Simon Berlin
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AI, Technology, Social Media, Media, Journalism
Twitter war gut. X ist Murks. Wir lesen uns an netteren Orten im Netz – zum Beispiel bei @SZ, @smwatchblog und @bluesky.
Articles by Simon Berlin
Digitale Gewalt gegen Frauen: Schweigen ist Schuld
Das Letzte, was Frauen gerade nötig haben, sind Leitartikel von Männern, die ihnen die Welt erklären. Deshalb beginnt dieser Text mit einem Appell: Wir Männer müssen zuhören, lernen und verstehen. Denn so kann es nicht weitergehen. Vor einer Woche machte der Spiegel die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich. Es folgten Entsetzen, Empörung und Forderungen nach einem Gesetz gegen digitale Gewalt. Diese Reaktionen sind richtig und greifen trotzdem zu kurz.
Wie Cookie-Banner aus dem Netz verschwinden könnten
Nieselregen, Zugverspätungen, Cookie-Banner: Die meisten Menschen könnten darauf verzichten. Dem Wetter und der Deutschen Bahn ist man ausgeliefert, die Pop-ups sind dagegen kein Naturgesetz. Dabei könnte es ganz einfach sein. Man legt ein einziges Mal fest, ob und welche Daten man freigeben möchte. Danach respektieren alle Webseiten diese Einstellung automatisch. Ginge es nach dem Deutschen Bundestag, wäre dieses Prinzip längst Realität.
Meta Ray-Ban: Gesichtserkennung kommt auf Kamerabrille
Abo – Warum tragen so viele Menschen diese Überwachungsmaschinen auf der Nase? Die smarten Brillen sind trotz Bedenken zum Datenschutz weitverbreitet – und senden intime Videoaufnahmen nach Kenia. Nun plant Meta offenbar die Einführung von Gesichtserkennung. Meta-Brillen sehen aus wie eine normale Ray-Ban, doch im Inneren stecken Kamera, Mikrofon und ein KI-Assistent. Hier getragen von der italienischen Unternehmerin und Influencerin Chiara Ferragni.
Meta Ray-Ban: Gesichtserkennung kommt auf Kamerabrille
Abo – Warum tragen so viele Menschen diese Überwachungsmaschinen auf der Nase? Die smarten Brillen sind trotz Bedenken zum Datenschutz weitverbreitet – und senden intime Videoaufnahmen nach Kenia. Nun plant Meta offenbar die Einführung von Gesichtserkennung. Meta-Brillen sehen aus wie eine normale Ray-Ban, doch im Inneren stecken Kamera, Mikrofon und ein KI-Assistent. Hier getragen von der italienischen Unternehmerin und Influencerin Chiara Ferragni.
Meta Ray-Ban: Millionen Menschen tragen Überwachungsmaschinen auf der Nase
An einem Freitagabend im Februar betritt die Social-Media-Beraterin Sarah Slocum die Bar „Molotov’s“ in San Francisco. Sie trägt eine Brille, mit der sie ihre Umgebung filmen kann. Gäste fühlen sich bedroht und beginnen, mit ihr zu diskutieren. Ein Mann reißt Slocum die Brille von der Nase und rennt damit davon.
Beziehung zu KI: Wenn die Tochter einen Chatbot liebt
Wenn Kinder ihren Eltern sagen, dass sie sich zum ersten Mal verliebt haben, ist das meist ein Grund zur Freude. Jessica Szczuka kennt ein anderes Beispiel. Nach einem Vortrag sei eine Frau aus dem Publikum auf sie zugekommen, erzählt die Medienpsychologin auf der Bühne des SZ-Digitalgipfels. „Ihre Tochter ist jetzt das erste Mal verliebt, in der siebten Klasse. Und dann hat sich herausgestellt, dass es ein Chatbot ist.“
Das erste Opfer der KI ist die Wahrheit
Das ZDF, die US-Regierung und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind renommierte Institutionen, die im Auftrag der Öffentlichkeit handeln sollten. Alle drei haben in den vergangenen Wochen aktiv dazu beigetragen, ihre Glaubwürdigkeit zu beschädigen.
ChatGPT: Diese fünf Probleme plagen OpenAI
Im letzten Moment scheint Anthropic Angst vor der eigenen Courage bekommen zu haben. Das KI-Unternehmen wollte sich auf der größten Bühne der Welt über seinen Konkurrenten Open AI lustig machen. Doch der Werbespot in der Halbzeitpause des Super Bowls wich von der Version ab, die Anthropic vorab veröffentlicht hatte.„Werbung kommt in die KI. Aber nicht zu Claude“, endete das ursprüngliche Video.
Moltbook: Wenn KI mit KI spricht und Menschen verrückt macht
Möchte man sich eine Meinung zu aktuellen Ereignissen bilden, eignet sich Elon Musk als Richtschnur. Man schaue sich an, was Musk auf seiner Plattform X geschrieben hat – und gehe dann vom Gegenteil aus. Das klappt nun auch bei Vorhersagen zu sogenannter künstlicher Intelligenz. Wenn Musk den Beginn der Singularität heraufbeschwört, sind Zweifel angebracht, ob KI tatsächlich bald in der Lage sein wird, sich selbst zu trainieren und menschliche Intelligenz in allen Bereichen zu übertreffen.
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales im Interview ohne Worte
Der Wikipedia-Gründer im Interview ohne Worte über sein Lebenswerk, die Bedrohung durch KI und die Frage, was ihm in diesen Zeiten Hoffnung macht. Jeder kennt Wikipedia, wenige kennen Sie – wünschen Sie sich manchmal mehr Anerkennung? Gerade ist Ihre Schöpfung 25 Jahre alt geworden – wie haben Sie gefeiert? Schon mal auf Unsinn hereingefallen, der bei Wikipedia stand? Wie erklären Sie Donald Trump die Funktionsweise von Wikipedia?
USA: Wie Tech-Oligarchen von Donald Trump profitieren
Ein Jahr ist es her, dass die Elite der Tech-Bosse Donald Trump bei der Feier zu dessen zweitem Amtsantritt ihre Aufwartung machte. Das Bild der Oligarchen, die auf Ehrenplätzen teils noch vor den neuen Kabinettsmitgliedern saßen, ging um die Welt. Das Silicon Valley stellte sich an die Seite der rechten Maga-Bewegung. Was hat die Allianz den Tech-Bossen gebracht?
SZ-Podcast: Was tun gegen Porno-Fakes auf X?
Die Plattform X wird gerade mit sexualisierten Fake-Bildern regelrecht geflutet. Das liegt an der integrierten KI „Grok“, die mit nur ein paar Mausklicks Bilder erstellen kann, die echte Menschen in Unterwäsche oder im Bikini zeigen. Tech-Milliardär Elon Musk weigert sich, seine KI so zu regulieren, dass diese keine pornografischen Bilder mehr erstellt – und die Gesetzgebung gibt den Regierungen nur wenig Möglichkeiten, um einzugreifen.
Elon Musk und Deepfake-Bilder von Grok: Alle runter von X, und zwar jetzt
Der beste Zeitpunkt, um X zu verlassen, war vor drei Jahren und zwei Monaten. Im Herbst 2022 fiel Twitter, wie die Plattform damals noch hieß, endgültig in die Hände von Elon Musk. Seitdem stellt der neue Eigentümer Woche für Woche seine Gesinnung zur Schau. Der Multimilliardär äußert sich rassistisch und frauenverachtend, unterstützt rechtsextreme Parteien, fantasiert vom Bürgerkrieg und schwadroniert bei Widerspruch von „Faschismus“.
Wie Musks Grok-KI Frauen erniedrigt
Der reichste Mensch der Welt hat eine der weltweit größten Online-Plattformen in eine Maschine verwandelt, mit der Männer massenweise Frauen sexualisieren und erniedrigen. Zehntausende Nutzer ließen Grok, den mit künstlicher Intelligenz (KI) betriebenen Chatbot der Plattform X, manipulierte Bilder von teils minderjährigen Frauen in Bikinis oder Unterwäsche erzeugen. Eigentümer Elon Musk sah der bildbasierten Gewalt rund zwei Wochen tatenlos zu. Am Freitag schränkte X die Funktion dann ein.
Lauf los, Screenzen, Intervals.icu: Apps für die Gesundheit an Neujahr
Das neue Jahr startet, und in Sachen Gesundheit scheitern viele gute Vorsätze ohne kleine Helfer. SZ-Redakteurinnen und Redakteure geben Ihnen diese Apps mit auf den Weg.
Instagram und TikTok: Social Media ist vom Aussterben bedroht
2025 war ein mieses Jahr für arktische Robben, asiatische Goldkatzen und soziale Medien. Die beiden Tierarten gelten jetzt offiziell als vom Aussterben bedroht. Auch Social Media gehört auf die Rote Liste der bedrohten Arten. Im Gegensatz zu den Tieren haben die großen Plattformen ihren Niedergang aber selbst verschuldet und kein Mitleid verdient.
Neun Marken, die uns nicht loslassen
Bestimmte Marken machen glücklich oder wütend, aber nie gleichgültig. Hier erzählen Redakteurinnen und Redakteure, welche Produkte sie lieben, vermissen – oder längst hinter sich gelassen haben. Neun sehr persönliche Geständnisse. Während viele Marken einfach ihren Zweck erfüllen, gehen andere unter die Haut. Sie erzeugen Gefühle, die rational nur schwer zu erklären sind: So kann Zuneigung oder gar Liebe entstehen, manchmal aber auch Ärger und Enttäuschung.
Gen Z: Warum junge Menschen alte Technik lieben
Im Jahr 1995 sang Dirk von Lotzow einen Slogan, der im Rückblick wirkt wie eine Prophezeiung: „Digital ist besser“. Das gleichnamige Album der deutschen Band Tocotronic drückte das Lebensgefühl der Millennials aus. Sie kauften PCs und Digitalkameras, brannten Musik auf CDs und wagten sich mit AOL ins wilde, weite Internet. Schnell konnte man sich ein analoges Leben kaum noch vorstellen.
Smartphone-Apps: Diese 7 Tools erleichtern den Alltag
– Sieben Apps, die Probleme lösen Toiletten finden, Passwörter managen und Töne treffen geht besser mit diesen Anwendungen: Und dann gibt es noch die Anti-Handysucht-App. Unterwegs in einer fremden Stadt und plötzlich ein dringendes Bedürfnis? Eine Reihe von Smartphone-Apps hilft dabei, die nächste Toilette zu finden. Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren. BotTalk Es gibt mittlerweile unzählige Smartphone-Apps. Doch welche sind wirklich nützlich und erleichtern uns den Alltag?
Smartphone-Apps: Diese 7 Tools erleichtern den Alltag
– Sieben Apps, die Probleme lösen Toiletten finden, Passwörter managen und Töne treffen geht besser mit diesen Anwendungen: Und dann gibt es noch die Anti-Handysucht-App. Unterwegs in einer fremden Stadt und plötzlich ein dringendes Bedürfnis? Eine Reihe von Smartphone-Apps hilft dabei, die nächste Toilette zu finden. Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren. BotTalk Es gibt mittlerweile unzählige Smartphone-Apps. Doch welche sind wirklich nützlich und erleichtern uns den Alltag?
Nothing, Shokz, Sony, Apple, Meta Ray Ban: Fünf Kopfhörer für alle Lebenslagen
Fürs Wasser, für in oder auf den Ohren – oder in der Ray-Ban-Brille: Diese Weihnachten gibt’s was für den Kopf.
Nothing, Shokz, Sony, Apple, Meta Ray Ban: Was diese fünf Kopfhörer besonders macht
Fürs Wasser, für in oder auf den Ohren – oder in der Ray-Ban-Brille: Diese Weihnachten gibt’s was für den Kopf.
X muss wegen DSA-Verstößen 120 Millionen Euro Strafe zahlen
Elon Musk rühmt sich gern damit, ein Pionier zu sein. Tesla und Space-X haben Elektromobilität und Raumfahrt vorangebracht. Einem anderen seiner Unternehmen kommt jetzt eine eher zweifelhafte Ehre zuteil: Die Plattform X ist der erste Dienst, der bestraft wird, weil er gegen die Vorgaben des europäischen Digital Services Act (DSA) verstößt. Die Verordnung soll digitale Grundrechte von Verbrauchern schützen und verpflichtet große Online-Plattformen, angemessen gegen strafbare Inhalte vorzugehen.
Social Media Schutz für Jugendliche: Chancen und Risiken diskutiert
Sollten Jugendliche erst ab 16 Social Media nutzen dürfen? 85 Prozent der Erwachsenen finden: Ja. Nun hat sich auch Friedrich Merz erstmals dazu geäußert. Die Frage ist nur: Warum tut sich nichts? Von Simon Berlin, Valerie Höhne und Vivien Timmler, Berlin Ein Nachmittag im Konrad-Adenauer-Haus. Die Union hat zu einer Basisveranstaltung zum Thema Social Media geladen. Es geht um die große Frage, was nun überwiegt: die Chancen oder die Risiken, gerade bei Jugendlichen.
Social Media Schutz für Jugendliche: Warum tut sich nichts?
Ein Nachmittag im Konrad-Adenauer-Haus. Die Union hat zu einer Basisveranstaltung zum Thema Social Media geladen. Es geht um die große Frage, was nun überwiegt: die Chancen oder die Risiken, gerade bei Jugendlichen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz spricht an diesem Tag. Aber statt klarer Antworten hat er vor allem eins: viele Fragen. „Wie können wir besser aufklären? Braucht es eine Klarnamenpflicht im Netz? Braucht es eine Altersgrenze? Braucht es Handyverbote an Schulen?“, fragt Merz.
ChatGPT und Urheberrecht: Dieser Denkzettel kommt gerade recht
Chat-GPT verletzt die Urheberrechte von Künstlern. Auf das Münchner Urteil muss eine Diskussion über geistiges Eigentum im KI-Zeitalter folgen – und ein zeitgemäßes Gesetz. Der Siegeszug von Chat-GPT beruht auf Ausbeutung: KI-Konzerne wie Open AI und Google haben ihre Modelle mit allem trainiert, was das Netz hergab. Jetzt führen ihre Produkte dazu, dass die Arbeit jener Menschen, deren Urheberrechte sie ignoriert haben, weiter an ökonomischem Wert verliert.
Rechenzentren und KI: Google investiert fünf Milliarden Euro in Deutschland
Ein kleiner Schritt für Google, ein großer Schritt für Deutschland. Das beschreibt die Investitionen, die der Konzern am Dienstag angekündigt hat. In den kommenden drei Jahren will Google 5,5 Milliarden Euro in Rechenzentren rund um Frankfurt und Büroflächen in München und Berlin investieren. Dabei geht es in erster Linie um das Cloud-Geschäft und KI-Angebote für andere Firmen.
Chat-GPT ist ein Schleimer – und den Menschen gefällts
Künstliche Intelligenz und Moral – Chat-GPT ist ein Schleimer – und den Menschen gefällts KI-Chatbots neigen dazu, moralisch fragwürdiges Verhalten zu rechtfertigen. Das hat fatale Folgen. In Kürze: Eine neue Studie vergleicht die Reaktionen von KI-Chatbots und Menschen auf Gewissensfragen oder Beziehungsprobleme. Demnach neigen Chat-GPT und Co. dazu, Entschuldigungen für manipulatives oder bedrohliches Verhalten zu finden.
Chat-GPT ist ein Schleimer – und den Menschen gefällts
Künstliche Intelligenz und Moral – Chat-GPT ist ein Schleimer – und den Menschen gefällts KI-Chatbots neigen dazu, moralisch fragwürdiges Verhalten zu rechtfertigen. Das hat fatale Folgen. In Kürze: Eine neue Studie vergleicht die Reaktionen von KI-Chatbots und Menschen auf Gewissensfragen oder Beziehungsprobleme. Demnach neigen Chat-GPT und Co. dazu, Entschuldigungen für manipulatives oder bedrohliches Verhalten zu finden.
ChatGPT: 1,2 Millionen Menschen chatten mit der KI über Suizid
Die Befürchtungen von Søren Dinesen Østergaard haben sich bewahrheitet. Kurz nach der Veröffentlichung von Chat-GPT Ende 2022 schrieb der dänische Psychiatrie-Professor einen Artikel im Fachjournal Schizophrenia Bulletin und warnte: „Ich bin überzeugt, dass zu Psychosen neigende Personen bei der Interaktion mit KI-Chatbots Wahnvorstellungen erleben werden oder bereits erleben.“
Studie zu Chatbots: ChatGPT taugt nicht als moralische Instanz
Wenn man wissen möchte, ob man sich falsch verhalten hat, liefert „Am I the Asshole?“ einen zuverlässigen Realitätscheck. In diesem Unterforum auf der Online-Plattform Reddit lesen rund 24 Millionen Menschen mit und geben ihre ungeschönte Meinung ab. Sie kommentieren YTA („You’re The Asshole“) oder NTA („Not The Asshole“). Wenn die YTA-Kommentare überwiegen, sollte das Anlass zur Selbstreflexion sein.
Online-Enzyklopädie unter Druck: Wie die künstliche Intelligenz Wikipedia ausbeutet
Online-Enzyklopädie unter Druck – Wie die künstliche Intelligenz Wikipedia ausbeutet Ohne Wikipedia als Quelle wären viele KI-Modelle nur halb so gut. Doch ausgerechnet Google und Chat-GPT gefährden die Zukunft der Enzyklopädie. In Kürze: Google und Chat-GPT nutzen Wikipedia-Inhalte, meist ohne auf die Quelle zu verweisen. Die KI-Konzerne schicken Bots und Crawler zu Wikipedia, die Inhalte extrahieren und speichern.
Online-Enzyklopädie unter Druck: Wie die künstliche Intelligenz Wikipedia ausbeutet
Online-Enzyklopädie unter Druck – Wie die künstliche Intelligenz Wikipedia ausbeutet Ohne Wikipedia als Quelle wären viele KI-Modelle nur halb so gut. Doch ausgerechnet Google und Chat-GPT gefährden die Zukunft der Enzyklopädie. In Kürze: Google und Chat-GPT nutzen Wikipedia-Inhalte, meist ohne auf die Quelle zu verweisen. Die KI-Konzerne schicken Bots und Crawler zu Wikipedia, die Inhalte extrahieren und speichern.
Google und ChatGPT: Wie KI die Wikipedia bedroht
Wer verstehen möchte, warum eine der größten Errungenschaften des Internets bedroht ist, beginnt am besten mit einer Google-Suche: „Was ist die Wikipedia?“ Es erscheint eine „Übersicht mit KI“, die in sechs Absätzen die Grundprinzipien der Enzyklopädie erklärt. Die Informationen beruhen auf mehreren Wikipedia-Artikeln. Der erste Link zu Wikipedia kommt aber erst nach dem KI-generierten Text. Immerhin verweist Google noch auf die Quelle.
Schutzbleche mit 28“ oder 27.5“
Ein freundliches Hallo aus Berlin, ich benötige mal euren Rat, eure Meinung oder auch fundiertes Fachwissen. Ich fahre ein 3T Exploro Race Max, das möchte ich für meine alltäglichen Fahrten und Brevets mit fest angebauten Schutzblechen ausrüsten. Die Schutzbleche werden voraussichtlich Hondo oder Flexi-Carbon werden.
Open AI: Jetzt wird ChatGPT zu SexGPT
Und am Ende lautet die Antwort natürlich Pornografie. Von Dezember an soll Chat-GPT auf Wunsch zum Sexbot werden. „Im Rahmen unseres Prinzips, erwachsene Nutzer wie Erwachsene zu behandeln, werden wir (…) Erotik für verifizierte Erwachsene erlauben“, schreibt Open-AI-Chef Sam Altman.
Obsoleszenz: Wer „smart“ kauft, ist oft der Dumme
Bose-Lautsprecher und Belkin-Kameras haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden bald zu Elektroschrott, obwohl sie noch wunderbar funktionieren. Dagegen helfen Vorsicht, Protest und vor allem Gesetze. Manche Gesetze sind auch für Menschen verständlich, die nichts von Jura verstehen. „Durch den Kaufvertrag wird der Verkäufer einer Sache verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an der Sache zu verschaffen“, heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch.
KI-Modus: Jetzt wird Google zu ChatGPT
Liz Reid ist zum ersten Mal in Berlin und wundert sich über die Ampeln. Also fragt Googles Suchchefin ihre eigene Suchmaschine: „What is the Ampelmann?“ Neben den gewohnten Kategorien wie „Bilder“ und „Videos“ taucht ein neuer Tab auf: „KI-Modus“. Reid klickt darauf, und eine ausführliche Antwort erscheint. Mehrere Absätze mit Bildern, Zwischenüberschriften und Bulletpoints erklären die Entstehungsgeschichte des ostdeutschen Ampelmännchens.
Katharina Zweig über KI: "Die Verführung dieser Maschinen ist riesengroß"
Die Professorin Katharina Zweig erforscht, wie KI verantwortungsbewusst eingesetzt werden kann. Warum sie den Begriff „KI“ am liebsten abschaffen würde und wenig von den Heilsversprechen des Silicon Valley hält. Interview von Simon Berlin Hinter Katharina Zweig liegt eine ereignisreiche Woche. Am 30. September erschien ihr neues Buch „Weiß die KI, dass sie nichts weiß?“. Einen Tag später verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Informatik-Professorin das Bundesverdienstkreuz.
Die Flut an KI-Assistenten nervt. Und ist gefährlich.
Techkonzerne drängen Menschen rücksichtslos künstliche Intelligenz auf. Damit manipulieren sie ihre Nutzer und schaden Unternehmen. Aber gegen die Zwangsbeglückung kann man sich auch wehren. Kaffee und KI haben überraschend viele Gemeinsamkeiten. Bei beiden Produkten kommt es auf Dosis und Zubereitung an. Eine Tasse macht munter, fünf Espressi machen nervös. Es gibt köstlichen Cappuccino und fürchterlichen Filterkaffee.
Fünf nützliche Apps für den Alltag
Künstliche Intelligenz: KI ist eine Blase, und das ist gut so
Eine neue Technologie hat die Welt im Sturm erobert. Sie verheißt Produktivitätsgewinne und begeistert Investoren. Kleinen Start-ups werden Millionen Dollar hinterhergeworfen, Unternehmen ohne Geschäftsmodell mit Milliarden bewertet. Es fließen unfassbare Summen in Infrastruktur, die als Grundlage für die angebliche Revolution gilt. Der Hype lässt keinen Raum für Zweifel. Die Angst, etwas zu verpassen, ist größer als die Sorge, dass die Blase platzen könnte.
Chat-GPT und andere KIs geben Anweisungen zum Suizid
Chatbots bestärken labile Menschen in Wahnvorstellungen oder geben Anleitungen zum Suizid. Mindestens vier Menschen haben sich das Leben genommen. Dafür tragen Unternehmen wie Open AI eine Mitverantwortung. Adam Raine war ein gewöhnlicher Teenager. Er spielte Basketball, liebte japanische Comics, traf sich mit Freunden. Und wie Millionen Jugendliche unterhielt er sich regelmäßig mit Chat-GPT. Vor einem Jahr tauschte Adam die ersten Nachrichten mit der künstlichen Intelligenz aus.
Technik für den Alltag
Social-Media-Verbot in Deutschland: Mindestalter für TikTok und Insta?
Viele Politiker fordern ein Mindestalter für soziale Medien. Welche rechtlichen und technischen Hürden gibt es? Und hilft ein Verbot überhaupt, Jugendliche zu schützen? Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit auf Plattformen wie Tiktok und Instagram. Gleichzeitig nehmen psychische Erkrankungen bei jungen Menschen zu. Forscher der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sprechen sich nun dafür aus, Smartphones bis einschließlich zur zehnten Klasse zu verbieten.
ChatGPT-Lernmodus: Wie KI in Schule und Uni helfen kann
Als ob das Bildungssystem nicht genug Probleme gehabt hätte: Zu wenige Lehrkräfte leiden unter zu viel Bürokratie. Lehrpläne von gestern treffen auf digitale Infrastruktur von vorgestern und Schulgebäude aus dem vergangenen Jahrhundert. Der Bildungserfolg hängt von Einkommen und sozialer Herkunft ab. Immer mehr Kinder rechnen, schreiben und lesen immer schlechter. Und jetzt kommt auch noch künstliche Intelligenz dazu.
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