Berlin – Mitten in bester Hauptstadtlage, nicht weit vom Brandenburger Tor, stehen zwei graue Waschbetonbauten. In einem lebt kaum jemand, in dem anderen keiner mehr. Oben auf dem Hauptgebäude ist eine riesige Abhör-Antenne installiert, abends brennen nur hinter wenigen Fenstern Lichter. Das ist die Botschaft Nordkoreas in Berlin, der deutsche Staat hat hier keinen Zutritt. In einem Schaufenster davor: Fotos des pausbäckigen Diktators Kim Jong-un (42), der Bauprojekte besucht.