Zuschauer erschauern, als Ksenija Sidorova die mitreißenden Tango-Läufe des Konzerts „Aconcagua“ von Astor Piazzolla mit dem Akkordeon wie eine Welle durch den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie rollen lässt, im Allegro marcato zu Beginn und im Presto zum Abschluss. Mittendrin brandet beim Moderato Melancholie durch die Reihen. Piazzolla schrieb „Aconcagua“ 1979 für Akkordeon, Klavier und Streicher. Sidorova und ihr Instrument erbeben in seinem Meisterwerk.