Lars Langenau
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Articles by Lars Langenau
SZ-Podcast: Sachsen-Anhalt zeigt das AfD-Problem der CDU
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die Wahl von zwei AfD-Politikern ins Landtagspräsidium für heftige Reaktionen. Über allem steht die Frage: Waren es CDU-Abgeordnete, die die AfD-Kandidaten bei der geheimen Wahl am Dienstag unterstützt haben? SPD-Politiker Boris Pistorius spricht von einem „Tabubruch“ und warf den Abgeordneten, die mit der AfD gestimmt haben, vor, Rechtsextremisten als „Steigbügelhalter“ zu dienen. Die Bundes-CDU betont weiterhin ihre Abgrenzung zur AfD.
Erster AfD-Landtagspräsident / War Ex-BND-Chef Hanning Spion?
Die konstituierende Sitzung des Landtags in Sachsen-Anhalt verlief an diesem Dienstag überraschend zivil und friedlich. Der AfD-Politiker Tobias Rausch wurde mit 48 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt – vier Stimmen mehr als erwartet. Rausch ist der erste Landtagspräsident der AfD in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte. Vor einigen Monaten stand er noch im Zentrum der Verwandtenaffäre der AfD.
SZ-Podcast: Warum die Schülerproteste in Frankreich eskalieren
Ausgangspunkt der Proteste in Frankreich war Mitte September der Streik von Lehrern in einem Gymnasium in einer Banlieue von Paris. Die Proteste gegen Personalmangel wurden dann von Schülern aufgenommen, sagt SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Tatsächlich spare der hoch verschuldete Staat gerade auch bei der Bildung. Doch schnell schlug durchaus legitimer Protest teils in Gewalt um. „Die Franzosen schauen mit einer Mischung aus Verständnis und Sorge auf diese Bewegung“, sagt Meiler.
“Der Osten ist ein Seismograf": Die Ostbeauftragte im Gespräch
Elisabeth Kaiser wurde 1987 in Gera geboren und hat die DDR nur als Kleinkind erlebt. Seit vergangenem Jahr ist die SPD-Bundestagsabgeordnete Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. Im Podcastgespräch reflektiert sie, wie die Wiedervereinigung auch ihren Lebensweg geprägt hat. So habe sie erst während ihres Studiums ein Ostbewusstsein entwickelt, wo ihr Unterschiede in Vermögen und Einkommen der Kommilitonen bewusst wurden.
SZ-Podcast: Eine Kampagne gegen die Linke und Elif Eralp?
Clara Funck schreibt: „Es ist schon wild, wie krass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Nazis gewinnen zwei Landtagswahlen hintereinander, aber wir reden wochenlang über die Linke…“ Franz Schneider hat kommentiert: „So ein Text in Zeiten wo Nazis vermutlich einen Ministerpräsidenten stellen werden.
SZ-Podcast über die CDU: Kein Tag ohne Krise
Nach den schmerzhaften Niederlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt macht die Union wahrlich keinen geordneten Eindruck. Während Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz Reformen durchziehen will, wächst auch innerparteilich der Widerstand gegen seinen wirtschaftsliberalen Kurs. Grundlegende Probleme bleiben bestehen – sowohl innerhalb der CDU als auch in der gesamten Koalition, sagt Redakteur Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin.
SZ-Podcast: Was will Xi mit KI?
Die USA und China konkurrieren um die leistungsfähigsten Modelle, Computerchips und Rechenzentren. Gleichzeitig wächst bei beiden Großmächten die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI. Am Donnerstag wollen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nun über eine mögliche Zusammenarbeit bei dem Thema sprechen. Doch Experten halten eine Kooperation nur für begrenzt möglich.
SZ-Podcast: Kann die Linke in Berlin regieren?
Die Linke hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin mit einem klaren Versprechen gewonnen: bezahlbaren Wohnraum durch Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zu schaffen. Teile des potenziellen Koalitionspartners SPD wollen da jedoch nicht mitmachen. Zudem wird der Wahlsieg von Spitzenkandidatin Elif Eralp von Antisemitismus-Vorwürfen und fragwürdige Verbindungen zu radikalen Palästina-Aktivisten und kriminellen Clans überschattet. Kritiker werfen der Linken vor, Antisemitismus zu dulden.
Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Mit Kaffee und Kuchen gegen den Rechtsruck?
Von allen deutschen Bundesländern ist Mecklenburg-Vorpommern am dünnsten besiedelt. Weniger als 1,6 Millionen Menschen leben zwischen Ostsee, Hamburg, Stettin und Brandenburg. Seit der Wende ist die Bevölkerung um 400 000 Menschen geschrumpft. Und aktuell sterben dort deutlich mehr Menschen als geboren werden. Ohne Zuwanderung wäre die Entwicklung noch düsterer. Mehr als die Hälfte aller Einwohner lebt auf dem Land. Und hier hat sich die politische Landkarte bereits zur Bundestagswahl blau eingefärbt.
SZ-Podcast: Übersteht Kanzler Merz den Wahlsonntag?
Die Diskussion über eine mögliche Ablösung des Kanzlers wird nicht nur in der Boulevardpresse lauter. „Mit diesem Bundeskanzler sind leider keine Wahlen mehr zu gewinnen“, hat auch Clara von Nathusius, CDU-Influencerin und Schatzmeisterin der Jungen Union, vergangenen Sonntag in der ARD gesagt. Aber noch gibt es „niemanden mit Verantwortung“ in der Union, der einen Austausch des Bundeskanzlers fordert, sagt im Podcast Daniel Brössler, der im SZ-Hauptstadtbüro über das Kanzleramt berichtet.
Podcast: „Auf den Punkt“ - Hat Netanjahu Warnung vor dem Hamas-Massaker ignoriert?
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Klage gegen die israelische Zeitung Haaretz angekündigt. Es geht dabei um einen Bericht, nach dem der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate ihn im Herbst 2023 vor einer groß angelegten Offensive der Hamas gewarnt hat. Laut Netanjahu hat es zwischen Anfang September und dem 7. Oktober 2023 kein Gespräch zwischen ihm und dem emiratischen Präsidenten gegeben.
KI ohne Regeln: Gnadenlose Aufgabenerfüllung
Jüngst haben Mitarbeiter großer KI-Entwickler dramatisch vor einer KI ohne Regeln gewarnt. Sie „spielen mit unserem Leben“, schrieb etwa Jacob Coxon in seiner Kündigung bei Anthropic. Evan Hubinger, ein weiterer Forscher des Start-ups, bestätigt diese Sorgen: Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent.
SZ-Podcast: Trumps verkündete Hamas-Entwaffnung: Monumentaler Schritt oder Hoax?
Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen ein äußerst brüchiger Waffenstillstand. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden sind dort seither trotzdem mindestens 1230 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet worden. Die Lage ist nach wie vor prekär: Viele Menschen hausen weiterhin in überfüllten Zeltlagern, in denen es an Lebensnotwendigen fehlt.
SZ-Podcast: Wenn Rechtsextreme regieren - Lehren aus den USA
Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen weiter deutlich vorn. Im aktuellen Sachsen-Anhalt- Trendvon Infratest dimap kommt sie auf 41 Prozent. Neben AfD, CDU, Linken und SPD haben demnach aber auch die Grünen mit knapp fünf Prozent Chancen auf einen Wiedereinzug in den Landtag. Das würde eine Alleinregierung der AfD unwahrscheinlicher machen, die die Rechtsextremisten dort anstreben.
SZ-Podcast „Das Thema“: Kongo, warm, bunt, grausam
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo dehnt sich weiter aus. Mehr als 1400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg auf 3200. Laut kongolesischen Gesundheitsbehörden endet fast die Hälfte aller nachgewiesenen Ansteckungen tödlich. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer an Infektionen aus, die bislang nicht erkannt oder nicht gemeldet wurden.
SZ-Podcast über Brände in Spanien: "Es ist noch nicht vorbei"
Angesichts einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr mit allen Mitteln, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände in den Griff zu bekommen. Auch in Spanien und Portugal brennen große Teile der Wald- und Buschlandschaft. Die Löscharbeiten entwickeln sich inzwischen zu einem Wettrennen gegen die Zeit, denn für Mittwoch ist der Beginn der vierten Hitzewelle des Sommers auf der Iberischen Halbinsel angekündigt.
Terror in Berlin, Brände vor Bordeaux
Die Polizei in Berlin fahndet nach dem 21-jährigen Abdul B., der am Samstagabend mit einem Auto in eine Menschenmenge nahe der offiziellen Christopher-Street-Day-Feier gerast sein soll und anschließend Menschen durch Stiche verletzt haben soll. Laut Polizei erlitt eine Frau tödliche Verletzungen, 29 Personen wurden verletzt, mehrere lebensbedrohlich. Die genauen Hintergründe der Tat waren am Sonntagnachmittag noch unklar, aber nach Informationen von SZ, NDR und WDR war der Tatverdächtige Abdul B.
SZ-Podcast: Merz besetzt Gesundheitsministerium und Kanzleramt neu
Bundeskanzler Friedrich Merz baut nach dem Rücktritt von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn seine Regierung und Parteiführung um. Der CDU-Chef hat am Freitag in Berlin Gesundheitsministerin Nina Warken als neue Kanzleramtschefin und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann als ihren Nachfolger im Gesundheitsministerium präsentiert. Digital-Staatssekretär Philipp Amthor wird neuer Bund-Länder-Beauftragter im Kanzleramt. Unklar ist, ob Patrick Schnieder weiter Verkehrsminister bleiben wird.
Temu, Shein & Co.: Wie illegale Produkte in unseren Online-Warenkörben landen
Kriege, schwache Konjunktur und Unsicherheits führen dazu, dass der Einzelhandel in Deutschland weniger verkauft. Der Onlinehandel legt hingegen deutlich zu. Im zweiten Quartal dieses Jahres haben besonders chinesische Online-Plattformen wie Temu, Shein und Ali Express in Deutschland einen Umsatz von gut 1,1 Milliarden Euro gemacht. Tendenz steigend. Beliebt, weil günstiger.
SZ-Podcast - Profit vor Sicherheit: Urteil zum Brückeneinsturz von Genua
Am 14. August 2018 sind beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua 43 Menschen ums Leben gekommen. Diesen Donnerstag ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der norditalienischen Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft schuldig. Die Staatsanwaltschaft legte dem einstigen Top-Manager zur Last, bereits seit 2009 von Mängeln gewusst zu haben.
SZ-Podcast: Kahlschlag bei VW? So könnte es weitergehen
Der VW-Aufsichtsrat berät diesen Donnerstag in Wolfsburg über neue, drastische Sparpläne für den Konzern. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut Manager Magazin könnten weltweit bis zu 100 000 Stellen wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar bis 2034 die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
SZ-Podcast: Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung
Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Des Weiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen „furchtbaren Partner“ in der Nato.
SZ-Podcast „Das Thema“: Scheitert die Bahn, scheitert die Demokratie?
Der Start von Stuttgart 21 verzögert sich bis Ende 2031. Der Umbau des alten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Bahnhof wird außerdem deutlich teurer als geplant: Statt gut 4,5 Milliarden Euro, wie im Finanzierungsvertrag von 2009 vorgesehen, rechnet die Bahn inzwischen mit 14,5 Milliarden Euro. Aus dem einstigen Zukunftsversprechen ist längst eine der umstrittensten Baustellen Deutschlands geworden.
SZ-Podcast: Die Hintergründe der tödlichen Schüsse von Stade
Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt. Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma.
SZ-Podcast: Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremen Teenagern
Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rechtsaußen bis ganz links weiter angestiegen. Dabei komme „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“ weiterhin von Rechtsextremisten. So hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzberichtes 2025 zusammengefasst. Demnach gibt es 58 700 Rechtsextremisten hierzulande, darunter etwa 15 600 Gewaltbereite.
SZ-Podcast: Erdbeben in Venezuela: Was deutsche Helfer leisten können
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwoch Teile von Venezuela erschüttert. Am Freitag ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben von Interimspräsidentin Delcy Rodriguez auf 589 gestiegen. Zudem seien 2980 Menschen verletzt worden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass noch Zehntausende vermisst werden. In der Nacht zum Freitag sind mehrere internationale Einsatzteams in Venezuela gelandet, um nach Verschütteten zu suchen, darunter Helfer aus Mexiko, El Salvador und der Schweiz.
SZ-Podcast: Die Bahn hat bei der bundesweiten Störung besonnen reagiert
Ursache des bundesweiten Ausfalls des Zugverkehrs am späten Dienstagabend ist laut Deutscher Bahn der „planmäßige Tausch einer technischen Komponente“ beim digitalen Bahnfunksystem. Die Störung des Systems hatte den Bahnverkehr im gesamten Land für zwei Stunden stillgelegt. Doch wie konnte so ein Totalausfall passieren – und was sagt das über den Staatskonzern?
SZ-Podcast: Der TÜV und die Toten
270 Menschen sind nach dem Bruch eines Staudamms einer Mine im brasilianischen Brumadinho am 25. Januar 2019 gestorben. Lina Verschwele und Benedikt Peters haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR und WDR über eine der schwersten Umweltkatastrophen in den vergangenen Jahrzehnten recherchiert. Denn es gibt massive Vorwürfe gegen den deutschen TÜV Süd und dessen Rolle bei der Zertifizierung der Sicherheit des Dammes.
SZ-Podcast: Iran und USA: Bringt Trump den Frieden mit zum G-7-Gipfel?
Die US-Regierung will, dass Ende der Woche in der Schweiz ein Vertrag zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet wird. Doch der wesentliche Konflikt muss erst noch gelöst werden, sagt SZ-Iran-Korrespondent Raphael Geiger: „Was wird aus dem iranischen Atomprogramm?“ Der Krieg und der mögliche Frieden werden ab Montag auch auf dem G-7-Gipfel im französischen Évian die Kernrolle spielen, sagt Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler.
SZ-Podcast: Space-X - Was macht Elon Musk mit seiner Billion?
Elon Musk ist nach dem Börsengang von Space-X der erste Billionär der Geschichte, zumindest auf dem Papier. Am ersten Handelstag stieg die Aktie um fast 20 Prozent, wodurch das Unternehmen mit 2,1 Billionen Dollar bewertet wurde. Doch seine Weltraumfirma SpaceX machte im vergangenen Jahr weniger als 19 Milliarden Dollar Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen.
Podcast: „Auf den Punkt“ - EU-Asylregeln: Was sich in Deutschland ändert
Zwei Jahre nach ihrer Verabschiedung ist diesen Freitag die Verschärfung des EU-Asylsystems in Kraft getreten. Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) vereinheitlicht Asylverfahren und regelt die Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb der EU neu. Zudem ist künftig die Einrichtung sogenannter Return-Hubs in Staaten außerhalb der EU möglich, in denen abgelehnte Asylsuchende untergebracht werden können.
SZ-Podcast: WM: America first, Fußball second?
Im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt startet am Donnerstag laut Gianni Infantino das „größte Ereignis, das die Menschheit jemals sehen wird“. Vor einem halben Jahr hat der Fifa-Präsident an Donald Trump noch den neu geschaffenen sogenannten „Fifa-Friedenspreis“ überreicht. Und jetzt lässt der US-Präsident Krieg gegen Iran führen, ein Teilnehmerland der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft.
SZ-Podcast:
Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt. Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll.
SZ-Podcast über Libanon: Israel wendet die Gaza-Methode an
Offiziell gilt seit dem 17. April zwischen Israel und Libanon eine Waffenruhe. Nur: Sie wird nicht eingehalten. Während die Hisbollah weiter mit Drohnen Israel beschießt, rückt die israelische Armee immer weiter in den Norden Libanons vor. In der Nacht zu Sonntag nahm die Armee die strategisch wichtige Kreuzfahrerfestung Beaufort ein. Von einer echten Waffenruhe könne nicht die Rede sein, sagt auch SZ-Redakteurin Sina-Maria Schweike in Tel Aviv.
SZ-Podcast: Kann Kubicki die FDP retten?
4,3 Prozent bei der letzten Bundestagswahl. Dieses Jahr bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg4,4 und in Rheinland-Pfalz nur noch 2,1 Prozent. Laut einer aktuellen, bundesweiten Umfrage der Bild am Sonntag kommt die FDP auf nur noch drei Prozent. Und jetzt soll Wolfgang Kubicki als neu gewählter Chef die Partei retten.
SZ-Podcast über US-Zwischenwahlen: “Trump nutzt Gerrymandering als Waffe”
Fünf Monate vor den Zwischenwahlen in den USA sind die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump im Keller. Knapp 60 Prozent sind laut einer Reihe von Umfragen mit seiner Amtsführung nicht einverstanden. Auch seine bislang treueste Wählerbasis, Weiße ohne Hochschulabschluss, sieht ihn nun mehrheitlich negativ. Eigentlich dürfte das Trumps Partei für die Zwischenwahlen am 3. November nervös machen.
SZ-Podcast: Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen
Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer. Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen.
SZ-Podcast - Ebola: Das bedeutet der WHO-Gesundheitsalarm
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die WHO signalisiere damit, dass internationale Hilfe benötigt werde und den Ernst der Lage, sagt SZ-Gesundheitsexpertin Berit Uhlmann. Judith Raupp hat lange für die SZ-Politikredaktion geschrieben und bildet nun im kongolesischen Goma, an der Grenze zu Ruanda, Journalisten aus.
SZ-Podcast: Regierungswechsel: Ungarn tanzt Orbáns Geister weg
Péter Magyar ist seit Samstag Ungarns neuer Ministerpräsident. Nach sechzehn Jahren ist die Ära Orbán nun auch offiziell zu Ende. Magyars Wahl sei auch die symbolische Rückkehr nach Europa, sagt Korrespondentin Verena Mayer: „Das Land möchte wieder ein ganz aktiver Teil der europäischen Gemeinschaft sein und die Blockadehaltung unter seinem Vorgänger Viktor Orbán beenden.“ Ungarn wolle „nicht mehr ein Stock in den Speichen sein, sondern eine Speiche am Rad“.
SZ-Podcast über Russland: Wie Putin den “Tag des Sieges” instrumentalisiert
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Trotz einer von Wladimir Putin einseitig ausgerufenen Feuerpause. Damit wollte Russlands Machthaber die Feierlichkeiten in Moskau rund um den „Tag des Sieges“ der Sowjetunion gegen Nazideutschland am 9. Mai ungestört abhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert.
SZ-Podcast über Gaza: Nur ein Prozent der Trümmer sind beseitigt
Nach wie vor leben die etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens unter katastrophalen Bedingungen. Das beklagen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Zudem setzt die israelische Armee nahezu täglich ihre tödlichen Angriffe fort, trotz der im Oktober vereinbarten Waffenruhe fort, sagt SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der gerade aus Tel Aviv berichtet. Mehr als 830 Menschen seien seither getötet worden, darunter viele Zivilisten.
SZ-Podcast: Christlicher Nationalismus: Trumps religiöse Verklärung
Vier US-Präsidenten sind seit Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen worden, auf mindestens zehn weitere wurden Anschläge verübt oder geplant. Gegen den amtierenden 47. Präsidenten Donald Trump gab es schon drei Attentatsversuche. Spätestens seit dem um Haaresbreite gescheiterten Mordanschlag am 13. Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, fühlt sich Trump von Gott auserwählt.
SZ-Podcast: Getäuscht an die Front: Kenianer im Ukraine-Krieg
SZ-Podcast „Das Thema“Getäuscht an die Front: Kenianer im Ukraine-Krieg 29. April 2026, 4:00 Uhr| "Das Thema" - der Recherche-Podcast der Süddeutschen Zeitung. SZ Moderner Menschenhandel: Wie ein junger Mann aus Kenia mit Lügen in den Ukraine-Krieg gelockt wurde. Von Paul Munzinger und Lars Langenau 1,3 Millionen Soldaten sind laut der Nato seit Beginn des Kriegs in der Ukraine auf russischer Seite gestorben, wurden verwundet oder gelten als vermisst.
SZ-Podcast: Warum alle über den Wal reden
Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist. Was der „Palliativpatient in der Ostsee“ für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg.
SZ-Podcast über Palantir & Co.: Big Tech is watching you
Bei ihren Einsätzen gehen Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE mit vielen fragwürdigen Methoden gegen Migranten vor und nutzen dabei auch die Software „Elite“ des US-Unternehmens Palantir. Andere Palantir-Software wird inzwischen auch von Ermittlungsbehörden in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und bald in Baden-Württemberg eingesetzt. Datenschützer und Menschenrechtlern bereitet das große Sorgen.
SZ-Podcast: Straftaten: Die Kriminalstatistik zeigt ein verzerrtes Bild
Erstmals seit 2021 hat die Polizei im vergangenen Jahr einen Rückgang der Gewalttaten registriert. Die an diesem Montag in Berlin vorgestellte Kriminalstatistik zählt 212 300 Fälle, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. „Weniger Straftaten, weniger Gewaltkriminalität bedeutet auch weniger Opfer“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu.
SZ-Podcast: Warum waren Opa und Uroma Nazis, Götz Aly?
Seit einigen Wochen ist die digitale Suche nach Mitgliedsausweisen der NSDAP in einem US-Nationalarchiv sehr einfach. Seither finden dort viele Deutsche ihre Verwandten und fragen sich: Waren meine Großeltern oder Urgroßeltern nur aus Opportunismus in der Partei von Adolf Hitler – oder waren sie überzeugte Nazis? „Klar war es von Vorteil, der NSDAP beizutreten“, sagt der Berliner Historiker Götz Aly.
SZ-Podcast:
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat nach fast zehn Jahren erstmals wieder eine Parteichefin von Taiwans größter Oppositionspartei Kuomintang (KMT) getroffen. Egal, wie sich die internationale Lage entwickle, der große Strom der „Landsleute“ beider Seiten, die sich annäherten und zusammenfinden würden, werde sich nicht ändern, sagte Xi in Peking. Und KMT-Chefin Cheng Li-wun warb für mehr Dialog und Kooperation. Ist eine friedliche Lösung dieses Konfliktes möglich?
SZ-Podcast: Wie KI Kriege verändert
Weltweit spielt künstliche Intelligenz inzwischen auf die eine oder andere Weise in nahezu jedem Konflikt eine Rolle. KI wird eingesetzt, um Ziele auszuwählen, Drohnen zu steuern und große Mengen militärischer Daten in kürzester Zeit auszuwerten. Das Einzige, was sie im Moment noch nicht tut, ist, selbst den Abzug zu betätigen. Aber wie lange bleibt das noch so?
SZ-Podcast – Ostermärsche: Pazifismus in Zeiten der Kriege
US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede an die Nation am Mittwochabend gedroht, Iran „in die Steinzeit“ zu bomben. Das ist eine völlig sinnfreie Aussage, sagt Thomas Kater, der Philosophie an der Universität Leipzig lehrt und sich viel mit Pazifismus beschäftigt hat. Pazifisten als „weltfremde Spinner“ zu bezeichnen, hält er für „reine Denunziation“.
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