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Articles by Ronya Othmann
Kampf gegen rechte Bücher: Kaugummi als Waffe
Diese Geschichte spielte sich vor vielen Jahren ab. Nicht so viele Jahre, dass man heute von „anderen Zeiten“ sprechen würde, aber doch ausreichend viele Jahre, dass das, was ich da auf der Leipziger Buchmesse verbrochen habe, mittlerweile verjährt ist. Die rechten Verlage – Antaios, Compact und Co – hatten ihren Auftritt angekündigt, die verschiedenen Gruppen und Bündnisse wie „Verlage gegen Rechts“ oder „Leipzig nimmt Platz“ ihren Gegenprotest.
Frankfurter Buchmesse 2026: Mit Kaugummi gegen rechte Bücher
Diese Geschichte spielte sich vor vielen Jahren ab. Nicht so viele Jahre, dass man heute von „anderen Zeiten“ sprechen würde, aber doch ausreichend viele Jahre, dass das, was ich da auf der Leipziger Buchmesse verbrochen habe, mittlerweile verjährt ist. Die rechten Verlage – Antaios, Compact und Co – hatten ihren Auftritt angekündigt, die verschiedenen Gruppen und Bündnisse wie „Verlage gegen Rechts“ oder „Leipzig nimmt Platz“ ihren Gegenprotest.
Natalie Amiri, Minu Barati, Shila Behjat und Düzen Tekkal über ihre Väter
FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);frauen und ihre Väter : Willkommen in der Baba-Chatgruppe 09.10.2026, 15:21Lesezeit: 4 Min. Natalie Amiri, Minu Barati, Shila Behjat und Düzen Tekkal haben ein Buch über ihre migrantischen Väter geschrieben. Es erkundet, wie sie zu den Powerfrauen wurden, die sie sind. Das ist ernst, erhellend und oft sehr lustig. Anhören Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist ein heikles Unterfangen, über den eigenen Vater zu schreiben.
Anstieg von Rechtsextremismus: Überall bunt war einmal
Gerade muss ich oft an diese eine Straßenbahnfahrt vor sieben Jahren in Leipzig denken. Ich war auf dem Weg nach Hause. Feierabendverkehr, die Straßenbahn war gefüllt. Vor mir saßen zwei ältere Damen, weiße Haare, praktische Kurzhaarfrisur, beige Regenjacken. Die Ampel an der Eisenbahnstraße Ecke Hermann-Liebmann-Straße sprang auf Grün. Die Straßenbahn fuhr an, bremste ab.
Deutschland in 10 Jahren: Antisemitismus bekämpfen
Die RIAS-Meldestellen dokumentierten 2025 bundesweit 8725 antisemitische Vorfälle, das sind 24 Vorfälle pro Tag. Und das sind ja nur die gemeldeten. Die Zahlen bewegen sich weiter auf dem hohen Niveau von 2024, Antisemitismus ist ein großes Problem.
Der Globale Süden gegen den Westen? Das ist verlogen
Vor ein paar Monaten ging ein Video der aus Damaskus stammenden und in Berlin lebenden Sängerin Siba viral.
Anschlag auf CSD: Das Motiv war Islamismus
In der Zeitung gilt das Diktat der Aktualität. Etwas passiert, es wird berichtet, es gibt Newsticker, Liveblogs, ein wenig später kommen die Analysen, Kommentare. Es findet statt, was man eine Debatte nennt, bestenfalls. Und dann passiert schon wieder das nächste. Eigentlich wäre, ginge man nach der Medienlogik, jetzt der falsche Zeitpunkt, über den Anschlag auf den Berliner CSD vor drei Wochen zu schreiben. Alles wurde schon gesagt, manch Kluges, viel Dummes.
Ronya Othmann über Reisetourismus nach Syrien
Sommer ist Reisezeit. Manche fahren an den Gardasee, manche ins Holzhaus nach Schweden, manche zum Surfen an die Algarve. Manchen wiederum ist das zu langweilig. Da muss was Exotisches her, und Bali ist offenbar nicht mehr exotisch genug. Denn egal welche abgelegene Insel man ansteuert, James, der IT-Spezialist aus Birmingham, Franziska, die Lehrerin aus Bad Cannstatt, und Lars, der Online-Marketing-Manager aus Oslo, sind schon da. Weit weg ist nicht mehr weit genug weg.
Deniz Undav: Kurde, Jeside und deutscher Torjäger
„Immer wenn es in der Region einen Krieg gab, erschienen in den Zeitungen Artikel, die erklärten, was Kurden waren und warum sie umgebracht wurden“, schreibt der kurdisch-schwedische Autor Agri Ismaïl in seinem Roman „Der Wert der Welt“. Anfang des Jahres, als die Islamisten unter dem Befehl von Damaskus in Rojava, den kurdischen Gebieten in Syrien, einfielen, war es wieder so weit. Wenn von Kurden die Rede ist, sieht es meistens nicht besonders gut für sie aus. Diesmal aber ist es anders.
Kampagne syrischer Islamisten: Auch in Deutschland ein Problem
„Du bist kein Baum“, „Ich bin kein Baum“. Was wie Poesiealbumsprüche klingt, sind in Wirklichkeit die Slogans einer Kampagne aus dem islamistischen Syrien, die seit einigen Tagen durch die sozialen Medien geistert. Sie fordert die Sunniten auf, sich gegen die „Ungläubigen“ zur Wehr zu setzen. Sprich: Du hast Arme und Beine und bist nicht wie ein Baum zur Regungslosigkeit verdammt. Das Ziel der Kampagne ist der soziale und wirtschaftliche Boykott von Drusen, Alawiten und anderen Minderheiten.
Zukunft wagen: Schluss mit dem Apokalypse-Gerede
Zugegeben, es schaut alles nicht rosig aus. Man muss sich nur durch die Nachrichten scrollen. Die superwichtige atlantische Umwälzströmung, die die Wärme von den Tropen nach Norden transportiert, ist wohl instabiler als gedacht. Die AfD liegt bei mehreren großen Umfrageinstituten noch vor der Union. Und Trump denkt nach seinem Besuch in Peking laut darüber nach, dem von China bedrohten Taiwan die versprochenen Waffen nun vielleicht doch nicht zu liefern.
Sara Shamma: Der Syrien-Pavillon in Venedig
Sara Shamma, die den ersten Biennale-Pavillon Syriens seit dem Sturz des Langzeitdiktators Assad bespielen soll, ist weder in Syrien noch im Ausland eine Unbekannte. Shamma, 1975 in Damaskus geboren, studierte Kunst, stellte aus, auch international, gewann Preise, wurde Mitglied in Jurys, unterrichtete. 2011, in dem Jahr, als die Menschen in Syrien gegen das Regime auf die Straße gingen, malte sie ein Porträt Asma al-Assads, eine Auftragsarbeit, die fortan im Büro der Diktatorengattin hing.
Lego und pinke Waffen: Irans absurde Triumphgesten
Vor einigen Tagen hat das iranische Regime wieder eine Militärparade abgehalten. Das ist beileibe nichts Neues. Seit Jahrzehnten hält es Militärparaden ab, lässt Uniformierte mit Maschinengewehren aufmarschieren sowie Motorrad-Bataillone, Panzer und Lastwagen auffahren, beladen mit Raketen. Die Flagge der Islamischen Republik und die Porträts der beiden Turbanträger Khomeini und Khamenei dürfen natürlich auch nicht fehlen. Man muss ja wissen, wo man ist.
Al-Golani in Berlin – und seine Verbrechen?
Da hat man ihm doch tatsächlich den roten Teppich ausgerollt. Nicht im metaphorischen Sinne, der Teppich war tatsächlich purpurrot, über den der selbst ernannte syrische Präsident nach seiner Landung in Berlin schritt. Im Spalier standen Bundeswehrsoldaten, um dem Gast die Ehre zu erweisen. Alles lief nach Protokoll. Bundespräsident Steinmeier empfing ihn im Schloss Bellevue.
Luftanschläge im Iran-Krieg: Zu viele Tote Winkel
Es gibt, blickt man von hier aus auf den Nahen Osten, oft tote Winkel, die ja im Grunde nicht tot sind und auch keine Winkel. Wir leben im 21. Jahrhundert, und wenn ein Krieg ausbricht, bekommen wir sofort davon mit. Wir bekommen Eilmeldungen auf unsere Smartphones, wie an diesem einen Samstagmorgen: „Israel und die USA greifen Iran an.“ Wir bekommen Videos in unsere Timelines gespült.
Buchmesse in Damaskus: Warum so euphorisch?
In Damaskus wurde jüngst eine Buchmesse abgehalten. Buchmesse, das klingt erst mal gut, nach Kultur und gesellschaftlichem Großereignis. Nach sechs Jahren Pause, ganze zehn Tage lang, 500 Verlage und Besucher von nah und fern. Auch der Islamwissenschaftler Stefan Weidner war da. Im Deutschlandfunk zeigt er sich euphorisch. Die neuen syrischen Machthaber, so Weidner, wollen mit der Buchmesse ein Zeichen der Hoffnung setzen. Alles sei super organisiert, es gebe sogar Shuttlebusse zum Messegelände.
Nach Kurden-Vertriebung: Jetzt hissen IS-Terroristen ihre Flaggen
In diesen Tagen ist jeder Schritt ein Schritt am Rande des Abgrunds. Wenn ich mit Familienmitgliedern spreche, Verwandten oder kurdischen Freunden, und besonders jenen kurdischen Freunden, die noch Verwandte in Aleppo, Kobanê, Hasake haben, höre ich immer dieselben Worte: Angst, Wut, Verzweiflung. Auf die Frage „Wie geht es dir?“, die wir uns trotzdem stellen, aus Gewohnheit oder weil wir an einer Normalität festhalten wollen, die uns längst abhandengekommen ist, haben wir keine Antwort.
Antisemitischer Aufmarsch in Leipzig-Connewitz
FAZ+ Kolumne „Import Export“ : Antisemitischer Schulterschluss in Leipzig-Connewitz 10.01.2026, 14:34Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Leipziger Stadtteil Connewitz ist schon oft ein Ziel von rechter Gewalt gewesen. Wie hier 2015, bei einem Aufmarsch der Partei «Die Rechte», zeigte die Polizei deshalb verstärkt Präsenz.dpa Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt.
Rechte und linke Antisemiten: Aufmarsch in Leipzig
FAZ+ Kolumne „Import Export“ : Antisemitischer Schulterschluss in Leipzig-Connewitz 10.01.2026, 14:34Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Leipziger Stadtteil Connewitz ist schon oft ein Ziel von rechter Gewalt gewesen. Wie hier 2015, bei einem Aufmarsch der Partei «Die Rechte», zeigte die Polizei deshalb verstärkt Präsenz.dpa Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt.
Abschied von Syrien: Wie der Westen die Islamisten hofiert
Vor einem Jahr ist das Assad-Regime gefallen. Islamistische Einheiten sind von Idlib über Aleppo weiter Richtung Damaskus marschiert. Drusische Einheiten haben sich von Suwaida auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Assad währenddessen hat sich zum Luftwaffenstützpunkt Hmeimim begeben, ist dort in sein Privatflugzeug gestiegen und mit dem Privatflugzeug nach Russland geflogen. Und so sind 60 Jahre Baath-Diktatur, 54 Jahre Assad zu einem Ende gekommen. Wobei vom Ende nicht die Rede sein kann.
Johann Wadephul: Der eigentliche Fauxpas in Syrien
Es ist ja meist schräg, was man im syrischen Staatsfernsehen zu hören bekommt. Besonders schräg ist es aber, wenn es nicht aus dem Mund eines Assad- oder HTS-Funktionärs kommt, sondern aus dem des deutschen Außenministers Wadephul. Vor ein paar Tagen bin ich über ein Interview des Senders Alikhbaria mit Wadephul anlässlich seines Syrien-Besuchs gestolpert. Wadephul sagte darin etwas, das in meinen Ohren so schräg klang, dass ich erst glaubte, mich verhört zu haben.
„Import Export“: Der eigentliche Fauxpax von Wadephul in Syrien
Es ist ja meist schräg, was man im syrischen Staatsfernsehen zu hören bekommt. Besonders schräg ist es aber, wenn es nicht aus dem Mund eines Assad- oder HTS-Funktionärs kommt, sondern aus dem des deutschen Außenministers Wadephul. Vor ein paar Tagen bin ich über ein Interview des Senders Alikhbaria mit Wadephul anlässlich seines Syrien-Besuchs gestolpert. Wadephul sagte darin etwas, das in meinen Ohren so schräg klang, dass ich erst glaubte, mich verhört zu haben.
Fatemeh Shamkhani: Die Doppelmoral des iranischen Systems
Die Tochter eines iranischen Regime-Funktionärs hat geheiratet. Im Grunde ist das keine Nachricht, denn ständig heiratet irgendeine Tochter irgendeines iranischen Regime-Funktionärs. Auch Regime-Funktionäre und ihre Familien essen zu Abend, sitzen vor dem Fernseher, putzen sich die Zähne – und feiern Hochzeiten.
Mehr Wien, bitte: Warum ist Berlin so verlottert?
Berlin braucht unbedingt ein bisschen Wien 04.10.2025, 16:39Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Am Kottbusser Tor in Berlin: Manchmal muss man dort über einen Kühlschrank oder anderes steigendpa Wer einmal in Wien war versteht, wie angenehm Großstadt gehen kann. Warum bekommt Berlin das nicht hin und ist so verlottert?
UN statt Haft: Wird Al-Golani bald in New York empfangen?
Hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, der französische Präsident Macron würde den syrischen Islamisten Al-Golani nach Paris einladen und ihm sogar den Eiffelturm zeigen, ich hätte diese Person für verrückt erklärt.
Zehn Jahre „Wir schaffen das“: Ronya Othmann vermisst Merkel
Manchmal lege ich die Zeitung beiseite und werde ganz traurig. Dann denke ich, irgendwer sollte sie überreden, zurückzukommen. Irgendwer sollte eine Petition verfassen, wie vor ein paar Monaten eine für Robert Habeck verfasst wurde – Angela, wir brauchen dich! Dann stelle ich mir vor, sie würde tatsächlich zurückkommen, würde mit ihren bunten Blazern und ihrer einschläfernden Stimme wieder Ruhe ins Land bringen.
Deutsche Außenpolitik: Wie viele Chancen bekommt Damaskus?
Syrien im Instagram-Account der Botschaft 16.08.2025, 17:30Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Die „Übergriffe auf die drusische Minderheit“ wurden immerhin in einem Post der Deutschen Botschaft „aufs Schärfste“ verurteilt. Beduinische Kämpfer wie jene auf dem Foto, das am Rande der Stadt Suwaida am 18. Juli entstand, hatten Drusen gefoltert und getötet.dpa Der Instagram-Account der deutschen Botschaft in Syrien vermittelt ein Bild, als wäre in dem Land alles auf dem richtigen Weg.
11 Jahre nach Genozid: Noch keine Sicherheit für Jesiden
Elf Jahre ist es her, dass Terroristen des sogenannten „Islamischen Staats“ in der Region Shingal einfielen und an der jesidischen Bevölkerung einen Genozid verübten. Sie ermordeten die Männer, verschleppten Frauen und Kinder. Über 2500 von ihnen werden noch vermisst. Erst vor wenigen Tagen wurde wieder eine jesidische Frau nach fast elf Jahren aus der Gefangenschaft befreit. 2014 war sie noch ein Kind, jetzt ist sie erwachsen. Lieber sterben als zurück Seit Jahren schreibe ich zum Gedenktag am 3.
Ronya Othmann über Islamimus und die Minderheiten in Syrien
FAZ+ Kolumne „Import Export“ : Was die Islamisten in Syrien anrichten 19.07.2025, 11:56Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Syrien, Juli 2025: Israelische Drusen überqueren die Grenze bei Majdal Shams, um die drusische Gemeinde in Hader auf der syrischen Seite zu unterstützen.dpa Man sollte keine Sekunde an die Erzählung von gemäßigten Islamisten in Syrien glauben.
Irak als Negativ-Beispiel für Militärinterventionen
FAZ+ Kolumne „Import Export“ : Dieses Gerede über Militärinterventionen 28.06.2025, 17:43Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ein amerikanischer Soldat beobachtet im April 2003, wie im Zentrum von Bagdad eine Statue von Saddam Hussein gestürzt wird.Goran Tomašević Der Irak wird jetzt oft als Negativbeispiel für Militärinterventionen herangezogen. Warum es dort aber schieflief, wird nicht weiter besprochen. Man sollte darüber reden.
Warum wird keine Regenbogenflagge mehr beim CSD gehisst?
FAZ+ Kolumne „Import Export“ : Was soll der Geiz beim Regenbogen, Frau Klöckner? 15.06.2025, 08:23Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie weht eine Regenbogenflagge auf dem Reichstagsgebäude.dpa Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat entschieden, dass die Regenbogenflagge nicht mehr am Christopher Street Day auf dem Reichstagsgebäude gehisst wird. Das ist kein Skandal. Aber was soll der Geiz?
Freund-Feind-Denken: Was tun gegen Antisemitismus?
Das Freund-Feind-Denken propalästinensischer Aktivisten 31.05.2025, 10:53Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Das in Washington ermordete Paar, beide Mitarbeiter der israelischen Botschaft, wurde aus Judenhass getötet. Dass in den Kommentaren von Gaza die Rede war, zeigt den ganzen Abgrund. Anhören Teilen Verschenken Drucken Zur App An einem sonnigen Abend vor ein paar Wochen war ich mit einer Freundin vor einer Ausstellungseröffnung noch etwas essen.
Nach Auflösung der PKK: Kurden ohne Land
FAZ+ Nach Auflösung der PKK : 17.05.2025, 19:16Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Die PKK hat ihre Auflösung bekannt gegeben. Ein eigenes Land haben die Kurden bis heute nicht und ihre Kultur und Sprache wird weiterhin unterdrückt. Wie geht es jetzt weiter? Anhören Teilen Verschenken Drucken Zur App Es gibt einen sehr schlechten Witz, den jedes kurdische Kind schon einmal auf dem Schulhof hören musste: Was ist der Unterschied zwischen Lego und Kurden? Lego hat ein eigenes Land.
In einem verwundeten Land
In den Straßen von Qamishlo Nur zwei schmale Schwimmbrücken führen über den Tigris. Sie verbinden die Autonome Region Kurdistan im Irak mit der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyrien, auch „Rojava“, „der Westen“, genannt.
Wie schützt Deutschland seine Staatsbürger vor Diktaturen?
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Wie schützt Deutschland seine Staatsbürger vor Diktaturen?
Wie schützt Deutschland seine Staatsbürger vor Diktaturen? 19.04.2025, 17:53Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Jamshid Sharmahd war Deutscher. Er wurde von der iranischen Unrechtsjustiz zum Tode verurteilt und hingerichtet. Deutschland hatte nur zaghaft interveniert. Anhören Teilen Verschenken Drucken Zur App Am Freitag vor zwei Wochen war ich bei einer Trauerfeier. Sie fand in einer kleinen Trauerhalle in Berlin-Neukölln statt.
Weltlage: Ständig Eilmeldungen aus Amerika
Mal wieder über die Weltlage gesprochen 05.04.2025, 20:02Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Seit dem Regierungsantritt von Trump gibt es aus Amerika ein Dauerfeuer aus Eilmeldungen. Was andernorts an Ungeheuerlichkeiten passiert, wird dagegen kaum noch besprochen Anhören Teilen Verschenken Drucken Zur App Meine persönlichen und nicht so persönlichen Gespräche laufen in letzter Zeit immer ein wenig ähnlich ab: „Wie geht es dir?“ „Gut. Und dir?“ „Ja, auch gut.
Einfach mal Deutschland abschieben
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quel che è in filigrana
dammi terra, così richiamo i lupi nel bosco. sul mio cappotto i loro peli, argentei come se fossero un’età. degli anelli annuali nel legno si può narrare. attendo già da tanto documenti. non ci sono più radure, è un bosco come una montagna. gratto muschio dagli alberi, riempio i miei cuscini. tutto ciò che dico è bugia. i lupi non mi danno retta. dormo in ruscelli, mangio bacche di sorbo, sfacciatamente, come se qui fossi a casa.
Erleben wir das Ende der Öffentlichkeit?
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Schnell noch eine Falafel reingeföhnt
Dana von Suffrin hat seit 39 Jahren regelmäßig Hunger. Ihr Roman "Nochmal von vorne" wurde dieses Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Vorab möchte ich eines festhalten: Für eine verwöhnte Großstädterin bin ich gar nicht so verwöhnt, denn ich bin Münchnerin.
Was heißt „ursprünglich“? Warum Esoterik für mich antimodern ist
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Warum Islamisten Taylor Swift hassen
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Literaturpreis: Die Jury
Letztes Jahr, im Frühling 2023, wurden wir beide unabhängig voneinander eingeladen, Teil der Jury des Internationalen Literaturpreises zu sein, der jährlich vom Haus der Kulturen der Welt (HKW) in vergeben wird. Es ist ein sehr renommierter Preis: Mit 35.000 Euro dotiert, wird er seit 2009 jeweils an einen Autor und seinen Übersetzer verliehen, der Autor erhält 20.000 Euro, der Übersetzer 15.000. Ausgezeichnet wurden bislang unter anderem Amos Oz, Teju Cole, Marie NDiaye.
Einen grauen Wolf erkennen
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Was lehrt uns die gefälschte Geschichte über die Bettwanzenplage?
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Ronya Othmann on anti-Semitism in Germany
more than 200 competitors sick, in the Moroccan desert a race turns into a nightmare Posted onNovember 4, 2023November 4, 2023
A submarine and dying in the Mediterranean
Are 50,000 mercenaries enough against the Russian army? Posted onJune 25, 2023June 25, 2023
UW Press: The Summers
Catalog Archive / Spring 2023 The Summers Winner of the Mara-Cassens Literature Prize “A sensitive story of being torn in two, of being caught in the middle.” The Summers narrates the coming of age of Leyla, who spends the school year in her mother’s home country of Germany but travels every summer to her father’s Kurdish village in Syria, near the Turkish border. There, with her grandparents and Yazidi friends, she comes alive.
Ronya Othmann: Unterschätzte Waschbären - ein Kreislauf der Freude in Leipzig
Leipzig. Leipzig braucht einen Feel-Good-Beauftragten. Wie eigentlich jede Stadt einen Feel-Good-Beauftragten braucht. Aber Leipzig ist ja schon Vorreiter, was andere Posten betrifft. In Leipzig gibt es nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz-, Gleichstellungs- und Suchtbeauftragten, sondern auch einen Fachbeauftragten für das Nachtleben, einen Fuß- und einen Radverkehrsverantwortlichen, einen Insekten- und ein Tourismuskoordinator. Wieso dann nicht einen Feel-Good-Beauftragten?
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