Ein strahlend weißes Gebäude-Ensemble am Wasser, das lange Zeit hinter massiven Zäunen verschwand – kühl, schwer zugänglich, ein Stück amerikanische Außengrenze mitten in Hamburg. Künftig soll sich das ehemalige US‑Konsulat an der Alster öffnen. Wo einst Diplomaten verhandelten und US-Visa ausgestellt wurden, aber auch, wo einst das NS-Regime schaltete und waltete, sollen eines Tages Gäste einchecken und Hamburger ein Haus kennenlernen, zu dem sie über 70 Jahre keinen Zugang hatten.