E s ist ja doch selten, dass mich Kunst so durchschüttelt, dass sich die Bilder verschieben und die Wirklichkeit aufbricht und in ihren Klüften und dunklen Gründen und Gefilden sichtbar wird. Als sei das, was wir Leben nennen, eben doch nur die Erfindung eines Regisseurs mit sehr boshaften Absichten. Die Tragödie jedenfalls, als die von Sophokles bis Camus die Existenz betrachtet wurde, muss in jeder Zeit neu durchgespielt und definiert werden.