Manchmal verdichten sich große Fragen in ganz kurzer Zeit. Der Freitag vor einer Woche war so ein Tag, an dem sich in wenigen Stunden eine Debatte beschleunigte, die den Journalismus noch lange beschäftigen wird. Mathias Döpfner, der Chef des Springer-Verlags, veröffentlichte einen Kommentar, von dem er behauptet, er sei zu 100 Prozent von einer künstlichen Intelligenz geschrieben. Die KI kommt von Google, von jenem Unternehmen also, das Döpfner früher bekämpft hat.