E s ist Bayram in Mostar. Im alten Teil der Stadt rund um die alte Brücke drücken sich Touristen und Einheimische durch die engen Gassen. In einem der Aufgänge in die obere Stadt singt eine Band bosnische Schlager, die Stimmung ist ausgelassen. Auf der die Altstadt umlaufenden Straße, die immer noch „Marschall Tito“ heißt, flanieren Frauen mit Kopftuch, Männer in kurzen Hosen, Frauen in eng anliegenden, viel Haut freilassenden Kleidern.