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Articles by Sebastian Wells
Olympische Winterspiele in Italien: Vor Ort sieht Olympia so anders aus
Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 08/26. Es sind die Nächte, in denen deutlich wird, dass etwas nicht zusammenpasst zwischen den Winterspielen 2 26 und mir. Ich hatte mir vorgenommen, mir ein eigenes Bild der Spiele zu machen, deren Austragungsstätten Hunderte Kilometer und unzählige Serpentinen von einander entfernt sind. So weit, dass mir die Wegstrecken zwischen ihnen in besserer Erinnerung geblieben sind als die Wettkämpfe.
Besondere Fotos aus Paris: Olympia aus den Augen eines Fotografen
Von Sebastian Wells | 12.08.2024, 16:41 Uhr Viele Fotos von den Olympischen Spielen erzählen Geschichten von Siegen, bitteren Niederlagen und großen Gefühlen. Der renommierte Fotograf Sebastian Wells aus Berlin, der schon viele Olympische Spiele (auch für diese Zeitung) begleitet hat, interessiert sich aber auch für das Geschehen abseits des großen Scheinwerferlichts – für kleine, aber besondere Momente. So auch in Paris. Hier gibt es eine Auswahl seiner besten Bilder.
Wie ich Olympiasieger im Leihfahrradfahren wurde
Kein Mitleid bitte, aber das Dasein als Olympiareporter ist hart. Lange Tage, viel Gewarte und eigentlich ist man sowieso immer am falschen Ort, weil natürlich beim Tontaubenschießen Geschichte geschrieben wird, während man selbst beim Kajakfahren hockt. Die Spiele in aber bieten ein Highlight, von dem ich vorher nichts ahnte: Leihfahrräder. Es begann auf der, oh, Champs-Élysées.
Das Ein-Mann-Olympia-Team
Zu Hause wird er allen von Serena Williams erzählen. Die Geschichte geht so: Eines Tages war Winzar Kakiouea im olympischen Dorf auf dem Weg zum Essen. Vor ihm lief eine große Frau, die sich plötzlich umdrehte. Es dauerte eine Weile, ehe Kakiouea dachte: Die kenne ich doch. Aber da hatte ihn eine der berühmtesten Sportlerinnen der Welt schon nach einem Pin gefragt. Diese Pins sind eine große Sache bei .
Paris berauscht sich an sich selbst
In der Nacht bevor die weltbesten Radrennfahrer durch die Gassen von Montmartre fahren und dort von Hunderttausenden gefeiert werden, hat sich Édouard Blanquart mit ein paar Freunden verabredet. Der 34-Jährige ist begeisterter cycliste, wie die Radsportler in Frankreich heißen. Vor ein paar Jahren hat er den Montmartre Vélo Club gegründet. Es ist der erste Radsportverein in dem Viertel, das zwar weltweit berühmt ist, aber bislang nicht mit Sport aufgefallen war.
"Wir haben 11.000 Dollar für Tickets ausgegeben"
Die Olympischen Spiele waren noch gar nicht eröffnet, da lärmten bereits 80.000 Menschen im Stade de France herum. Die Vorrunde des 7er-Rugby fand schon vor der Eröffnungsfeier statt - und sollte den Ton setzen: Das sind endlich wieder Spiele der Fans. Die letzten Olympischen Spiele mit Zuschauern aus der ganzen Welt sind sechs Jahre her, Pyeongchang 2018. Die letzten Sommerspiele, Rio de Janeiro 2016, gar acht. Und in fühlt es sich an, als ob die Menschen etwas nachzuholen hätten.
Hinter den Ringen
Da schaut die ganze Welt zu: Die Eröffnungsfeier was pompös und spektakulär, wie man es von erwartet hat. Der starke Regen hat die Stimmung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort zwar etwas gedämpft, aber die Show lief reibungslos weiter. Die Stadt der Lichter machte ihrem Ruf alle Ehre, berühmtestes Bauwerk inklusive. Und damit waren die Olympischen Spiele von Paris eröffnet. Der Fotograf Sebastian Wells blickt exklusiv für ZEIT ONLINE auf das riesige Sportereignis.
"Erleichtert? Das ist gar kein Ausdruck"
5, 4, 3, 2 ... 1. Als kurz nach 20 Uhr auf der Großbildleinwand der Countdown abläuft, ist die Menge für einen Moment wie erstarrt. Als hielten sie alle die Luft an. Auf dem Place de la Bataille-de-Stalingrad im Nordosten von Paris haben sich an diesem Wahlabend Tausende Anhänger der französischen Linkspartei La France insoumise versammelt. In den nächsten Sekunden wird das Ergebnis der zweiten Wahlrunde der Parlamentswahlen verkündet. Dann erscheint auf der Leinwand - 3, 2, 1 - ein Kreisdiagramm.
Im Land der Supertalente
Einer fehlt noch immer. Hinter dem Knäuel aus französischen Journalisten und Fotografen rinnt Regen von der steinernen Hauswand; wer keinen Platz unter dem davorstehenden Pavillon ergattert hat, ist schon tropfnass. Aber ohne ein Foto von ihm können sie hier nicht weg. Einer der Männer mit den großen Kameras beginnt mit der freien Hand zu trommeln und den Nachzügler anzufeuern. "Ky-lian!" Paff-paff-paff.
Björn Höcke: Immunity lifted again
Highlights: Thuringia's AfD leader Björn Höcke is said to have used a banned Nazi saying again. The state parliament's justice committee is clearing the way for investigations. The background is investigations by the Gera public prosecutor's office. HöCke is expected to run as the top candidate for the AfD in the Thuringian state elections on September 1st. The Office for the Protection of the Constitution in Thuringia classifies Hö cke as a right-wing extremist.
Foto-Serie aus Peking: Sebastian Wells: Die eindrucksvollsten Olympia-Momente 2022
Viele Momente von Olympia gehen in die Geschichte ein. Der Fotograf Sebastian Wells richtet seinen Blick auf die Dinge abseits der Stadien in Peking. An dieser Stelle teilt er täglich ein Bild und berichtet von seinen Erfahrungen. Siege, Niederlagen, Sensationen: Die Olympischen Spielen sind spektakulär. Sebastian Wells richtet seine Kamera auf den Sport, aber vor allem auf die kleinen und großen Momente abseits der Pisten und Stadien. Seine Arbeiten wurden bereits vielfach ausgezeichnet.
Larissa Bombardi: "Besser eine lebendige Mutter in Belgien als eine tote in Brasilien"
Neugeborene ohne Arme. Babys, denen Brüste wachsen. Larissa Bombardi deckt die Folgen von Pestiziden auf und musste deshalb mit ihren Söhnen fliehen.
Utopia - Photographs by Sebastian Wells | Text by Magnus Pölcher | LensCulture
Utopia Embarking on a visual journey through the make-shift world of refugee camps, Sebastian Wells explores the tension between impermanence and permanence that exists in these environments. Between 2017 and 2018, Sebastian Wells, a member of international photography agency Ostkreuz, travelled to 24 refugee camps in 7 countries in Africa, the Middle East and Europe.
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