind verbogene Bäume werfen Schatten auf den Pfad, der Weg verschwindet in einem düsteren Torbogen und führt schließlich in die alte Abtei. Verfallene Mauern sind von dichtem Grün überwuchert, knorrige Eichen stehen hier und Schilfrohr raschelt im Wind. Die Sonne wirft ihren Schein über das Meer und das Marschland, wo sie durch die Blätter bricht, sorgt sie für flirrende Lichtspiele. Vor 800 Jahren wurde die Abtei von Beauport gegründet, gelegen bei der kleinen Stadt Paimpol am Ärmelkanal.
Emscher-Radweg im Ruhrgebiet: Eine Tour am versteckten Fluss
Wo, bitte, geht es hier zur Emscher? Ich habe mich im Dortmunder Westen verfahren – und ich bin auf der Suche nach einem Fluss, der lange Zeit gemieden wurde, ja, dessen man sich schämte. Vergessen aber ist die Emscher nicht, eine ältere Dame kann mir weiterhelfen. Sie zeigt die Straße entlang und dann nach rechts.
Urlaub an der Nordsee oder doch in Bayern? Hier hat man seine Ruhe
Wattenmeer: Auf der Hallig Nordstrandischmoor Vom Deich bei Husum reicht der Blick in die Unendlichkeit. Davor ein kleines Stückchen Land im Wattenmeer – und damit weit weg vom Rest der Welt. Es ist eine Hallig mit fünf Warften drauf. Das sind Hügel, auf denen 25 Leute wohnen, die auch bei „Land unter“ eben nicht untergehen.
Wattenmeer: Wo im Watt geheimnisvolle Schiffswracks liegen
Der Sturm hat nachgelassen, doch der Wind weht noch stark hier draußen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer. Auf der Wanderung bei Ebbe hinaus zum Japsand, einem Hochsand vor Hallig Hooge, spürt man in den Gezeitenrinnen den unheimlichen Sog des Wassers. Kaum knietief eilt es der Nordsee hinterher und gibt den schlickigen Wattboden frei. Bald wird die See zurückkehren, das Zwischenreich von Land und Wasser wieder fluten und verändern. Es ist eine geheimnisvolle, schöne und gefährliche Welt.
Wattenmeer: Hier liegen im Watt geheimnisvolle Schiffswracks
Der Sturm hat nachgelassen, doch der Wind weht noch stark hier draußen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer. Auf der Wanderung bei Ebbe hinaus zum Japsand, einem Hochsand vor Hallig Hooge, spürt man in den Gezeitenrinnen den unheimlichen Sog des Wassers. Kaum knietief eilt es der Nordsee hinterher und gibt den schlickigen Wattboden frei. Bald wird die See zurückkehren, das Zwischenreich von Land und Wasser wieder fluten und verändern. Es ist eine geheimnisvolle, schöne und gefährliche Welt.
Nordsee: Wo ist der sagenhafte Ort Rungholt? Eine Spurensuche
Stunde um Stunde schlagen die Füße auf Sand, schlurfen durch knöcheltiefes Wasser. Die Hallig Hooge im Rücken, das Ziel, die Insel Pellworm, noch fern – unterwegs in Zeit und Raum. Doch diese Wattwanderung ist anders: Es ist eine Spurensuche in der Zwischenwelt. Denn irgendwo hier, zwischen Pellworm und Nordstrand, existierte ein Ort Namens Rungholt, ein alter Handelsplatz.
Urlaub an der Nordsee: Durchs Watt wandern zum Wrack
Der Sturm hat nachgelassen, doch der Wind weht noch stark hier draußen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer. Auf der Wanderung bei Ebbe hinaus zum Japsand, einem Hochsand vor Hallig Hooge, spürt man in den Gezeitenrinnen den unheimlichen Sog des Wassers. Kaum knietief eilt es der Nordsee hinterher und gibt den schlickigen Wattboden frei. Bald wird die See zurückkehren, das Zwischenreich von Land und Wasser wieder fluten und verändern. Es ist eine geheimnisvolle, schöne und gefährliche Welt.
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