Es war schon ein peinliches Schauspiel, das die Delegierten des DGB-Bundeskongresses boten. Sie hatten Bundeskanzler Merz zu einer Rede eingeladen, in der er die Lage Deutschlands aus seiner Sicht schilderte und hervorhob, dass sich dringend etwas ändern müsse. Quittiert wurden seine Worte mit lauten Buhrufen und Pfiffen. Der als politischer Feind identifizierte Gast wurde erst eingeladen und dann niedergemacht. Ob die anwesenden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wohl stolz auf sich waren?