Es ist Dienstagabend, und ich stehe in einer Bodega in Crown Heights, Brooklyn, vor dem Kartenleser. Der Bildschirm zeigt mir eine Zahl: 23 Dollar 40. Milch, Eier, ein Bund Karotten, Hafergetränk, das hier nicht teurer ist als anderswo, weil es niemanden interessiert. Ich tippe, es piept, fertig. Und genau das ist die Lüge. Die 23,40 sind nicht der Preis. Sie sind der Teil des Preises, den man dir an der Kassa zeigt. Den Rest zahlst du auch – nur später, woanders, und ohne Quittung.