Herr Professor Kümper, wenn man über Amerika spricht, landet man schnell bei großen Begriffen: Freiheit, Verfassung, Demokratie, Weltmacht. Ihnen kommt zunächst eine konkrete Szene in den Sinn, die sich um Elizabeth Eckford dreht. Warum? Weil diese Szene in großer Verdichtung zeigt, worum es in der amerikanischen Geschichte immer wieder geht: um das Versprechen gleicher Rechte – und um die Wirklichkeit, die diesem Versprechen oft dramatisch widerspricht.