Vor dreißig Jahren erregte eine Ausstellung in der Athener Nationalgalerie Aufsehen. Erstmals war die Sammlung frühsowjetischer Avantgardekunst von George Costakis im Mutterland des Sammlers zu sehen, nachdem sie Jahre zuvor bereits auszugsweise in Düsseldorf und im Guggenheim Museum New York gezeigt worden war. Bald nach der Athener Ausstellung engagierte sich der griechische Staat, bei der nationalen Ehre gepackt, dafür, die private Sammlung dauerhaft im Land zu halten.